Kreisverband Frankfurt

Pressemitteilung zur Verkehrswende: Einer Studie zufolge führt die fahrradfreundliche Umgestaltung innerstädtischer Straßen zu Umsatzwachstum in anliegenden Geschäften

11. März 2021 | Energiewende, Klimawandel, Kreisverband Frankfurt/Main, Naturschutz, Ressourcen & Technik

Auch für den Oeder Weg in Frankfurt bieten sich demzufolge für die Geschäfte gute Umsatzaussichten nach der Einrichtung einer eigenen Fahrradspur.

Neue Fahrradspur in der Hochstraße in Frankfurt  (Rüdiger Hansen)

Frankfurt, 09. März 2021  -  Der BUND Kreisverband Frankfurt begrüßt das Bemühen der Stadt Frankfurt mit Blick auf die Herausforderungen des Klimawandels und die beschlossene Verkehrswende, dem Radverkehr in der Stadt und seinen Verbindungen zum Umland zügig mehr Raum zu geben. Auch der Frankfurter Städtebaubeirat hat soeben die Stadt darin bestätigt, diesen Weg entschlossen weiter zu verfolgen: „Bei der Verwirklichung der Verkehrswende benötige die Kommune mehr Mut. Das Leitbild der autogerechten Stadt sei überholt, der Fuß- und Radverkehr benötige mehr Raum.“ (FAZ vom 5.3.2021).

Dementsprechend hat das Verkehrsdezernat in jüngerer Zeit u. a. die Friedberger Landstraße so umgestaltet, dass dem Kfz-Verkehr nur noch eine Fahrspur zur Verfügung steht. Die andere ist für Fahrräder reserviert. Nach gegenwärtigem Erfahrungsstand wurden infolge dessen zumindest keine größeren Verkehrsstörungen beobachtet.

Nun wurde eine vergleichbare Maßnahme auf der innerstädtischen Hochstraße durchgeführt und für den Oeder Weg wird ähnliches geplant. Die Veränderung auf der Hochstraße hat prompt den Protest der IHK Frankfurt bewirkt. Dies sei „ein gutes Beispiel für eine eindimensionale verkehrspolitische Maßnahme, die die Bedingungen für die Einzelhändler verschlechtert. Statt Kundenparkplätzen gibt es nun einen Radweg, der kaum genutzt wird“ (IHK-Pressemitteilung vom 04.03.2021). Das ist zu kurz gegriffen, denn die entfernten Parkplätze waren keine Kundenparkplätze sondern öffentlich und fast ununterbrochen belegt.

Hier die Kernfragen und Thesen, die in unserer Pressemitteilung erläutert sind:
Wann kommt der Gesamtverkehrsplan?  -  Beklagenswerter Zustand von Hauptwache und Konstablerwache: Wie lange noch?  -  Höherer Umsatz durch Radfahrende wegen höherer Besuchshäufigkeit. - Mehr Aufenthaltsqualität in den Städten nach Wegfall von Parkplätzen.

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