Schwarze Jeans

Thema: Textilien

Willkommen!

Frau in Jeans  (Free-Photos)

Wir freuen uns, dass du den Weg zu uns gefunden hast und möchten dich mitnehmen auf eine Reise, die der größte Teil deiner Klamotten bereits hinter sich gebracht hat. Welchen Einfluss die Produktion unserer Kleidung auf Mensch und Natur weltweit hat und welche Konsumalternativen es gibt, um die herrschende globale Ungerechtigkeit nicht zu unterstützen, wollen wir gemeinsam herausfinden.

 

  • Schau zu Beginn mal auf ein paar Labels deiner Kleidung: Aus welchen Ländern kommt sie?


Wie du wahrscheinlich feststellst, werden 9 von 10 Kleidungsstücken in sogenannten "Billiglohnländern" hergestellt. Viele der Menschen, die dort leben sind arm, obwohl sie einer oder mehreren Arbeiten nachgehen. Der Lohn vieler Plantagen- und Fabrikarbeiter*innen, die unsere Waren täglich herstellen, reicht ganz einfach nicht aus um ihre Existenz zu sichern. Darüber hinaus werden wir im Folgenden von der enormen gesundheitlichen Belastung und Umweltverschmutzung in den Herstellungsprozessen der Textilindustrie erfahren.
Also: Zeit die Konsument*innen aufzuklären und gegen diese Verhältnisse vorzugehen, bist du dabei?

Dann kann´s losgehen: Auf der folgenden Karte kannst du einmal die gesamte mögliche Produktionskette deiner Jeans oder deines T-Shirts nachvollziehen.

Klick dich mal durch die Welt und lies dir die Info-Tafeln durch:
(Lesezeit 5-10 Minuten)


 

Containerschiff  (Kliempictures)

Auf seiner Reise legt ein Kleidungsstück schonmal mehrere 10.000 km zurück. Hättest du das gedacht? Abgesehen von diesem ungeheuren Transportaufwand und seinen CO2 Emissionen, konntest du in der Karte bereits Hintergrundwissen in Erfahrung bringen, das vielen Kund*innen nicht bewusst ist.

Vielleicht war dir das ein oder andere schon bekannt? Auch wenn wir uns in unseren all-täglichen Konsumformen nicht immer optimal verhalten, so bleibt doch das Wichtigste, sich die globalen Zusammenhänge stets in Erinnerung zu rufen, um uns jeden Tag neu entscheiden zu können, was uns wichtig ist.


Vorsicht: Werbung!

Umfragen haben ergeben: Für 59 % der Jugendlichen ist „shopping“ ein beliebtes Hobby. Ebenso beliebt sind sie als Zielgruppe für Werbebotschaften, denn sie gelten als leicht beeinflussbar und das lassen sich Unternehmen ordentlich was kosten: Allein in Deutschland gibt die Werbeindustrie jährlich 30 Milliarden Euro aus, um Kunden zu gewinnen oder an sich zu binden. Unser Karten-Startpunkt Primark ist hier eine Ausnahme und überlässt das Marketing gleich seinen Kund*innen selbst. Viele von ihnen betreiben Youtube Channel, auf denen sie Follower*innen ihre Shopping-Schnäppchen promoten. Primark spart, nicht allein dadurch, Unsummen.

Da das Thema Nachhaltigkeit in der Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, investiert die Fast Fashion Kette auf der anderen Seite zunehmend in die Transparenzoffensive "Primark cares", oder böse formuliert: in "Social und Greenwashing". Das bedeutet, dass sich Primark, wie viele andere Unternehmen auch, bewusst ein umweltfreundliches und sozialverantwortliches Image gibt, auch wenn Fakten dagegen sprechen. Das ist ein allgemeiner Trend in der Werbeindustrie, denn wer möchte schon Kinderarbeit, Umweltzerstörung und Ausbeutung mitfinanzieren? Tatsächlich geschieht dies aber weiterhin. Weiter unten werden wir darauf zurückkommen.

 

Baumwollfeld  (Staleybk)

Baumwolle

Das schmutzige Geschäft mit dem weißen Gold

Weltweit arbeiten 100 bis 150 Millionen Menschen in der Baumwollproduktion. Indien und China sind führende Exportländer des Rohstoffs.

Der Anbau von Baumwolle verbraucht extrem viel Wasser: 1 kg Baumwolle verschlingt rund 200 Badewannen (zum Vergleich verbrauchen Hanf oder Flachs nur etwa 25 % davon). In Zentralasien führte dieser enorme Bedarf, bei gleichzeitiger Ausweitung der Anbaufelder, zu einer der größten menschenverursachten Umweltkatastrophen weltweit: Der Aralsee, einstmals viertgrößter Sees der Erde, ist heute auf nur 10 % seiner ursprünglichen Größe ausgetrocknet.

Wer gentechnisch manipulierte "Bt-Sorten" anbaut (in Indien 90 % der Felder) muss auch die markengleichen toxischen Agrarchemikalien hinzukaufen und einsetzen. Dies erfolgt oftmals ohne Schutzausrüstung und Kenntnisse. Vergiftungserscheinungen und Fehlbildungen bei Menschen sind die Folge. Auch Kleintiere und Pflanzen sind betroffen. Da der Anbau dem Land viel Wasser entzieht, erhöht sich die Konzentration dieser giftigen Substanzen in Gewässern und Boden. Zudem wird Baumwolle vorwiegend in Monokulturen angebaut, deren Böden ohnehin rasch an Fruchtbarkeit verlieren, wodurch der Düngemittelbedarf wiederum steigt. Versalzung und Erosion (Abtragung) sind die Folge.

Die harte Feldarbeit unter toxischen Bedingungen, die zu einem erheblichen Teil von Kindern mit geleistet wird, wird nicht angemessen entlohnt: Nur etwa 2 Euro am Tag verdienen Beschäftigte in diesem Sektor.

Das positive an Baumwolle als natürlicher Rohstoff ist, dass er weniger schädliche Reststoffe abgibt als Synthetikfasern. Mehr als die Hälfte der Kleidung die heutzutage über die Ladentheke geht besteht jedoch aus erdölbasierten Kunstfasern, Tendenz steigend. Ihre Herstellung verursacht 3x mehr klimaschädigende Treibhausgase, als die Produktion von Baumwolle. Polyester und Mischfasern sind kaum recyclebar und hinterlassen umweltschädliche Abfälle und Mikroplastik in den Meeren.

 

Näherinnen in einer Textilfabrik BUND, Konsumkritik, Näherinnen, Textilfabrik, Produktionskette, Lieferkette, Lieferkettengesetz, Textilien, Arbeitsbedingungen  (Maruf Rahman)

Arbeitsbedingungen in den Fabriken

Auf der Karte hast du bereits einiges über die Bedingungen in den weiteren Fertigungsschritten in Erfahrung bringen können. Nicht nur auf den Baumwollfeldern, auch in Färbefabriken werden Arbeiter*innen toxischen Substanzen ausgesetzt, die ungefiltert auch in die Umwelt gelangen. In den Webereien und Nähereien führen sie stundenlang monotone Vorgänge in einem stressbelasteten Umfeld aus, ohne von ihrem Lohn angemessen Leben zu können. Es mangelt an Pausen, Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. Schwangerschaften oder Krankheiten führen nicht selten zur fristlosen Kündigung.

Auch wenn Händler*innen vorgeben dem Transparenz Trend zu folgen und Zulieferer einem angeblichen Verhaltenskodex "unterwerfen", zeigen Untersuchungen dass die Realität eine andere ist. In unserem Beispiel Sri Lanka, wo sich sechs Fertigungsfirmen in denen Primark produzieren lässt befinden, liegt das durchschnittliche Gehalt (für bis zu 80 Stunden Akkordarbeit pro Woche!) bei gerade einmal 128 Euro im Monat. Einige Arbeiter*innen verdienen unter 80 Euro monatlich. Ein existenzsichernder Lohn in Sri Lanka würde jedoch bei knapp 300 Euro liegen. Gewerkschaften gibt es nicht. Kein Wunder, wenn die Mode an den*die Endverbraucher*in so billig abgegeben werden soll.


"Wenn aus zu wenig fast nichts wird" - Fehlende soziale Sicherungssysteme bedrohen Textilarbeiter*innen gerade während der Corona Pandemie existentiell.


Auch die Arbeitssicherheit in der Textilbranche stand in der Vergangenheit immer wieder in den Schlagzeilen. Der bisher größte Unfall ereignete sich in der Rana Plaza Fabrik in Bangladesch, deren Einsturz 2013 über 1.100 Menschenleben und 2.000 Verletzte forderte. Spätestens ab dann nahm die Debatte über die Missstände in der Textilindustrie Fahrt auf. Doch auch wenn Entschädigungen gezahlt wurden und sich, insbesondere in Bangladesch selbst, die Standards gebessert haben, verhindert der harte Wettbewerb ein globales Umdenken. Finanzstarke Firmen investieren zwar viel in ein nachhaltiges Image, doch solange der Preis auf dem Markt das zentrale Kaufkriterium bleibt, wird sich an den, hierzulande undenkbaren, Arbeitszuständen nichts ändern.

Preiszusammensetzung am Beispiel eines Turnschuhs  (WELTbewusst)

An einem T-Shirt verdienen Näher*innen nur wenige Cents im einstelligen Bereich.
Und wer bekommt den Rest?
Beispielhaft für alle Kleidungsstücke wird in der Grafik die Preisaufteilung eines Turnschuhs einmal dargestellt.
Ziemlich unfair, oder?

Altkleidercontainer BUND, Konsumkritik, Textilien, Lieferkette, Produktionskette, Lieferkettengesetz, Altkleider, Container, Graffiti, Altkleidercontainer, Altkleidersammelstellen  (distelAPPArath)

Altkleider

Zwischen 2000 und 2014 hat sich die weltweite Kleidungsproduktion mehr als verdoppelt, die Tragezeit einzelner Teile jedoch halbiert. Wie du der Karte bereits entnehmen konntest, häufen sich dadurch die Altkleiderberge hierzulande. V.a. während der Corona Pandemie nutzten die Menschen die Zeit um ordentlich auszumisten, wohingegen die Märkte importierender Länder geschlossen blieben.

Der Altkleiderhandel galt immer als rentables Geschäft. Das könnte sich allerdings ändern, weil die Altkleider-Flut in den letzten Jahren dermaßen gestiegen ist, dass sich die Frage stellt, ob das kostenlose Entsorgungssystem überhaupt Bestand haben kann. Die billige Qualität der Fast Fashion ist dafür mitverantwortlich, da sie die Lebensdauer der Einzelteile spürbar reduziert.

Um deine Kleidung nicht in illegale Hände abzugeben, die sie teuer und kommerziell weiterverkaufen, findest du hier Altkleidersammelstellen von FairWertung, einem Zusammenschluss gemeinnütziger Altkleidersammler in Deutschland.

Doch nicht alles, was nicht mehr gefällt muss gleich in der Tonne landen. Vielerorts gibt es inzwischen Repair Cafés, in denen du Unterstützung auch für die Arbeit mit Textilien bekommst. 
Das Repair Café Frankfurt Sachsenhausen betreibt die BUNDjugend Hessen und hier findest du den nächsten Termin.

Unter dem Stichwort Upcycling findet man im Internet außerdem viele Aufwertungsideen für ausgediente Textilien und andere Gegenstände. Upcycling ist eine Müllverwertungsmethode, durch die das vorhandene Material an Qualität zurückgewinnt, z. B. indem man aus Textilresten Bezüge herstellt. Aus Umweltgesichtspunkten bleibt die Abfallvermeidung durch einen guten Umgang mit Ressourcen jedoch unschlagbar.

Und apropos alte Kleider: Auf der Karte findest du eine Zusammenstellung Frankfurter Second Hand Läden (blau) von luxuriöser Designer Vintage Mode bis zum günstigen Sozialkaufhaus. Außerdem haben wir alle Repair Café Veranstaltungsorte (orange) in der Stadt markiert, an denen auch mit Textilien gearbeitet werden kann.

Online Handel BUND, Konsumkritik, Textilien, Lieferkette, Produktionskette, Lieferkettengesetz, Online Handel, E-Commerce  (pixabay: Geralt)

Online Handel

Der Online Handel boomt, gerade in Corona Zeiten. Neben der Bequemlichkeit und häufig günstigeren Angeboten, verweisen Händler*innen gern auf Studien, die auch die Umweltvorteile von Online Shopping hervorheben. Diese sind jedoch von vielen Faktoren abhängig, wie dem Wohnort, Verkehrsmittel, Einkaufsverhalten etc. Das bedeutet, wer wegen jeder Kleinigkeit mit dem Auto einen weiten Weg in die Stadt zurücklegt verursacht natürlich entsprechend mehr CO2 Emissionen als Menschen, die in der Nähe der Geschäfte wohnen und zu Fuß, mit dem Rad oder Bus dorthin fahren und ihre Einkäufe bündeln. Auch auf die Größe der Lieferpakete kommt es an und ob der*die Empfänger*in zu Hause ist, oder mehrere Lieferanläufe gestartet werden müssen.

Insbesondere im Online Bekleidungshandel beläuft sich die Retourenquote auf 50 bis 70%. Gründe hierfür sind, neben kostenlosen Rückgabeoptionen der Anbieter*innen, vor allem Probleme mit der Passform. Dadurch fallen besonders viele überflüssige Transportwege und Prozesse der Warenaufbereitung an, die die Umwelt belasten. Da Retouren sowohl Lager- als auch Personalkosten verursachen, wird intakte Neuware millionenfach sogar einfach vernichtet. Auch das Spenden ist für viele Unternehmen keine Alternative, da hierfür eine Umsatzsteuer anfällt, die nicht erhoben wird, wenn die Produkte verbrannt werden.

Fußgänger im Zeitraffer  (pixabay: B Me)

Und jetzt? Was tun?

Nach all den Infos bist du wahrscheinlich schon selbst auf ein paar Ideen gekommen, die helfen können unseren Bekleidungskonsum nachhaltiger zu gestalten. Wir fassen für dich nochmal einige Handlungsalternativen zusammen, die dazu beitragen können den verheerenden ökologischen und sozialen Folgen der Branche zu begegnen:
 

  • Überlege vor jedem Kauf
    brauchst du das Teil wirklich, oder ist es nur ein Frustkauf?

  • Kaufe Second Hand
    der originale Used Look ist sowieso viel cooler ;)

  • Schonmal von Kleidertauschparties gehört?
    Die BUNDjugend kann dir dabei helfen eine ins Leben zu rufen.
    Auch regelmäßige Tauschparties unter Freund*innen machen Spaß.

  • Leihe dir Kleidung aus
    die du zu bestimmten Anlässen z. B. nur selten benötigst.

  • Repariere und upcycle statt wegzuwerfen
    aus vielen Stücken lassen sich mit ein wenig Geschick neue entwerfen,

    z. B. Röcke oder Taschen aus alten Jeans.

  • Vermeide Online-Einkäufe
    v. a. vereinzelte Lieferungen von Waren, die du auch in deiner Nähe bekommst
    und anprobieren musst.

  • Du willst auf neue Mode nicht verzichten?
    Die Kampagne für Saubere Kleidung hat eine aktuelle Siegel-Übersicht zu verschiedenen Sozial- und Ökostandards erstellt. Eine Auflistung von Firmen, die bio-faire Kleidung anbieten, gibt es von weltbewusst.

  • Beteilige dich an Aktionen
    z. B. von der Kampagne für Saubere Kleidung.

    tip me ist eine neue Initiative, durch die du Textilarbeiter*innen weltweit ein individuelles Trinkgeld für ihre Produkte zukommen lassen kannst. Eine innovative Idee, sie ändert aber grundsätzlich nichts an der Notwendigkeit eines:

    Lieferkettengesetzes für die verbindliche Achtung der Menschenrechte und den Schutz der Natur.

  • Und das Wichtigste: Bleib flexibel im Denken und Handeln!
    Druck und ein schlechtes Gewissen führen oft zu Frustration. Das Beste was du tun kannst ist dich mit deiner Familie, Freund*innen und anderen über das, was du in Erfahrung gebracht hast auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, was ihr wie und wann ändern wollt.


Danke!

Für deine Aufmerksamkeit und dein Interesse. Das ist nicht selbstverständlich.
In unserem Quellenverzeichnis findest du mehr Informationen und ein paar interessante Doku-Tipps! Außerdem kannst du dir das Ganze auch als PDF herunterladen.

Viel Spaß bei der Entdeckung neuer Wege des Konsums!

 

 

Nähzubehör BUND, Konsumkritik, Textilien, Lieferkette, Produktionskette, Lieferkettengesetz, Nähzubehör, Nähgarn  (Katetsib)

Platz für dich:

Du bist auf Ideen gekommen, hast Anregungen oder etwas anderes zum Thema beizutragen? Gerne kannst du uns anschreiben und deine Gedanken, Anregungen oder Bilder zukommen lassen:
geschaeftsstelle@bund-frankfurt.de

Ob Upcycling Schnittmuster, neuer Second
Hand Shop, Tipps, Aktionen oder einfach Kommentar - wenn du Lust hast ist hier die Gelegenheit diese Seite mitzugestalten.

 

Kontakt

BUND Kreisverband Frankfurt


E-Mail schreiben Tel.: 069 - 979 489 68

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon gewusst?


  • Deutsche kaufen im Schnitt jährlich 13 kg Kleidung. 
    Der weltweite Durchschnitt liegt bei etwa 8 kg pro Jahr.

  • 20 % der Weltbevölkerung, das sind wir im "reichen Norden", verbrauchen 80 % der weltweiten Ressourcen.

 

 

 

  • Rund 1.200 Werbe-botschaften nehmen wir, bewusst oder unbewusst, täglich wahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Die Textilindustrie ist nach der Landwirtschaft der zweitgrößte Wasser-verschmutzer der Welt.

 

 

  • Der Anteil der Kinderarbeit (unter 14 Jährige) in der Baumwollproduktion liegt in Indien bei 12 - 26%.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Textilarbeiter*innen arbeiten bis zu 80 Stunden pro Woche für einen Lohn von
    2 bis 5 Euro am Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • 1 Mio. Tonnen Altkleider fallen jährlich allein in Deutschland an. Während Corona hat sich die Menge teilweise um 20-30 % erhöht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Durchschnittlich werden
    2 von 3 online bestellten Kleidungsstücken wieder retour gesendet.