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Kreisverband Frankfurt

Radtour zum Umweltbildungszentrum "Schatzinsel Kühkopf"

02. August 2018 | Kreisverband Frankfurt/Main, Naturschutz, Lebensräume, Flüsse & Gewässer

Aktive Umweltschützer vom BUND folgten einer Einladung von Förster Christian Kehrenberg zu einem Besuch im Umweltbildungszentrum auf dem Kühkopf.

Nach der Säuberung des Seckbacher Rieds durch die Naturschutzgruppe Seckbach lud der für die Frankfurter Naturschutzgebiete zuständige Förster Christian Kehrenberg vom Forstamt Groß-Gerau die Aktiven zu einem Besuch im Umweltbildungszentrum ein.

Dieser Einladung folgten am 2. August 2018 elf aktive Umweltschützer vom BUND, der Naturschutzgruppe Seckbach und der Bürgerinitiative für den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark e.V. Nach einer kurzen S-Bahnfahrt führte uns ein schattiger Radweg durch den Mönchsbruch mit seinen alten Eichen in die Außenbezirke von Groß-Gerau. Von dort führte die Tour auf dem Riedweg zum Kühkopf, wo eine Mittagsrast eingelegt wurde.

Christian Kehrenberg hieß die Gruppe danach auf dem Kühkopf willkommen und erläuterte kurz das Programm. Die erste Stunde war den Dauerausstellungen „Leben in Fluss“ gewidmet. Hier erfuhr man die Grundlagen der Geschichte des Kühkopf mit dem gravierenden Einschnitt der Rheinbegradigung. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Ökosystem Aue und seiner Abhängigkeit von Überschwemmungen.

Die Auswirkungen vom Wechsel zwischen Hochwassern und Trockenphasen auf Flora und Fauna wurden spannend dargestellt, untermauert durch die vielen interaktiven und graphisch hervorragenden Darstellungen. Danach ging es hinaus in die Natur, zum Altrhein, den Kopfweidenwäldern, den Eichenstandorten und nicht zuletzt dem Apfelsortenpfad. In einem interessanten Wechselspiel gab es weitere Details zu Fragen des ökologischen Gleichgewichtsin der Aue. Die Fragen der Teilnehmer wurden alle kenntnisreich beantwortet.

Nach dem Rundgang in der Sommerhitze gab es noch einen kleinen Umtrunk und ein Gespräch über die Eindrücke der Führung, bevor dann die Rückfahrt zum Bahnhof Goddelau-Erfelden angetreten wurde. Allgemeines Fazit war: jederzeit wiederholbar. 

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