Ein alter Obstbaum in Heike Doussiers Kleingarten
(Heike Doussier)
In den vergangenen Wochen hat der Ortsverband Ost die Preisträger des Gartenwettbewerbs 2021 vorgestellt. Die Beispiele zeigen, wie in privaten Gärten insgesamt oder in kleinen Bereichen die biologische Vielfalt gefördert werden kann. Sie sollten ein Anreiz für Bürger sein, die in diesem Sinne anfangen oder weitermachen wollen.
In unserem letzten Beitrag stellen wir deshalb das Wildblumen-Projekt im Kleingarten von Heike Doussier vor. Der Garten zeigt bereits bestimmte Merkmale ökologischer Prinzipien, z.B. den schönen alten Obstbaum. Frau Doussier hatte als Wettbewerbsbeitrag vor, eine überwiegend mit Topinambur bestandene Fläche zu roden, abzumagern und mit regionalen Blütenpflanzen zu bestücken. Das Projekt geriet in zeitlichen Verzug - so ein Projekt ist eben auch harte Arbeit - und so musste sich Frau Doussier aus dem Wettbewerb „verabschieden“. Dieses Jahr setzt sie die Arbeit am Projekt fort.
Gärtnerische Ideen allgemein wie auch zur Förderung der Biodiversität zur sind nur durch Arbeit umzusetzen. Deswegen gilt es, zwei Regeln zu beherzigen. Erstens - jeder Quadratmeter zählt, jeder Anfang ist ein Schritt in die richtige Richtung. Zweitens – im Naturgarten arbeitet man mit der Natur und mit der Zeit.