Natur und Kunst
Die Geschichte der Natur aus der Perspektive von Kunstschaffenden
Zu unserem Bildungsbereich gehört die Video-Reihe „Natur und Kunst“, die auf den Social-Media-Kanälen von BUND Frankfurt verfügbar ist. Durch die Veranschaulichung der Wechselwirkungen zwischen Malerei, Plastik, hessischen Kulturdenkmälern und Frankfurter Stadträumen werden neue Akzente des Sehens und des Denkens in Bezug auf erweiterte Zusammenhänge gesetzt.
Mithilfe dieser Bildungsinitiative möchten wir Umweltwissen zugänglicher machen und aufzeigen, wie eng Natur, Kultur und Alltag miteinander verbunden sind. In diesem Jahr planen wir weitere Folgen der Videoreihe, die sich mit mittelalterlicher bis zeitgenössischer Kunst befassen werden.
Antike
Antike Kunst, Reptilien und Foucault – klingt erstmal ungewöhnlich.
Aber genau hier beginnt eine wichtige Frage: Welche Formen von Leben wollen wir kontrollieren – und welche dürfen einfach sein?
In der Antike wurden viele Tiere als Teil einer Ordnung gezeigt: gelenkt, genutzt, eingebunden.
Reptilien dagegen standen oft an den Rändern. Sie entziehen sich bis heute unserer Kontrolle.
Und genau das macht sie so spannend – auch für den Naturschutz.
Steinzeit
In der Steinzeit war Kunst kein Luxus – sondern Teil des Lebens.
Menschen formten, ritzten und malten Bilder der Natur:
Tiere, Jagdszenen, geheimnisvolle Mischwesen.
Diese frühen Kunstwerke erzählen nicht nur von der Welt der Menschen – sie zeigen, wie der Mensch sich selbst als Teil der Natur verstand.
Ob Höhlenmalerei, Gravur oder Figur aus Mammut-Knochen – jedes Werk gibt uns Einblick in die Verbindung von Mensch, Tier und Umgebung.