Auf dem Foto die Repräsentanten der an der Aktion beteiligten Gruppen: SGV Vogelsberg, BUND Frankfurt, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Aktionsgemeinschaft „Rettet den Burgwald“
(© FSH)
Mahnwache der Schutzgemeinschaft Vogelsberg (SGV) auf dem Frankfurter Römer am 3. Juli 2020
An diesem Tag erschien die SGV auf dem Römer mit einem schweren Lastwagen und einem Bagger auf dem Anhänger. Sie hatten Beweisstücke dafür geladen, dass die Stadt Frankfurt zu viel Grundwasser aus dem Vogelsberg absaugt: Stämme von alten Bäumen, die der dortigen Trockenheit zum Opfer fielen. Dr. Otto Wack, Geschäftsführer der SGV aus Schotten, erläuterte in seiner Rede die prekäre Grundwassersituation im Vogelsberg und Wolf-Rüdiger Hansen vom BUND Kreisverband ergänzte die Frankfurter Sicht: Frankfurt fördert nur 20% seines Trinkwassers selbst, 40% kommen aus Vogelsberg und Burgwald, weitere 40% aus dem Hessischen Ried. Im Ried und im Frankfurter Stadtwald wird schon aufbereitetes Flusswasser in den Boden infiltriert, im Vogelsberg besteht diese Möglichkeit nicht. Dort muss also besonders bei der Entnahme für Frankfurt solidarisch gespart werden.
Weitere Informationen in der BUND-Pressemitteilung: Link.
(Fotos: FSH)