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Frühling im April

Liebe BUND-Freundinnen und -Freunde, liebe Mitglieder,

der April bringt nicht nur den Frühling in die Stadt, sondern auch viele Möglichkeiten, sich für Natur- und Klimaschutz zu engagieren. In dieser Ausgabe informieren wir Sie unter anderem über die Solar-Tour in Frankfurt, über Gruppenberatungen zu Heizungsumbau und Photovoltaik, geben Tipps, wie Sie Ihren Garten oder Balkon naturnah gestalten können, und zeigen, wie Sie bedrohte Arten wie den Gartenschläfer unterstützen können. Außerdem werden wieder Veranstaltungen wie die Klimawanderung und gemeinsame Aktivitäten angeboten: die Vielfalter des OV West, zum Beispiel, haben jetzt eine Kinder- und eine Jugendgruppe. 

Und: alle sind herzlich eingeladen zu unserer KV-Jahresmitgliederversammlung mit einem spannenden Vortrag von Dr. Markus Dietz zur Ökosystemdynamik im Frankfurter Stadtwald am 20. April 2026, 19:00 Uhr, im Ökohaus.

Mit herzlichen Naturschutzgrüßen
Ihr Team vom BUND Kreisverband Frankfurt

Bild: © Anastasia Shuraeva, Pexels

 
Aktuelles
Einladung an alle Mitglieder zur Jahresmitgliederversammlung des KV Frankfurt am 20.04.2026

 

BUND KREISVERBAND FRANKFURT 
Montag, 20. April 2026, 19 Uhr, Treffpunkt Ökohaus, Raum 601, Eingang West, Kasseler Straße 1 a, 60486 Frankfurt am Main

Mit einem Fachvortrag des Waldexperten Dr. Markus Dietz, Institut für Tierökologie und Naturbildung GmbH in 35321 Laubach-Gonterskirchen 

Thema: Vorbild Naturwald – biologische Vielfalt und Ökosystemdynamik sind Partner der Forstwirtschaft im Klimawandel. Ein Blick auf den Frankfurter Stadtwald.

Dr. Markus Dietz ist ein vielbeschäftigter Waldexperte, der sich auch sehr gut mit den Fledermäusen im Stadtwald auskennt. Wir haben ihn im Rahmen des nicht öffentlichen Walddialoges kennengelernt, zu dem unsere Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodriguez neben dem BUND eine Reihe von Naturschutzgruppen eingeladen hat. Unter seiner Führung, zusammen mit Professor Dr. Volker Dubbel aus Göttingen, haben wir gemeinsam mit den Stadtförstern und Menschen aus Dezernat und Ämtern an einer ausführlichen Exkursion im Stadtwald teilgenommen. Dabei lernten wir viel über die verschiedenen „Waldbilder". Eines unserer Ziele ist, dem Frankfurter Arten- und Biotopschutzkonzept ABSK im Stadtwald zur Verbindlichkeit zu verhelfen. Nun seid alle gespannt, was Markus Dietz uns sagen wird.

Foto: Lebendige Baumskulptur am Rohsee, ganz im Westen des Stadtwalds – © WR Hansen

Solar-Tour: Stadtteil-Infobörse für Goldstein & Schwanheim

In diesem Jahr organisiert das Klimareferat der Stadt Frankfurt eine „Solar-Tour“. In verschiedenen Stadtteilen werden dabei kostenfreie Veranstaltungen rund um das Thema Solarenergie angeboten. Ziel der Reihe ist es, die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger verständlich, neutral und praxisnah über Möglichkeiten, Umsetzung sowie Förderangebote zu informieren.

Den Auftakt bildet am 16. April eine Stadtteil-Infobörse im Saalbau Goldstein für die Stadtteile Goldstein und Schwanheim.

Die Veranstaltung ist ein kostenloses, neutrales und praxisorientiertes Angebot der Stadt Frankfurt am Main. Besucherinnen und Besucher erhalten in verschiedenen Vorträgen einen kompakten Überblick zur Planung, Finanzierung und Umsetzung von Photovoltaik-Anlagen. Ergänzend dazu bieten Infostände individuelle Beratung rund um Dach- und Balkonanlagen.

Das Programm im Überblick:
— ab 16:30 Uhr: Infomarkt
— ab 17:00 Uhr: Vorträge
• Strom erzeugen mit Photovoltaik (Georg Bitterberg, Verbraucherzentrale Hessen)
• Fördermöglichkeiten (Steven Kopke, Klimareferat Stadt Frankfurt)
• Eigenstrom nutzen mit einem PV-System – ein Erfahrungsbericht (Wolf Rüdiger Hansen, BUND Kreisverband Frankfurt)

Im Flyer finden Sie einen Überblick über alle Veranstaltungen von April bis Juni.

Bild und Text: © Stadt Frankfurt am Main Klimareferat

BUND bittet um Mithilfe: Gartenschläfer schützen und Sichtungen melden

Am 20. März war kalendarischer Frühlingsanfang. Die bedrohten Gartenschläfer interessiert das wenig. Viele halten immer noch Winterschlaf, während draußen bereits die Gartensaison eingeläutet wird. Doch bis spätestens Mitte April werden auch die letzten Gartenschläfer aufgewacht sein. Wer jetzt im Garten aufräumt, sollte bitte vorsichtig sein: Gerne nutzen die kleinen Bilche mit der charakteristischen Zorro-Maske Nistkästen zum Überwintern, die eigentlich für Vögel vorgesehen sind. Wenn Gartenbesitzende nun im zeitigen Frühjahr Nistkästen öffnen, werden noch schlafende Gartenschläfer unsanft geweckt. Das kostet die Tiere enorm viel Energie und lässt sie schlimmstenfalls plötzlich und zu früh ohne Quartier zurück.

Susanne Schneider, Managerin Naturschutzprojekte beim hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen): „Nistkästen sollten am besten im September gereinigt werden. So kann man am ehesten sicherstellen, dass alle Jungvögel ausgeflogen sind und sich noch keine Winterbewohner eingerichtet haben. Nistkästen bitte immer vorsichtig öffnen und sofort wieder schließen, wenn sie offensichtlich aktuell besetzt sind.“

Empfehlenswert sind auch spezielle Nistkästen für Gartenschläfer: Bei ihnen befindet sich der Zugang nicht vorne, sondern auf der Rückseite. So können die Bilche direkt vom Baumstamm aus in den Kasten klettern. Gartenschläfer sind laut der Roten Liste gefährdeter Arten stark gefährdet. Lebensraumverlust, Nahrungsmangel und Gifteinsatz setzen ihnen zu. Neben Wäldern sind auch Siedlungen und Gärten wichtiger Lebensraum – besonders bei uns in Hessen, wo der Gartenschläfer hauptsächlich im Rhein-Main-Gebiet vorkommt.

Begegnungen mit den Tieren können über eine spezielle Internetseite gemeldet werden. Seit 2017 sind deutschlandweit auf diese Weise bereits über 12.000 Sichtungen von Gartenschläfern zusammengekommen. Diese Meldungen geben wertvolle Hinweise auf die Verbreitung der Art. Und nur mit einer soliden Erkenntnisgrundlage kann es gelingen, den kleinen Zorro effektiv zu schützen.

Weitere Informationen:

Bauanleitung für Nistkasten: Bauanleitung: Nistkasten für Gartenschläfer
Meldestelle Gartenschläfer: Erfassung – Gartenschläfer
Handbuch zu Schutzmaßnahmen: Spurensuche Gartenschläfer – Handbuch zum Schutz der Tierart
Projektseite Gartenschläfer: Spurensuche Gartenschläfer

Text: Andrea Mateja  Bild: © Marie Helene Rots, Unsplash

Gruppenberatungen zu Heizungstausch und PV-Anlage

Die Gruppenberatungen werden vom Klimareferat und dem Energiepunkt FrankfurtRheinMain angeboten. Sie richten sich an Menschen mit Wohneigentum in Frankfurt sowie an alle Interessierten. Die Teilnahme ist unentgeltlich, herstellerneutral und unabhängig. Ziel der Angebote ist es, eine erste Orientierung zu verschiedenen Sanierungsthemen zu geben, darunter:

In diesem Monat möchten wir Ihnen speziell die Gruppenberatung zu „Do-it-yourself – mögliche Energiesparmaßnahmen in Eigenleistung" empfehlen: Die Teilnehmenden lernen dabei, welche einfachen Energiesparmaßnahmen Sie selbst im Altbau umsetzen können. Unsere Klimaschutzberater: innen geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie durch DIY-Projekte Ihre Energieeffizienz steigern können. Zudem erfahren Sie, welche Fördermittel für Ihre Maßnahmen beantragt werden können. Es bleibt ausreichend Zeit, um individuelle Fragen zu klären.

An folgenden Terminen finden im April und Mai Gruppenberatungen statt: 

· 15.04., 18:00–20:30 Uhr, „Heizungstausch / Heizungstechnik", (Energiepunkt e.V., Ginnheimer Str. 48) 
· 20.04., 18:00–20:30 Uhr: „Die Gebäudehülle" (Klimareferat der Stadt Frankfurt) 
· 22.04., 17:00–19:30 Uhr: Allgemeine Energieberatung (Energiepunkt e.V., Ginnheimer Str. 48) 
· 27.04., 18:00–20:30 Uhr: „Do-it-yourself Energiesparmaßnahmen" (Klimareferat der Stadt Frankfurt) 
· 28.04., 18:00–20:30 Uhr: „Fenster & Lüftung" (Klimareferat der Stadt Frankfurt) 
· 30.04., 17:00–20:00 Uhr: Photovoltaik-Workshop (Energiepunkt e.V., Ginnheimer Str. 48) 
· 19.05., 17:00–20:00 Uhr: „Heizungstausch / Heizungstechnik" (Energiepunkt e.V., Ginnheimer Str. 48) 
· 28.05., 17:00–20:00 Uhr: Photovoltaik-Workshop (Energiepunkt e.V., Ginnheimer Str. 48)

Weitere Informationen & Anmeldung

Text: Stadt Frankfurt am Main Klimareferat

Klimawanderung von Praunheim nach Niederursel: 25. April 2026 von 14:00 – ca. 17:00 Uhr

Seit vielen Jahren bieten wir interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Politikerinnen und Politikern Wanderungen im nordwestlichen Außenbereich der Stadt Frankfurt an. Hervorzuheben ist die „Klimawanderung“, die aus dem „Quartiersrundgang“ hervorgegangen ist. Insgesamt haben daran bisher über 300 Menschen teilgenommen – einschließlich spezieller Termine für Parteimitglieder, Klimabündnisse oder Seminargruppen verschiedener Universitäten. Konzeptioneller Ausgangspunkt zu diesen Wanderungen war die Erkenntnis, dass es den Menschen beim Gang durch die Natur leichter fällt, die umfassenden Natur- und Klimaschutzbelange des Neuen Stadtteils der Quartiere zu verstehen, als wenn sie darüber allein durch Zeitungsartikel oder den Besuch von Saalveranstaltungen erfahren – also Bürgerbeteiligungsrunden, Sitzungen des Ortsbeirats oder des städtischen Planungsausschusses. 

Dabei bemühen wir uns, während der Wanderungen nicht allein städtische Planungsvorgänge zu erläutern, sondern auch die Besonderheiten der Natur in den Außenbereichen erlebbar zu machen. So passieren wir auf der Klimawanderung Streuobstwiesen am Lärmschutzwall der Autobahn A5, wo man auch Speierlingsbäume kennenlernen kann, deren Früchte dem Apfelwein die besondere herbe Note geben. Nicht weit weg davon passieren wir eine ehemalige Lehmgrube, deren Hänge seit der Aufgabe der Produktion von Lehmziegeln am Rande von Praunheim nahezu undurchdringlich verbuscht sind. An solchen Stellen kommt schon mal so eine spontane Äußerung aus der Runde: „Ich wusste gar nicht, dass es hier so lauschige Naturorte gibt, wo ich doch nur einen Kilometer entfernt von hier wohne.“

Weiterhin werden wir veranlasst, über eine Maßgabe des Regierungspräsidenten nachzudenken. Als Hüter des Regionalen Flächennutzungsplanes hat er der Stadt Frankfurt die Auflage erteilt, dass durch die Planung des Neuen Stadtteils die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe nicht gefährdet werden dürfe. Wie genau das funktionieren soll, erschließt sich nicht, zumal dort 95 Hektar Feldfläche versiegelt werden soll. Andererseits wird man auf den offenen Feldfluren angeregt darüber nachzudenken, wie die Landwirtschaft auf diesem äußerst fruchtbaren Lehmlössboden verbessert werden könnte, z. B. durch Konversion hin zu nachhaltiger Bewirtschaftung und weniger Einsatz von chemischem Dünger, der das Grundwasser verunreinigt. 

Hilfreich für die Artenvielfalt wäre es, wenn auf den Feldern mehr Gehölze und Blühwiesen angelegt würden, um die Abstände von Trittflächen zu verringern. Solche Gedanken haben sicher auch die Grüngürtelplaner gehabt, als sie diese Flächen als Grünzug definiert haben, der vor Bebauung geschützt werden sollte. Ein Beispiel dafür, wie sich Trittflächen weitgehend natürlich entwickeln, zeigt das Lerchenfeld, das von Mitgliedern des BUND und NABU behütet wird. Darauf liegen auch verborgene Hügel aus Lehm, den einst eine Offenbacher Künstlerin für die Kreation von Körpertorsos nutzte, die im Frankfurter Kunstverein gezeigt wurden. Heute nisten darin Wildbienen. Termine:

Ankündigung: Bachwanderung am Urselbach von der Nidda bis zur Krebsmühle: 30. Mai 2026 von 14:00 -ca. 17:00 mit einem Beitrag über die Wasserqualität Hessischer Bäche von Prof. Dr. Jörg Oehlmann, Sprecher des Kompetenzzentrums Wasser Hessen (KWH) an der Goethe-Universität. Beschreibung dazu im Mai-Newsletter. 

Einzelheiten zu den Wanderungen in diesen Flyern: 

Klimawanderung am 25. April 2026

Klimawanderung am 30. Mai 2026
 

BUNDjugend Frankfurt startet Gartenprojekt

Jetzt im Frühling startet das Gartenprojekt der BUNDjugend Frankfurt. Hast du Lust, dich im ökologischen Gärtnern auszuprobieren, ein Beet zu gestalten und den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen? Dann mach mit! Vorkenntnisse sind nicht notwendig. 

Unsere Treffen finden 2 x monatlich im BUND-Gemeinschaftsgarten in Rödelheim statt. 
Nächstes Treffen: Mittwoch, 22. April, von 16-19 Uhr.  Melde dich kurz bei uns an; wir schicken dir dann die Wegbeschreibung. 
Bereits am 7. April treffen wir uns nochmal wie gewohnt ab 17 Uhr im Repair Café Sachsenhausen und werden nochmal upcyceln.

© Reinhard Bruckner

Buch-Tipp – Maylis de Kerangal: Eine Welt in den Händen

Die angehende Dekorationsmalerin Paula Karst verbringt ein paar Monate am angesehenen Brüsseler Institut de peinture. Sie lernt, wie sie Oberflächen der Natur wie Holz, Rinde, Stein oder Moos künstlerisch abbildet. Der Ursprung dieses Zusammenspiels von Natur und Kultur wird im Roman in den Höhlen von Lascaux angesiedelt, einem Ort, in dem Kunst, Körper und Umwelt erstmals untrennbar ineinander greifen. Für Paula wird Lascaux gedanklicher Ausgangspunkt für ihre Arbeit als Restauratorin: wie die Höhlenmalenden von damals, hinterlässt auch sie Spuren auf Materie wie eine Reflektion von Zeit in einer Umgebung. 

© Suhrkamp Verlag

Paulas Geschichte ist ein poetischer Bildungsroman, der das Individuum in seiner Umwelt und gleichzeitig eine Geschichte der Menschen beschreibt, die die Welt formen und von ihr geformt werden. Während ihre Arbeit der Nachbildung von (vergangener) Wirklichkeit sie nach Paris, Rom und Lascaux führt, sinnt sie über umweltzerstörende Lebensstile nach, die Restauration erst nötig machen. In hypnotischer Erzählweise und starker Bildsprache entfaltet sich eine sehr ruhige, beruhigende Lektüre, die die Schönheit von Denkprozessen und präziser Beobachtung betont.

ISBN 978-3-518-42857-3
Suhrkamp Verlag, 2019, 269 Seiten
Text: Simone Kiefer   
Bild: © Reinhard Bruckner, Pexels; Suhrkamp

Save the Date: Nächste Raddemo in Frankfurt gegen den Ausbau der A5 am 10.05.2026

Start und Ziel ist die Alte Oper. 

Dort findet eine Kundgebung statt mit Reden von unter anderen Katja Diehl, Verkehrswendeaktivistin und Autorin von Autokorrektur – Mobilität für eine lebenswerte Welt

Außerdem gibt es Musik und weiteres Programm.

Mehr Infos und Beiträge hier

28.03.–06.09. Ausstellung Museum Giersch: Multispecies Members Club

20.04 Kreisverband Frankfurt Jahresmitgliederversammlung 19:00 Uhr

22.04. Earth Day 2026 Kultur trifft Klimaschutz 20:30–21:30 Uhr

23.04. Nature After Work – Frühlings-Spaziergang im Niddapark 18:00 Uhr

25.04. Klimawanderung im Frankfurter Nordwesten 14:00-17:00 Uhr

 

Mehr Termine

Wiederkehrende Termine

► Die Sitzungen des OV Südwest finden jeden 2. Donnerstag im Monat um 18 Uhr statt. Die nächste Sitzung ist am 09.04.26 in Schwanheim im Katholischen Pfarrheim St. Mauritius, Mauritiusstr. 14.

► Die Sitzungen der Ortsgruppe NORD finden unregelmäßig statt und werden auf unserer Terminseite bekanntgegeben. 

► Die Treffen der BUNDjugend Frankfurt finden regelmäßig am 1. Dienstag im Monat statt, parallel zum Repair Café.
Weitere Termine werden innerhalb der Gruppe individuell abgestimmt und auf BUNDjugend Hessen veröffentlicht. Das nächste Mal trifft sich die BUNDjugend am 07.04.26 im Repair Café, Altes Schützenhüttengäßchen 4, 60599 Frankfurt-Sachsenhausen. Du bist herzlich eingeladen!

► Die Sitzungen des OV Ost finden jeden 3. Montag im Monat statt. Die nächste Sitzung ist Montag, 20.04.2026 um 19:00 Uhr im Saalbau Bornheim.

► Die Sitzungen des OV West finden jeden 3. Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr (außer Schulferien) statt. Das nächste Treffen ist am 16.04.2026 im Katholischen Gemeindezentrum in der Schleifergasse 2-4, Frankfurt-Höchst.

► Das Repair Café Frankfurt-Sachsenhausen trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 17:30 - 20 Uhr. Nächster Termin ist der 07.04.2026 zum Upcyceln. Am 22.04. von 16-19 Uhr treffen wir uns dann im BUND-Gemeinschaftsgarten in Rödelheim. Die Termine findet ihr übrigens immer hier. Kontakt zur BUNDjugend oder per E-Mail.

 

Kinder- und Jugendgruppen

Natur entdecken mit den „Vielfaltern“!


Du kennst Kinder oder Jugendliche, die gern draußen sind und die Natur entdecken möchten? Dann sind unsere Kindergruppe „Die Vielfalter“ und unsere Vielfalter-Jugendgruppe  genau das Richtige!

In beiden Gruppen gehen wir gemeinsam auf Entdeckungstour – zum Beispiel im Sossenheimer Unterfeld, entlang der Nidda oder im Niedwald

Dort beobachten wir Tiere und Pflanzen, lernen unsere Umwelt besser kennen und erleben die Natur direkt vor der Haustür. Auch kleinere Ausflüge sind geplant.

Kindergruppe (ab Grundschulalter)
Jeden dritten Mittwoch im Monat
15:30–17:30 Uhr

Jugendgruppe (ab 15 Jahren)
Jeden letzten Samstag im Monat
14:00–16:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Die genauen Treffpunkte werden nach der Anmeldung bekannt gegeben. Alle Termine werden von mindestens zwei erfahrenen BUND-Mitgliedern begleitet.

Anmeldung: vielfalter@bund-frankfurt.de

Weitere Informationen

Rückblick
Kindergruppe Nord baut Wildbienen-Nisthilfen

Am 14 März 2026 waren wir mit 16 Kindern der Naturkindergruppe auf der Streuobstwiese in Eschersheim unterwegs. Zuerst lernten die Kinder etwas über Insekten und hörten eine Streuobstwiesengeschichte. Anschließend entdeckten Sie mit kleinen Suchaufgaben die Vielfalt der Streuobstwiese. Gemeinsam wurden die gefundenen Schätze bestaunt und zugeordnet. 

Danach wurde die bereits vor 6 Jahren durch die Naturkindergruppe gebaute große Nisthilfe auf der Streuobstwiese untersucht und die Kinder lernten, wieso Nisthilfen für Insekten gebaut werden und welchen Gefahren Insekten durch die Menschen ausgesetzt sind. Mit dem neu gewonnenen Wissen durfte jedes Kind dann sein eigenes Insektenhotel bauen. Außerdem wurden insektenfreundliche Saaten verteilt, um auch der fehlenden Nahrungsquellen für Insekten entgegenzuwirken. 

Am Ende durften die Kinder mit einem Naseweisrätsel noch einmal zeigen, was sie über Insekten gelernt haben, um dann mit matschigen Gummistiefeln und selbstgebauten Insektenhotels nach Hause zu gehen.

Text und Bild: © Katharina Junker, Kerstin Hedrich

Ausstellung zum DAM Preis 2026


Im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt wurde kürzlich eine Ausstellung zum DAM Preis 2026 präsentiert. Die Schau gibt einen Einblick in aktuelle Architektur aus Deutschland und zeigt herausragende Bauprojekte der letzten Jahre.

Aus einer Longlist von über 100 Gebäuden, die zwischen Herbst 2023 und Frühjahr 2025 fertiggestellt wurden, wählte eine Jury insgesamt 21 Projekte in Deutschland sowie zwei Beispiele deutscher Architekturbüros im Ausland aus. Ein Drittel der ausgewählten Projekte beschäftigt sich mit neuen Formen des Wohnens – häufig mit dem Ziel, innerstädtische Flächen effizienter zu nutzen.

Darüber hinaus werden auch Gebäude mit sozialer Funktion vorgestellt, etwa Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder Notunterkünfte für wohnungslose Menschen. Viele Projekte zeigen zudem, wie bestehende Gebäude durch Modernisierung, Umbau oder Erweiterung weitergenutzt werden können – ein Ansatz, der im Sinne eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Neben Wohnbauten umfasst die Auswahl auch kulturelle Einrichtungen sowie Projekte, die historischen Ortskernen neues Leben geben oder bestehende Strukturen kreativ umnutzen.

Der Gewinner des DAM Preises 2026 wird im Rahmen der Preisverleihung im Januar bekannt gegeben. Begleitend zur Ausstellung erscheint das Deutsche Architektur Jahrbuch 2026, das die nominierten Projekte ausführlich vorstellt.

Text und Bild: © Lana Bogdanovskaia

Service

Frühling in der Stadt

Im April können wir aktiv Naturschutz fördern, wenn wir Balkone und Gärten mit Kräutern wie Lavendel und Salbei, mit Wildstauden wie Färberkamille und Scharfgarbe oder mit ungefüllten Sommerblumen wie Kapuzinerkresse und Löwenmäulchen zu wildbienenfreundlichen Oasen verwandeln. Beim Anpflanzen gerne auch auf torffreie Erde achten, um Moore zu schützen. 

Eine einfache Wasserschale hilft Tieren bei Trockenheit, kleine Steine können als Ausstiegshilfe für Insekten und Vögel dienen. Außerdem freuen sich Vögel und Insekten über Nisthilfen. 

Vögel beobachten und das Bestimmen von Wildvögeln ist gerade wieder sehr beliebt und wird als „Birding“ bezeichnet. In der Verbindung zu den Tieren entstehen wohltuende Gefühle wie Entspannung und Achtsamkeit in geteilten Habitaten. 

Hilfreich für Insekten ist es, wenn Menschen die Lichtverschmutzung reduzieren und im Außenbereich nur Warmlicht nutzen, wobei die Strahler nach unten gerichtet sein sollten.

Schmetterlinge bevorzugen oft unterschiedliche Nektarpflanzen wie Wildbienen, zum Beispiel Blaukissen, Fetthenne oder Steinkraut. Lavendel lieben beide. Vielfalt der Pflanzen auf dem Balkon und im Garten hilft also auch der Biodiversität bei den Tieren – und der Freude beim Beobachten.

Text: Simone Kiefer
Bild: © Blaumeise, Franck Luce, pexels

Der BUND finanziert seine Umwelt- und Naturschutzarbeit als gemeinnützige Organisation zu über 70 % aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen von Privatpersonen. So bleiben wir unabhängig von Politik und Wirtschaft. Jede Spende hilft, unsere Arbeit langfristig zu sichern.

 
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