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Newsletter Juli 2025
BUND Kreisverband Frankfurt am Main
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Liebe BUND-Freundinnen und -Freunde, liebe Mitglieder,
es ist heiß. Klar, es ist ja auch Sommer. Dennoch macht sich der Klimawandel durch intensivere Hitze bemerkbar, mehrere Veranstaltungen unter Mitwirkung des BUND, die Klimawanderung im Frankfurter Nordwesten oder die Sustainability Veranstaltungskooperation mit der Europaschule Frankfurt, fanden bei 34 Grad statt. So hat sich die Umwelt selbst mit artikuliert und die kommunizierten Inhalte von engagierten Menschen verstärkt. Auch unser Buchtipp handelt von einem Erzähler, der über die schier unerträgliche Hitze nachts in der Großstadt nachdenkt und dann auf eine Insel flieht. Nicht nur er, auch das Trinkwasser für die Bewohnenden reist mit einem Schiff an.
Wer Glück hat, kann sich also im Schatten oder mit Wasser abkühlen. Sonnenenergie hingegen mit Solaranlagen zu speichern ist ein sehr sinnvoller Umgang mit der Hitze und sogar ganzjährig effektiv. Hierzu gibt es im Sommer eine Solaroffensive des BUND Frankfurt mit einer informativen Online-Veranstaltung für Ein- und Zweifamilienhausbesitzer:innen. Lieber im Schatten hat sich auf der Suche nach Tierspuren die Kindergruppe Nord wiederum auf den Schutz der Bäume verlassen können. Wir wünschen allen einen schönen Sommer in Einklang mit der Natur. Mit herzlichen Naturschutzgrüßen Ihr Team vom BUND Kreisverband Frankfurt Foto: © Selene Madera, Pexels
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BUND feiert das 50. Jubiläum
Im Juli gibt es einen besonderen Anlass: Der BUND wird 50 Jahre alt. Am 19./20. Juli 1975 gründeten 22 Personen aus allen Ecken Deutschlands im fränkischen Marktheidenfeld den „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland“ – damals noch unter dem Kürzel BNUD.
Seitdem ist viel passiert. Der BUND hat sich in unzähligen Umwelt- und Naturschutzthemen engagiert – von der Anti-Atomkraft-Bewegung über den Schutz bedrohter Arten bis hin zum Einsatz für eine klimagerechte Zukunft. Heute gehört der BUND zu den größten Umweltverbänden Deutschlands und ist mit seinen Landesverbänden, Kreisgruppen und vielen Ehrenamtlichen vor Ort aktiv. Weitere Infos zur Geschichte unseres Verbands sind unter diesem Link zu finden.
Zum 50-jährigen Jubiläum startet der BUND im Juli eine bundesweite Baumpflanzaktion – ein symbolischer Beitrag für mehr Klimaschutz und lebendige Landschaften.
Text: Kai Zimmet, Foto: © bund.net
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Solaroffensive in Frankfurt
Am Mittwoch, den 27.08.2025, ab 18:30 Uhr findet die Online-Veranstaltung „Solaroffensive“ des BUND, in Kooperation mit der Stadt Frankfurt am Main, für Ein- und Zweifamilienhausbesitzerinnen und -besitzer statt.
Sowohl einfache technischen Fragen zur Eignung des eigenen Hauses als auch die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen werden erläutert. Weitere Infos zur kostenlosen Veranstaltung finden Sie hier.
Text und Plakat: © Andrea Graf
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Buchtipp: Landkrank von Nikolaj Schultz
In einem unterhaltsamen und dennoch sehr nachdenklichen literarischen Essay Landkrank aus dem Jahr 2024 beschreibt der Erzähler sein ökologisches Unbehagen, das existentielle Fragen des Menschseins in Zeiten des Klimawandels reflektiert. Soziologe und Philosoph Nikolaj Schultz lässt seinen Protagonisten vor der Hitze, die Paris unaushaltbar macht, auf eine kleine französische Insel fliehen. Dabei trifft er Seeleute, die ihm erklären, dass Landkrankheit ein Schwindel ist, als habe man den Boden unter den Füßen verloren, oder er begegnet einer Inselbewohnerin, die sich weniger Tourismus wünscht. Die Klimakrise wird als soziale und gefühlte Erfahrung beschrieben. Das Wetter, die Erde, Wasser und Wassermangel, persönliche Reisefreiheit, klimabedingte Migration oder wirtschaftliche Transportwege und Produktion werden neu überdacht und dabei eine "Geopolitik der Bewohnbarkeit" gefordert. Das intellektuelle Reisetagebuch fesselt durch seine poetischen und politischen Gedanken und wird Lesende anregen, über das eigene Verhältnis zur Erde neu nachzudenken und zu spüren, wie sich das Zeitalter der Erderwärmung anfühlt.
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ISBN 978-3-518-02988-6 122 Seiten Erschienen am 31.08.2024 Aus dem Englischen von Michael Bischoff
Text: Simone Kiefer Bild: © Suhrkamp Verlag, Berlin
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04.07. Neustart-Workshop Ausbau-Stopp A5 16:00 Uhr
31.07. - 7.8. "Eine-Erde-Camp" – Das besondere Zeltcamp für junge Umweltbewegte in Hessen
31.07. Aktion der BUNDjugend Hessen: Konsumkritischer Stadtrundgang 16-19 Uhr
27.08. Online-Infoveranstaltung: Solaroffensive Frankfurt 18:30 Uhr
27.09. Klimawanderung: Zwischen Taunusrücken und Skyline-Blick 14:00 Uhr
Mehr Termine
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► Die Sitzungen des OV SÜDWEST finden jeden 2. Donnerstag im Monat um 18 Uhr statt. Die nächste Sitzung ist am 10.07.25 in Schwanheim im Katholischen Pfarrheim St. Mauritius, Mauritiusstr. 14.
► Die Sitzungen der Ortsgruppe NORD finden unregelmäßig statt und werden auf unserer Terminseite bekanntgegeben. Der nächste Termin ist am 16.07.25 um 19 Uhr im grünen Klassenzimmer auf dem alten Flugplatz Bonames/Kalbach.
► Die Treffen der BUNDjugend Frankfurt finden jeden 1. und 3. Dienstag des Monats um 17:30 Uhr statt. Das nächste Mal trifft sich die BUNDjugend am 01.07.25 im Repair Café, Altes Schützenhüttengäßchen 4, 60599 Frankfurt-Sachsenhausen. Du bist herzlich eingeladen!
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► Die Sitzungen des OV Ost finden jeden 3. Montag im Monat statt. Die nächste Sitzung ist Montag, 21.07.2025 um 19:30 Uhr im Saalbau Bornheim.
► Die Sitzungen des OV West finden jeden 3. Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr (außer Schulferien) statt. Das nächste Treffen ist am 17.07.2025 im Katholischen Gemeindezentrum in der Schleifergasse 2-4, Frankfurt-Höchst.
► Das Repair Café Frankfurt-Sachsenhausen trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 17:30 - 20 Uhr. Nächster Termin ist der 1. Juli. Defekte Dinge können bis 19 Uhr angemeldet werden. Die Termine findet ihr übrigens immer hier.
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Rückblick auf die Klimawanderung zwischen Taunusrücken und Skyline-Blick
Auf dieser periodisch stattfindenden dreistündigen Wanderung im Frankfurter Nordwesten laufen wir unter Führung von Wolf-Rüdiger Hansen, BUND Kreisverband Frankfurt, vom Wasserwerk Praunheim 2 über die Taunushänge nach Niederursel. Der BUND Frankfurt hat damit ein neuartiges Format eingeführt, das Bürgerinnen und Bürgern Transparenz in das Spannungsfeld zwischen Natur und Stadt- bzw. Verkehrsplanung vermittelt. Seit 2022 führen wir diese Wanderungen durch. Inzwischen sind über 200 Frauen und Männer mitgelaufen. Sondertermine gab es im Rahmen eines Social Events mit einem Frankfurter Unternehmen sowie mit dem DGB Bildungswerk und der europäischen Klima-Allianz, zu der sich europäische Kommunen zusammengeschlossen haben.
Der Weg führt über Naturflächen und Felder am Nordwest-Rand der Metropole am Fuß des Taunushangs, wo seit über acht Jahren der Stadtteil der Quartiere an der Autobahn A5 geplant wird. Wir vermitteln hier einen gefühlvollen Einblick in Natur, Klima, Wasserschutz und die Kaltluftentstehung, die durch die geplanten Bau- und Versiegelungsmaßnahmen gefährdet ist. Damit würde die Hitzeresilienz der nordwestlichen Stadtteile stark beeinträchtigt, was angesichts der wachsenden Zahl tropischer Nächte besorgniserregend ist.
In der Natur werden solche Informationen viel intensiver aufgenommen und verstanden als bei Saalvorträgen oder Textlektüre. Selbst Menschen, die in angrenzenden Stadtteilen wohnen, äußern immer wieder erstaunt, dass sie diese Natur so noch nicht wahrgenommen hätten. Ein Beispiel: „Obwohl ich mehr als 20 Jahre in Niederursel wohne, war es total spannend, Wege und Plätze zu sehen, von deren Existenz wir keine Ahnung hatten. Ich habe mir vorgenommen, den Weg noch einmal abzugehen…“
Auch wir bleiben dran: Nächster Termin am Samstag 27. September 2025 – 14:00 bis ca. 17:00 Uhr – danach erst wieder im nächsten Frühsommer. Durchführung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen und dem Bürgerverein Brücke 71 e.V.
Anmeldung bitte hier
Informationsblatt zum Download
Text und Foto: Wandergruppe am Informationsbaustein Lerchenfeld. © WRHansen
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Die Kindergruppe Nord von BUND und NABU auf Tierspurensuche
Die Kindergruppe Nord hatte wieder ein spannendes Treffen: sie erkundete den Wald auf der Suche nach Tierspuren und alle fragten sich: Welche Tiere leben eigentlich im Wald? Und wer hat hier seine Spuren wie hinterlassen? Die Kinder wurden von unseren Betreuerinnen durch den Wald geleitet und wenn eine Tierspur gefunden oder ein Vogelzwitschern gehört wurde, haben alle erfahren, von wem die Spur oder der Gesang war und welche typischen Merkmale darauf hinweisen. Es war ein großer Spaß für alle Beteiligten. Ein toller Bericht zu dieser Veranstaltung ist auf der BUND Frankfurt Website der Kindergruppe Nord zu finden.
Text: Mara Kroos, Kai Zimmet. Fotos: © Kerstin Hedrich
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Waldlesung zum Thema Wanderschaft
Am 29.06.2025 fand im Schwanheimer Wald wieder die beliebte Waldlesung statt. Dieses Jahr unter dem Motto Auf literarischer Wanderschaft. Gedichte, Auszüge aus Texten oder Kurzgeschichten haben die über 80 Gäste begeistert, ebenso die musikalischen Einlagen. Nach der Begrüßung durch Annika Käck-Sommerfeld hat zum Beispiel Helge Rensch-Bergner vom Hochsitz aus Eine unheimliche Nacht auf dem Taunus gelesen, Martina Feldmayer hat die Geschichte Die Waldfee und der Werbemann mit viel Humor vorgetragen und Holger Scheel hat inspiriert durch Christiane Hoffmanns Alles, was wir nicht erinnern Geschichte verknüpft, unterhaltend gesprochen und nachdenklich gestimmt. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Frankfurt hat die Gäste wieder lecker verköstigt. Vielen Dank an Revierförster Fabian Müller für die Gastfreundschaft an der Kobelt-Ruhe.
Text und Foto: © Simone Kiefer
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Kooperation auf dem Fest der Europäischen Schule Frankfurt
Am 14. Juni 2025 fand an der Europäischen Schule Frankfurt eine gut besuchte Veranstaltung statt, die die kulturelle Vielfalt der Schülerschaft feierte. Neben dem kulturellen Austausch gab es darüberhinaus einen Stand zum Thema Umwelt- und Klimaschutz. Der BUND KV Frankfurt hatte im Zuge einer Kooperation mit den Organisierenden viele Materialien zu Wasser- und Klimaschutz, zu Biodiversität, Wildbienen und Schmetterlingen zur Verfügung gestellt, die von den Besuchenden sehr interessiert aufgenommen wurden. Auch ein Quiz zur Nachhaltigkeit hat vielen Schüler:innen viel Spaß gemacht. Wir danken Elena Tzortzaki für ihre Initiative, uns zu kontaktieren und gemeinsame Inhalte zu kommunizieren. Der BUND freut sich außerdem über einen gesammelten Spendenbeitrag. Herzlichen Dank an alle Unterstützenden!
Text: Kai Zimmet, Simone Kiefer. Bild: © Elena Tzortzaki
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Vier Tipps für ein umweltfreundliches Picknick
Was gibt es Schöneres als ein Picknick im Sommer? Frische Luft, gutes Essen und eine Decke im Grünen: So lässt sich der Alltag für einen Moment vergessen. Doch das Mahl unter freiem Himmel ist nicht automatisch umweltfreundlich. Wir geben vier einfache Tipps, wie der Sommerausflug mit gutem Gewissen gelingt.
1. Den richtigen Picknick-Ort wählen Picknicken ja – aber bitte nur dort, wo es auch erlaubt ist. In öffentlichen Parks und Grünflächen ist das meist kein Problem, solange keine Verbotsschilder aufgestellt sind. Anders sieht es in Naturschutzgebieten aus: Hier gilt ein generelles Picknick- und Grillverbot, um Tiere und Pflanzen nicht zu gefährden. Wer sicher gehen will, informiert sich vorab – denn manche Schutzgebiete bieten ausgewiesene Picknick- und Grillwiesen mit Mülltonnen, Toiletten und Feuerstellen. Rücksicht auf Natur und Mitmenschen ist hier das oberste Gebot.
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2. Klimafreundliche Snacks Was auf dem Teller landet, macht den Unterschied. Am besten bio, regional und saisonal einkaufen – das spart lange Transportwege und unterstützt nachhaltige Landwirtschaft. Besonders klimafreundlich wird das Picknick mit vegetarischen oder veganen Speisen. Wer nach Rezepten für leckere Aufstriche und erfrischende Salate sucht, wird auf der Rezepte-Seite des BUND Hessen fündig.
3. Abfall vermeiden Nachhaltig picknicken heißt: Mehrweg statt Einweg – und möglichst plastikfrei. Teller, Besteck und Becher gibt es in leichtem, bruchsicherem Material auch ohne Kunststoff. Besonders umweltfreundlich sind Alternativen aus Edelstahl oder Emaille. Getränke in Mehrwegflaschen und selbstgemachtes Essen in Vorratsdosen gehören ebenfalls in den Picknickkorb. Das spart Ressourcen, vermeidet Abfall und schont die Natur. Wer zusätzlich auf Einwegverpackungen, Plastikfolien und Papierservietten verzichtet, hat mit wenig Aufwand viel gewonnen.
4. Reste und Müll wieder mitnehmen Was mitgebracht wird, sollte auch wieder mitgenommen werden. Abfall in öffentlichen Mülleimern wird selten getrennt und kaum recycelt. Wer seinen Müll zu Hause sortiert entsorgt, trägt aktiv zur Ressourcenschonung bei. Noch besser: Vorausschauend planen, um Verpackungen und Reste möglichst zu vermeiden.
Text: Lynn Sophie Anders & Andrea Mateja. Bild: © Leah Newhouse
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