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Liebe BUND-Freundinnen und -Freunde, liebe Mitglieder,

der Februar steht im Zeichen wichtiger Fragen für Natur, Klima und unsere Stadt. In diesem Newsletter richten wir den Blick unter anderem auf den Weltfeuchtgebietstag und die Bedeutung von lokalen Auen, Rieden und Feuchtflächen für den Natur- und Hochwasserschutz in Frankfurt. Außerdem geben wir Einblicke in aktuelle Themen wie Frankfurt als World Design Capital 2026 und stellen Initiativen vor, zum Beispiel zum Fernbahntunnel des Frankfurter Hauptbahnhofs, die zeigen, wie ökologische Verantwortung und gesellschaftlicher Wandel zusammenwirken können.

Wie immer finden Sie hier auch Termine, Hinweise aus den Ortsgruppen, Kulturtipps sowie Anregungen, wie Naturschutz im Alltag – etwa auf Balkon oder Fensterbank – konkret werden kann.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Mit herzlichen Naturschutzgrüßen
Ihr Team vom BUND Kreisverband Frankfurt

Bild: © Wolfgang Weiser, Pexels

 
Aktuelles
Weltfeuchtgebietstag – warum Feuchtgebiete für Deutschland so wichtig sind

Am 2. Februar wird weltweit der Weltfeuchtgebietstag begangen. Er erinnert an die Unterzeichnung der Ramsar-Konvention im Jahr 1971, die den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Feuchtgebieten zum Ziel hat.

Auch Frankfurt am Main verfügt über wichtige Feuchtgebiete und Auen, vor allem entlang der Nidda und des Mains. Dazu gehören unter anderem die Niddaauen in Ginnheim und Rödelheim, die Riedwiesen bei Niederursel, das Enkheimer Ried sowie Auengebiete wie der Fechenheimer Mainbogen, das Harheimer Ried oder die Schwanheimer Wiesen. Viele dieser Flächen sind als Natur- oder Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen und Teil des Frankfurter GrünGürtels.

Diese Feuchtgebiete erfüllen zentrale ökologische Funktionen: Sie bieten Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten wie Amphibien, Wiesenvögel und spezialisierte Auenpflanzen. Außerdem wirken sie als natürliche Puffer bei Hochwasser, speichern CO₂ und tragen zur Abkühlung des Stadtklimas bei. Gleichzeitig sind sie wichtige Orte der Erholung und des Naturerlebens in einer dicht bebauten Stadt.

Der Weltfeuchtgebietstag macht deutlich:
Der Schutz und die Pflege von Auen, Rieden und Feuchtflächen sind auch in Frankfurt ein unverzichtbarer Beitrag zu Klima-, Natur- und Hochwasserschutz.

Text: Lana Bogdanovskaia  Bild: © Jack Blueberry, Unsplash

World Design Capital 2026: Frankfurt gestaltet Zukunft

Frankfurt am Main ist World Design Capital 2026. Unter dem Leitmotiv „Design for Democracy. Atmospheres for a better life.“ widmet sich das Programm zentralen Zukunftsfragen: Wie wollen wir zusammenleben? Wie gestalten wir Stadt, Räume und Prozesse angesichts von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und ökologischen Grenzen?

Die Themen des WDC-Programms reichen von nachhaltiger StadtentwicklungRessourcenschonung und Kreislaufwirtschaft über Partizipationsoziale Gerechtigkeit bis hin zu neuen Formen des Zusammenwirkens von Mensch, Natur und Gestaltung. Design wird dabei nicht nur als ästhetische Disziplin verstanden, sondern als Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel.

Viele dieser Ansätze überschneiden sich mit den globalen Zielen und Arbeitsfeldern des BUND: Klima- und Naturschutz, nachhaltige Mobilität, Flächengerechtigkeit, Beteiligung und eine lebenswerte Stadt für alle.

Aus diesem Grund plant BUND Frankfurt, ausgewählte Veranstaltungen im Rahmen der World Design Capital 2026 zu besuchen, zu begleiten und kritisch einzuordnen. Wir möchten den Dialog zwischen Design, Zivilgesellschaft und Umweltbewegung sichtbar machen und Impulse aus dem Programm in unsere Arbeit einfließen lassen.

Im Februar werden wir unter anderem die Veranstaltung
„AT THE TABLE WITH NATURE!“ besuchen.
Hier steht die Frage im Mittelpunkt, wie Natur nicht nur als Ressource, sondern als aktiver Akteur in Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen mitgedacht werden kann – ein Ansatz, der für eine ökologische und demokratische Transformation zentral ist.

Wir halten euch im Newsletter und auf unseren Social-Media-Kanälen über unsere Eindrücke, Diskussionen und Einschätzungen auf dem Laufenden.

Text: Lana Bogdanovskaia   Bild: © Ben Neale, Pexels 

Paradoxon unserer Zeit: Wir handeln anders als wir wissen.

Verfasst von Rüdiger Hansen, 26.01.2026

Das Paradoxon wird hier am Beispiel der Planung des Stadtteils der Quartiere erläutert. Für diesen Stadtteil sollen große Flächen des Lehmlössbodens auf den Taunushängen im Frankfurter Nordwesten versiegelt werden. Die Landwirte würden dafür vom Acker gejagt. Die Ökosystemleistungen, die die Natur auf diesen Feldern kostenlos erbringt, würden abgeschaltet. Wenn die Landwirte sich andere Feldflächen suchen – wenn es die überhaupt gibt – dann würden ihnen wahrscheinlich signifikant zusätzliche Kosten bzw. Einnahmenausfälle entstehen, weil sie auf schlechtere Böden ausweichen müssten. Solche Böden trocknen schneller aus und sind weniger fruchtbar. Sie müssten (mehr) bewässert und gedüngt werden. Wahrscheinlich müssten die Landwirte längere klimaschädliche Wege zu ihren neuen Feldern und längere Arbeitszeiten in Kauf nehmen.

Die Befürchtung liegt nahe, dass Landwirte unter solchen Bedingungen die Wirtschaftlichkeit ihrer Betriebe nicht aufrechterhalten können. Es droht die Aufgabe solcher Betriebe, was wiederum die Ernährungssicherheit unseres Landes beeinträchtigen würde. Wollen wir das in Kauf nehmen? Oder haben unsere verantwortlichen Politiker nur das Wissen um diese Zusammenhänge nicht genügend gewürdigt? Es muss doch Wege geben, wie die stadtnahen, extrem fruchtbaren und hoch wasserspeicherfähigen Lehmlössböden am Taunushang für die Ernährungssicherheit geschützt werden? 

Mehr dazu

Weitere Informationen auch in dieser aktuellen Pressemitteilung

Text und Bild: © WR Hansen  

Fernbahntunnel Frankfurt – (k)ein Thema für den Kommunalwahlkampf!?

Die Initiative Takt vor Tempo Rhein-Main lädt ein zum Podiumsgespräch und zur Diskussionsrunde mit Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen am 15. März 2026.

In einem Faktencheck zur Kapazität des Hauptbahnhofs Frankfurt werden ausgeblendete Probleme der Projektdarstellung der DB InfraGO diskutiert sowie mögliche Auswirkungen auf Umwelt und Menschen (Grundwasser, Brandfall, Barrierefreiheit) besprochen.

Ort: Gallus-Theater, Kleyerstraße 15, Frankfurt
Termin: Do. 19. Feb. 2026 um 19 Uhr

Mitwirkende: Hans-Jürgen Hammelmann – Initiative Frankfurt 22, Dr. Christoph Engelhardt – Physiker, Mitglied von Bürgerbahn Denkfabrik und Gründer des Faktencheck-Portals WikiReal.org (zu Stuttgart 21 und 2. Stammstrecke München), Gerd Schmanke – Consultant für Mobilität und Logistik, Wolf-Rüdiger Hansen – BUND Kreisverband Frankfurt sowie ein Mitglied der GdL

Text: Karl-Heinz Peil   Bild: © Sabine Freiberger, Pexels

© Vincent Munier
Kinotipp: Das Flüstern der Wälder

Mit Das Flüstern der Wälder kehrt der vielfach ausgezeichnete Naturfilmer Vincent Munier in die stillen, moosbedeckten Wälder der Vogesen zurück. Über Jahre begleitet er seinen Vater Michel, der dort in geduldiger Beobachtung mit der Natur verschmilzt – lauschend, wartend, den Spuren von Füchsen, Rehen, Luchsen und dem geheimnisvollen Auerhahn folgend.

Der Film ist eine poetische Ode an Flora und Fauna und zugleich ein berührender Brückenschlag zwischen drei Generationen, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film. Kinostart ist der 19. Februar 2026

Trailer, Kinos und mehr

Bild: © Vincent Munier

BUNDjugend Hessen: Jahresprogramm 2026

Die BUNDjugend Hessen startet mit einem vielfältigen Jahresprogramm 2026, das jungen Menschen Raum für Engagement, Austausch und gemeinsames Lernen rund um Umwelt-, Klima- und Gesellschaftsthemen bietet. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach ökologischer Vielfalt, sozialem Zusammenhalt und einer nachhaltigen Zukunft.

Ein zentrales Highlight ist das Eine-Erde-Camp 2026 unter dem Motto
„(Über)Leben braucht Vielfalt“. Vom 21. bis 28. Juli 2026 treffen sich junge Menschen im Pfadi-Lager Lilienwald bei Karben zu einer naturnahen Camp-Woche mit Workshops, Exkursionen, kreativen Formaten und viel Raum für Begegnung. Thematisch geht es um biologische Vielfalt, gesellschaftliche Diversität und die Frage, wie wir den Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam begegnen können.

Darüber hinaus umfasst das Jahresprogramm zahlreiche weitere Angebote – von Bildungs- und Mitmachformaten bis hin zu Aktionen und Freizeiten –, die Umweltbildung mit politischem Engagement und Gemeinschaft verbinden.

Das Programm richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene (14–27 Jahre) und lädt dazu ein, sich aktiv einzubringen, neue Perspektiven kennenzulernen und Teil der Umweltbewegung zu werden.

Weitere Informationen

Buch-Tipp – Bernhard Malkmus: Himmelsstriche

Vom Leben der Vögel und Überleben der Menschen
In der Reihe Naturkunden und im Genre des Neuen Nature Writings erzählt Bernhard Malkmus in seinem Buch Himmelsstriche Natur nicht als vom Menschen wahrgenommene Umgebung, sondern macht Beziehungen sichtbar innerhalb eines großen, atmosphärischen Gefüges innerhalb dessen Menschen, Basstölpel, Felsküsten und Bergkiefern interagieren. In fragmentarischen Episoden werden klimatische Veränderungen, Wetterextreme und Verschiebungen der Jahreszeiten spürbar ohne sich programmatisch aufzudrängen. Menschliche Präsenz ist mitgedacht, und immerhin Erzählinstanz, aber nie zentrierend. 

Durch die Struktur eines Reisetagebuchs erfahren die Lesenden mit dem Erzähler ein “Draußen-sein” im englischen Nordosten, einer Landschaft im englisch-schottischen Grenzland, die geprägt ist von 250 Jahren technischer und sozialer Revolutionen. Inmitten von Kohleabbau, Schiffsbau und Chemiefirmen und zwischen Heidegebirgen und Meer nisten zahlreiche Seevögelarten. 

Sie zeichnen Himmelsstriche in die Lüfte mit ihren artistischen Flugbahnen. Viel zu viele von ihnen fielen dem Vogelgrippevirus zum Opfer. Malkmus setzt den Vögeln ein literarisches Denkmal mit seinen sensiblen Geschichten der Begegnung zwischen Menschen und Nichtmenschen und ihren geteilten örtlichen Kulturen, alltäglichen Erinnerungen und ihrem volkstümlichen Wissen aus der Region. Damit lässt der Autor, der auch Germanistikprofessor in Oxford ist, Umweltbewusstsein aus ästhetisch vermittelter Aufmerksamkeit für die Perspektive verschiedenster Lebewesen entstehen – oder vertiefen. Die Trauer der Artenausrottung wird getröstet durch die “Überlebenskunst der Seevögel” und die Sprache Malkmus', wenn er schreibt: “Seevögel tauchen [in der Tiefenzeit der englischen Literatur] mit schöner Regelmäßigkeit auf – wie Sphinxe auf Klippen, die menschlichen Zivilisationsbemühungen mit Rätselaugen durchschauend”.

Herausgegeben von Judith Schalansky
ISBN: 978-3-7518-4023-19783751840231
Verlag: Matthes & Seitz, Berlin, 2025
Text: Simone Kiefer   
Bild: © Georg Wietschorke, Pexels

01.02. VCD: Historische Tramfahrt durch Frankfurt 10:00 Uhr
02.02. Sozial-ökologische Mentalitäten im Streit um die Klimapolitik 19:00 Uhr
05.02. Die Physik der Energie – Grundlagen für die Energiediskussion 19:00 Uhr
09.02. Veranstaltung Verkehrswende in Frankfurt zu den Kommunalwahlen 19:00 Uhr
16.02. Sitzung des KV Frankfurt als Gast beim Ortsverband Ost 19:00 Uhr
19.02. Fernbahntunnel Frankfurt im Kommunalwahlkampf 19:00 Uhr
19.02  Naturdokumentation DAS FLÜSTERN DER WÄLDER in den Kinos

Mehr Termine

Wiederkehrende Termine

► Die Sitzungen des OV Südwest finden jeden 2. Donnerstag im Monat um 18 Uhr statt. Die nächste Sitzung ist am 12.02.26 in Schwanheim im Katholischen Pfarrheim St. Mauritius, Mauritiusstr. 14.

► Die Sitzungen der Ortsgruppe NORD finden unregelmäßig statt und werden auf unserer Terminseite bekanntgegeben. 

► Die Treffen der BUNDjugend Frankfurt finden regelmäßig am 1. Dienstag im Monat statt, parallel zum Repair Café.
Weitere Termine werden innerhalb der Gruppe individuell abgestimmt und auf BUNDjugend Hessen veröffentlicht. Das nächste Mal trifft sich die BUNDjugend am 03.02.26 im Repair Café, Altes Schützenhüttengäßchen 4, 60599 Frankfurt-Sachsenhausen. Du bist herzlich eingeladen!

► Die Sitzungen des OV Ost finden jeden 3. Montag im Monat statt. Die nächste Sitzung ist Montag, 16.02.2025 um 19:00 Uhr im Saalbau Bornheim.

► Die Sitzungen des OV West finden jeden 3. Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr (außer Schulferien) statt. Das nächste Treffen ist am 19.02.2026 im Katholischen Gemeindezentrum in der Schleifergasse 2-4, Frankfurt-Höchst.

► Das Repair Café Frankfurt-Sachsenhausen trifft sich fast jeden 1. Dienstag im Monat von 17:30 - 20 Uhr. Nächster Termin ist der 03.02.2026. Defekte Dinge können bis 19 Uhr angemeldet werden. Die Termine findet ihr übrigens immer hier. Kontakt zur BUNDjugend oder per E-Mail.

 

Rückblick
Noch bis zum 15.02.2026: Ausstellung Solastalgie im Museum Giersch

Gestern waren wir in der Ausstellung Solastalgie, Spaziergänge durch veränderte Landschaften, am Musumsufer im MGGU (Museum Giersch der Goethe-Universität). Der Begriff Solastalgie wurde 2005 vom Philosophen Glenn Albrecht geprägt und meint widersprüchliche Gefühle wie Trauer, Sehnsucht und auch Trost angesichts sich verändernder, insbesondere heimatlicher, Landschaften durch Industrialisierung, Bebauung oder durch menschengemachten Klimawandel. Entsprechend wurden Exponate aus mehreren Jahrhunderten thematisch sortiert zusammengestellt, durch die man spazieren kann. 

Bäume, Menschen und Ölgemälde treten zueinander in Beziehung. Im Erdgeschoss findet man in allen Räumen Root Sequence, Mother Tongue (2017) des Künstlers Asad Raza. Die 26 Bäume sind Akteure in einem lebendigen Netzwerk. Sie wurden von Raza und Robert Anton, dem technischen Leiter des Wissenschaftsgartens der Goethe-Universität Frankfurt, ausgewählt, da sie in den nächsten 100 Jahren den zu erwartenden Klimabedingungen gewachsen sind. Nach Ende der Ausstellung werden sie auf dem Campus der Universität verpflanzt. Die Pflege der Bäume während der Ausstellung übernehmen Caretaker nicht als Dienstleistung, sondern als als soziales Handeln.

Historische Landschaftsmalerei und zeitgenössische Arbeiten treten in den Dialog. Die Schwanheimer Eichen von Peter Burnitz  konnten 500 Jahre wachsen, da das umliegende Waldgebiet bis ins frühe 20. Jahrhundert als Weideland für Schweine genutzt wurde. Die Tiere pflügten das Gelände auf der Suche nach Eicheln um, so dass der Wald lichter wurde und die Eichen sich frei entfalten konnten. Andrea Acosta erkundet städtische und ländliche Räume und sammelt Materialien und Fundstücke wie Steine, Äste und Blätter sowie Beton- und Steinfragmente mit denen sie wiederum neue Stadtlandschaften rekonstruiert. Für ihre Installation “Manchmal muss man demselben Stein zweimal begegnen” hat sie am Osthafen, in den Schwanheimer Dünen und am Musumsufer Materialien gesammelt und reflektiert damit den Main und seine Ufer als Fixpunkte ihrer Erkundungen.

Wir empfehlen sehr den Besuch der Ausstellung! 

Link zur Ausstellung

Text und Bild: © Simone Kiefer

Service

5 Tipps: Insekten unterstützen – schon vor dem Frühling

Der Frühling steht vor der Tür – und damit beginnt eine besonders wichtige Zeit für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Auch ohne Garten kannst du viel tun: auf dem Balkon oder der Fensterbank.

1. Frühblüher pflanzen
Krokus, Schneeglöckchen, Traubenhyazinthe oder Winterlinge liefern früh im Jahr dringend benötigten Nektar.
 

2. Heimische Pflanzen bevorzugen
Einheimische Arten sind für Insekten oft wertvoller als exotische Zierpflanzen. Sie sind besser aneinander angepasst.
3. Keine Pestizide verwenden
Chemische Mittel schaden nicht nur „Schädlingen“, sondern auch Bestäubern. Naturnahe Pflanzen brauchen sie nicht.
4. Töpfe und Kisten naturnah gestalten
Unterschiedliche Pflanzen, offene Erde und ein paar trockene Stängel bieten Nahrung und Schutz.
5. An Wasser denken
Eine flache Schale mit Wasser und kleinen Steinen hilft Insekten beim Trinken – besonders an sonnigen Tagen.

Jeder Balkon kann ein kleiner Lebensraum sein.
Gemeinsam machen wir die Stadt insektenfreundlicher.

Text: Lana Bogdanovskaia   
Bild: © Brie, Pexels

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