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Newsletter Oktober 2025
BUND Kreisverband Frankfurt am Main
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Liebe BUND-Freundinnen und -Freunde, liebe Mitglieder,
Liebe BUND-Freundinnen und -Freunde, liebe Mitglieder,
der Oktober steckt voller Farben, Ideen und Begegnungen mit der Natur. Ob Pilze im Stadtwald, spannende Diskussionen zur Zukunft unserer Stadt oder inspirierende Ausstellungen – wir laden Sie mit einem großen Angebot an Veranstaltungen in Frankfurt dazu ein, die Vielfalt dieser Jahreszeit zu entdecken und zu genießen.
Mit herzlichen Naturschutzgrüßen Ihr Team vom BUND Kreisverband Frankfurt Bild: © Michal Robak, Pexels
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Goldener Oktober im Botanischen Garten – Saisonabschluss mit Farbenpracht und Vielfalt
Der Oktober zeigt sich in Frankfurt von seiner schönsten Seite – goldenes Licht, bunte Blätter und eine Fülle an Veranstaltungen, die die herbstliche Jahreszeit zelebrieren. Besonders der Botanische Garten bietet auch in diesem Monat noch einmal ein reiches Programm, bevor sich am 26. Oktober mit dem Rundgang zum Saisonausklang die Tore für den Winter schließen.
Die Gäste erwartet im Laufe des Monats ein abwechslungsreicher Blick auf die Natur: Am 11. Oktober dreht sich alles um die Vielfalt der Apfelsorten – mit Sortenschau, Verkostung und Führungen zu Wildobst und alten Rebsorten. Am gleichen Tag führt Michael Bleß durch die beeindruckende Gehölzsammlung des Gartens. Eine Woche später, am 18. Oktober, steht die faszinierende Welt der Pilze im Mittelpunkt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Meike Piepenbring tauchen Besucher in das unsichtbare Reich der Myzele und Fruchtkörper ein. Parallel dazu lädt Kai Uwe Nierbauer zum Spaziergang durch die herbstliche Farbenpracht der Gehölze ein. Den Abschluss des Monats bildet am 25. Oktober eine Expedition zu den Flechten, die nicht nur biologische Besonderheiten bergen, sondern auch als Indikatoren für Luftqualität dienen.
Der Saisonabschluss am 26. Oktober bietet schließlich Gelegenheit, auf das Gartenjahr zurückzublicken und einen Ausblick auf die Arbeiten im Winter zu werfen. Mit diesem symbolischen Abschied verabschiedet sich der Botanische Garten in seine Ruhezeit – bevor er im März 2026 wieder seine Pforten öffnet.
Doch nicht nur im Botanischen Garten, auch in ganz Frankfurt lädt der Oktober dazu ein, die Natur neu zu entdecken. Zahlreiche Veranstaltungen im Stadtgebiet widmen sich dem Thema Pilze und Biodiversität und machen Lust darauf, die Wälder und Parks der Region mit anderen Augen zu erkunden. So wird der Herbst zu einer Zeit, in der Wissenschaft, Naturerlebnis und sinnliche Eindrücke auf besondere Weise zusammenfinden.
Weitere Informationen zum Programm des Botanischen Gartens finden Sie hier. Details zu weiteren Veranstaltungen in Frankfurt, die sich den genannten Themen widmen, haben wir für unsere Leserinnen und Leser sorgfältig im Bereich Termin zusammengestellt.
Text: Lana Bogdanovskaia Bild: © Maryam Sarafrazi, Unsplash
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Frankfurt fragt nach: Wohnen, Mobilität und unser Beitrag zur nachhaltigen Stadt
Frankfurt diskutiert die Zukunft – und das Historische Museum Frankfurt macht diese Diskussion erlebbar. Mit gleich zwei großen Ausstellungen stellt es die Fragen, die für eine nachhaltige Stadtgesellschaft entscheidend sind: Wie wollen wir wohnen? Wie wollen wir uns bewegen?
Alltagsthemen mit Zukunftsrelevanz Die Stadtlabor-Ausstellung „Alle Tage Wohnungsfrage. Vom Privatisieren, Sanieren und Protestieren“ (noch bis 1. Februar 2026) zeigt eindrücklich, wie sich der Wohnungsmarkt in den letzten Jahrzehnten verändert hat: Von der sozialen Wohnungsbaupolitik des „Neuen Frankfurt“ in den 1920er Jahren bis zur Privatisierung städtischer Bestände seit den 1990er Jahren. Bezahlbarer Wohnraum wird knapp, Sanierungen führen zu steigenden Mieten, Proteste nehmen zu.
Gleichzeitig rückt die Ausstellung auch die ökologische Dimension der Wohnungsfrage in den Mittelpunkt: Wie können energetische Sanierungen und Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden, ohne soziale Verdrängung zu verstärken?
Ein Höhepunkt im Begleitprogramm ist die Diskussionsrunde „Alle Tage Wohnungsfrage. Eine soziale und ökologische Betrachtung“ am 8. Oktober 2025 um 19 Uhr im Rahmen der Herbstakademie – eine Gelegenheit, direkt mit Expert*innen aus Wissenschaft, Stadtplanung und Aktivismus ins Gespräch zu kommen. Mehr Informationen: Veranstaltungsseite
Mobilität neu denken Die zweite große Schau, „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ (bis 1. Februar 2026), beleuchtet die rasante Entwicklung unserer Mobilitätskultur – von den ersten Handelswegen im 15. Jahrhundert bis zu aktuellen Debatten um Verkehrswende, Radwege und autofreie Zonen. Sie lädt dazu ein, die eigene Mobilitätsbiografie zu reflektieren: Welche Verkehrsmittel nutzen wir täglich – und welche Auswirkungen haben unsere Entscheidungen auf Klima, Gesundheit und Lebensqualität?
Nachhaltigkeit beginnt im Alltag Beide Ausstellungen machen klar: Wohnen und Mobilität sind keine „abstrakten“ Themen, sondern Teil unseres täglichen Handelns. Wir alle treffen ständig Entscheidungen, die ökologische und soziale Folgen haben – ob beim Energieverbrauch in der Wohnung oder bei der Wahl unseres Verkehrsmittels.
Das Historische Museum wird so zu einem Ort des Lernens und Mitmachens: Stadtteilrundgänge, Filmabende und Gesprächsrunden laden dazu ein, eigene Erfahrungen einzubringen und gemeinsam Visionen für eine gerechte, klimafreundliche Stadt zu entwickeln.
Weiterführende Informationen zu beiden Ausstellungen „Alle Tage Wohnungsfrage“ „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ Text und Bilder: © Lana Bogdanovskaia
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Nachtleben – Eine Ausstellung über die Dunkelheit
Ab dem 21. September 2025 lädt das Museum Sinclair-Haus dazu ein, die Nacht neu zu entdecken: als Lebensraum, den wir mit unzähligen Tieren teilen. Die Ausstellung „Nachtleben“ zeigt Kunstwerke, die die Lebendigkeit der Dunkelheit, das Verhalten nachtaktiver Tiere und die Folgen von Lichtverschmutzung thematisieren. Tauchen Sie ein in die geheimnisvollen Räume der Nacht und lassen Sie sich von ihrer Schönheit überraschen. Mehrere Informationen
Bild: © Erik Karits, Pexels
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Haie – Hüter mariner Ökosysteme
Seit über 400 Millionen Jahren durchstreifen Haie die Ozeane – perfekt angepasst an ihre Umgebung. Am Dienstag, den 7. Oktober 2025 um 18 Uhr, nimmt Enno Stiller (Deutsche Elasmobranchier-Gesellschaft e.V.) Sie im Zoo Frankfurt mit auf eine spannende Reise in die Welt dieser eleganten Jäger und räumt mit Mythen rund um die faszinierenden Tiere auf. Eintritt frei, Zugang über den Eingang Rhönstraße. Mehrere Informationen
Bild: © Alexandre Boucey, Unsplash
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Podiumsdiskussion: EU-Lieferkettenrichtlinie
Die Podiumsdiskussion findet am Freitag, den 17. Oktober 2025, um 18:00 Uhr im Gewerkschaftshaus Frankfurt (Willy-Richter-Saal) statt. Die EU-Lieferkettenrichtlinie sorgt weiterhin für Diskussionen: Ist sie ein wirksames Instrument zum Schutz
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von Menschenrechten, Klima und Umwelt – oder eine übermäßige Belastung für Unternehmen?
Nach einer Einführung von Prof. Dr. Reingard Zimmer (HWR Berlin) diskutieren Dr. Jürgen Ratzinger (IHK Frankfurt), Christian Weis (IG Metall) und Anne Sträßer (Romero Initiative, CIR).
Veranstaltet wird die Diskussion von der Initiative Lieferkettengesetz Hessen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren! Weitere Information Bild: © Samuel Wolfl, Pexels
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Filmtipp: HOLY SHIT – Kann aus Scheiße die Welt gerettet werden?
Im Rahmen der Dokuabende Rhein-Main hatten wir kürzlich die Gelegenheit, den preisgekrönten Dokumentarfilm HOLY SHIT von Rubén Abruña zu zeigen. Der Film stellt eine provokante, aber hochaktuelle Frage: Ist das, was wir täglich wegspülen, wirklich nur Abfall – oder steckt darin eine Ressource, die wir bislang unterschätzen? Abruña begibt sich auf eine globale Spurensuche und reist durch 16 Städte auf vier Kontinenten. Vom weit verzweigten Pariser Abwassersystem über riesige Kläranlagen in Chicago bis hin zu innovativen Projekten in Uganda verfolgt er die Wege unserer Ausscheidungen und deckt dabei die ökologischen, gesellschaftlichen und politischen Dimensionen dieses scheinbar tabuisierten Themas auf. Mit Humor, Scharfsinn und einem klaren Blick für Zusammenhänge zeigt der Film, dass die Art und Weise, wie wir mit unseren Exkrementen umgehen, viel über unser Verhältnis zu. Natur, zu Ressourcen und letztlich zu uns selbst verrät. Besonders eindrücklich sind die porträtierten Initiativen, die Alternativen zur gängigen Praxis aufzeigen: Trockentoiletten, die Nährstoffe zurück in den Kreislauf bringen, oder kommunale Projekte, die Fäkalien als wertvollen Dünger nutzen. Dabei macht der Film deutlich, dass es nicht nur um technische Lösungen geht, sondern auch um kulturelle Tabus und politische Blockaden. HOLY SHIT fordert uns heraus, über eines der letzten großen gesellschaftlichen „Un-Themen“ nachzudenken – und eröffnet zugleich eine Vision, wie Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit in einem so alltäglichen Bereich Wirklichkeit werden könnten. Wer die Vorstellung verpasst hat, kann den Film weiterhin kostenlos in der ARD-Mediathek sehen. Die Dokuabende Rhein-Main finden monatlich statt – immer mit anschließendem Publikumsgespräch. Der nächste Termin ist Dienstag, 7. Oktober 2025, um 19:00 Uhr im Naxos Kino (Frankfurt am Main). Gezeigt wird der Film Geographies of Solitude, der die Biodiversitätsexpertin Zoe Lucas begleitet. Seit Jahrzehnten lebt sie überwiegend allein auf Sable Island, einer abgelegenen Insel vor der kanadischen Ostküste. Mit großer Hingabe dokumentiert sie das Leben auf der Insel, die Tier- und Pflanzenwelt – aber auch die stetig anlandenden Massen von Müll. Im Anschluss sprechen wir über Biodiversität, Meeresschutz und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Zukunft. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Dokuabende Rhein-Main – Geographies of Solitude Text: Lana Bogdanovskaia Bild: © Denny Müller, Unsplash
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► Die Sitzungen des OV Südwest finden jeden 2. Donnerstag im Monat um 18 Uhr statt. Die nächste Sitzung ist am 09.10.25 in Schwanheim im Katholischen Pfarrheim St. Mauritius, Mauritiusstr. 14. ► Die Sitzungen der Ortsgruppe NORD finden unregelmäßig statt und werden auf unserer Terminseite bekanntgegeben.
► Die Treffen der BUNDjugend Frankfurt finden jeden 1. und 3. Dienstag des Monats um 17:30 Uhr statt. Das nächste Mal trifft sich die BUNDjugend am 07.10.25 und 21.10.25 im Repair Café, Altes Schützenhüttengäßchen 4, 60599 Frankfurt-Sachsenhausen. Du bist herzlich eingeladen!
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► Die Sitzungen des OV Ost finden jeden 3. Montag im Monat statt. Die nächste Sitzung ist Montag, 20.10.2025 um 19:30 Uhr im Saalbau Bornheim. ► Die Sitzungen des OV West finden jeden 3. Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr (außer Schulferien) statt. Das nächste Treffen ist am 16.10.2025 im Katholischen Gemeindezentrum in der Schleifergasse 2-4, Frankfurt-Höchst.
► Das Repair Café Frankfurt-Sachsenhausen trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 17:30 - 20 Uhr. Nächster Termin ist der 07.10.2025. Defekte Dinge können bis 19 Uhr angemeldet werden. Die Termine findet ihr übrigens immer hier.
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Mit PV auf dem Dach der Klimawende entgegen – ein Erfahrungsbericht
Seit neun Monaten läuft die PV-Anlage auf unserem Hausdach in Frankfurt – ein Reihenhaus mit Flachdach. 21 Module mit einer Gesamtleistung vom 194 kWp sind dort montiert. In den Heizungskeller haben wir zwei Batteriespeicher mit einer Kapazität von 9,2 kWh gestellt. Sie sorgen dafür, dass immer Sonnenstrom zur Verfügung steht, insbesondere nachts und an Tagen mit bedecktem Himmel. Weiterhin wurden im Heizungskeller ein Wechselrichter und ein neuer Zählerkasten mit einem bidirektionalen Stromzähler installiert. Kosten komplett ca. 20.000 Euro abzüglich Klimabonus des hiesigen Klimareferates in Höhe von 20 Prozent.
Von April bis September haben wir so fast keinen Strom mehr über das Netz bezogen. Stattdessen erhalten wir für den überschüssigen Sonnenstrom, den wir ins Netz einspeisen, von unserem Versorger monatlich einen Abschlag von 50 Euro auf unser Konto. Leider werden nur noch 8 Cent/kWh erstattet, aber immerhin. Ab und zu gehe ich in den Keller, um mich am Zählerstand zu erfreuen. Soeben stand er auf 3.684 kWh eingespeistem Strom, das ergibt ein Guthaben von rund 300 Euro. Bezogen wurden in diesem Zeitraum lediglich 16 kWh für den Betrieb des Wechselrichters – macht 7,00 Euro. Eine gute Bilanz, die sich natürlich im Herbst und Winter nicht ganz so gut darstellen wird.
Mit der SolarApp auf dem Mobiltelefon haben wir immer genaue Kontrolle über die PV-Anlage. Ein darin gezeigter Wert vermittelt besonderes Wohlgefühl: die ständig aktualisierte Zahl für das „Äquivalent in gepflanzten Bäumen“. Seit Jahresanfang haben wir 88 Bäume „gepflanzt“.
Einen Tipp möchte ich noch geben: Wenn beabsichtigt ist, eine PV-Anlage zu installieren, und in einem Zug – wie bei uns – auch eine Wärmepumpe her soll, dann möge man einen Installateur wählen, der beide Gewerke aus einer Hand liefern kann. Das ist auch dann ratsam, wenn die Gasheizung noch eine Weile laufen soll.
Die hier beschriebene Strombilanz inkludiert den Betrieb der Wärmepumpe, die in der wärmeren Zeit fast nur anspringt, wenn morgens geduscht wird. Dann kommt der Strom noch nicht von den PV-Modulen, sondern aus der Batterie. Aber spätestens gegen Mittag ist die Batterie meistens wieder zu 100 Prozent geladen – mit Sonnenstrom. Unsere Gasheizung haben wir verschrottet. Die Gasleitung ist versiegelt. Manchmal hört man, dass das Verschließen der Gasleitung eine Stange Geld kostet. Bei uns geschah es umsonst.
Im kommenden Frühjahr werde ich an dieser Stelle eine Jahresbilanz unserer Anlage vorstellen. Ich bin selbst auf das Ergebnis gespannt. Aber eines ist klar: Die Kombination von PV und Wärmepumpe – und kein Gas mehr im Haus – steigert unser Wohlbefinden enorm – natürlich auch wegen des Wegfalls der Gasrechnung.
Wolf-Rüdiger Hansen, Frankfurt am Main
Hier der im Rahmen der BUND-Solaroffensive gehaltene Folienvortrag mit weiteren Details zum Download.
Bild: 21 PV-Module auf dem Reihenhaus-Flachdach © WRHansen
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Apfelaktion am Alten Flugplatz Frankfurt
Am 20.09.2025 fand am alten Flugplatz Frankfurt eine Familienaktion von Kerstin Hedrich (BUND), Charlotte Behrmann (Umweltamt Frankfurt) und Katharina Junker (NAJU und NaturLotsin) rund um das Thema Streuobstwiese statt. 25 Menschen haben bei sommerlichem Wetter teilgenommen. Begonnen wurde mit einem Apfel-Löffel-Lauf - Kinder gegen Erwachsene. Die Kinder hatten eindeutig die schnelleren Beine. Dann wurde zwischen 3 Mitmachstationen gewechselt. An einer Station wurde eine Geschichte zu Karl Kauz und eine Streuobstwiesenerkundung unternommen. Die zweite Station hat die Apfelbäume mit kreativen, witzigen Ton-Figuren verschönert. Und die dritte Station hat sich mit dem Jahreszyklus des Apfelbaums in Form eines kleinen Mitmachtheaters auseinandergesetzt und anschließend verschiedene Apfelsorten verkostet. Die kleinen und großen Teilnehmenden haben im zweiten Teil der Aktion ausdauern und mit viel Neugier bei der Kelteraktion unterstützt. Es wurden 2 Säcke Streuobstwiesen-Äpfel gewaschen, kleingeschnitten, gehäckselt und anschließend mit vereinten Kräften ausgepresst. Die gemeinsame Verkostung des köstlichen Saftes hat uns für die Anstrengungen belohnt.
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Globaler Klimastreik am 20.09.2025 auf dem Römer
Am Samstag war Klima-Demo in Frankfurt, in Deutschland und weltweit. Auch in Hamburg, Berlin, München, London, Jakarta oder Sydney sind Menschen auf die Straße gegangen für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Organisationen wie Fridays for Future hatten dazu aufgerufen, diesmal an einem Samstag und anlässlich der in New York beginnenden jährlichen UN-Vollversammlung. Unter dem Motto #ExitGasEnterFuture haben in Deutschland tausende Menschen demonstriert gegen den energiepolitischen Kurs der Bundesregierung und für den Stopp aller neuen Erdgasprojekte und einhergehender Bohrungen zum Beispiel vor Borkum oder in Reichling, Bayern. Der Gasausstieg und die Investitionen in die Erneuerbaren Energien müssen weiter vorangetrieben werden, um die Auswirkungen der Klimakrise wie Wasserknappheit, Dürren und Überschwemmungen sowie der politischen Abhängigkeiten zu mildern oder auch zu verbessern.
Text und Bild: © Simone Kiefer
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Engagiert in die Zukunft: 18. Frankfurter Ehrenamtsmesse
Am Samstag, den 13. September 2025, fand im Römer die 18. Frankfurter Ehrenamtsmesse unter dem Motto „Engagiert in die Zukunft“ statt. Mehr als 60 Initiativen und Vereine stellten ihre Arbeit vor und luden interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich zu informieren und selbst aktiv zu werden.
Das Spektrum war groß: von Nachbarschaftshilfe und Integrationsprojekten über Kultur und Bildung bis hin zu Initiativen, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz stark machen. Besonders sichtbar waren dabei Organisationen wie der NABU-Kreisverband Frankfurt, die Zoo-Freunde Frankfurt oder die Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft (FraBeG). Auch Projekte wie das Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen oder der Solidarische Verein für nachhaltige Lebensmittel (ULF) machten deutlich, wie vielfältig ökologisches Engagement in unserer Stadt gelebt wird.
Für den BUND Frankfurt war es inspirierend zu sehen, wie viele Menschen und Organisationen sich in ganz unterschiedlichen Bereichen für eine gerechtere, klimafreundlichere und solidarischere Gesellschaft einsetzen. Wir verfolgen die Projekte unserer Kolleginnen und Kollegen mit großem Interesse und freuen uns über den regen Austausch, den die Ehrenamtsmesse ermöglicht.
Denn klar ist: Nur durch die aktive Beteiligung von Freiwilligen kann die ökologische Transformation gelingen. Ehrenamtliche sind ein unverzichtbarer Teil unserer Arbeit – ob bei praktischen Einsätzen im Naturschutz, bei Umweltbildungsprojekten oder in der Organisation unserer Kampagnen.
Wer Lust hat, selbst Teil dieser Bewegung zu werden, ist herzlich eingeladen, sich beim BUND Frankfurt zu engagieren. Alle Informationen und ein Kontaktformular finden Sie hier.
Text und Bild: © Lana Bogdanovskaia
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Pilzsaison im Oktober – Vier Tipps rund um den vielseitigen Waldschatz
Der Oktober ist Hochsaison für Pilze – die perfekte Zeit, ihre Vielfalt neu zu entdecken. Vier Tipps, wie man sie nutzen kann:
1. Haltbar machen: Pilze müssen nicht nur eingelegt werden – auch angebraten, eingefroren oder getrocknet behalten sie ihren Geschmack und bringen Abwechslung in die Winterküche. Getrocknete Pilze sind besonders praktisch: Sie nehmen kaum Platz weg, sind lange haltbar und entwickeln beim Einweichen ein intensives Aroma, das Suppen und Saucen Tiefe verleiht.
2. Selbst kultivieren: Aus alten oder leicht angefressenen Waldpilzen lassen sich im eigenen Garten neue Kulturen ziehen – so holt man sich ein Stück Wald nach Hause.
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Mit etwas Geduld und einem geeigneten Platz im Schatten können daraus über die Zeit überraschend reiche Ernten entstehen, die fast wie ein kleiner Kreislauf zwischen Wald und Garten wirken. 3. Lokale Küche entdecken: Wer keine Zeit hat, selbst zu kochen oder sich in das große Pilzangebot einzuarbeiten, sollte einen Blick auf die Angebote lokaler Cafés und Restaurants werfen – besonders dort, wo mit regionalen Produzenten gearbeitet wird. In vielen Küchen wird Pilzen große Aufmerksamkeit geschenkt, etwa in der asiatischen Gastronomie. Vielleicht entdecken Sie dabei ganz neue Geschmackswelten!
4. Material der Zukunft: Pilze sind längst nicht mehr nur ein kulinarischer Schatz. Immer häufiger werden sie auch für nachhaltige Materialien genutzt – und sogar in der Kosmetik entdeckt. Vielleicht steckt auch in Ihrem Lieblingsprodukt für die Hautpflege schon eine „geheime“ Pilz-Zutat?
Darüber hinaus laden im Oktober verschiedene Pilzexkursionen und Spaziergänge in Frankfurt dazu ein, die heimische Pilzvielfalt besser kennenzulernen und zu erfahren, was davon im eigenen Alltag genutzt werden kann. Einige spannende Termine dazu haben wir für Sie in unserer Rubrik Termine zusammengestellt.
Text: Lana Bogdanovskaia Bild: © Ella Olson, Pexels
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