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Liebe BUND-Freundinnen und -Freunde, liebe Mitglieder,

wir laden Sie hiermit herzlich ein zum Info-Abend über den geplanten Frankfurter Fernbahntunnel:

19. Februar 2026 um 19:00 Uhr im Gallus-Theater in Frankfurt
Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Ankündigung weiter unten.

Die Veranstaltung wird unterstützt von: BUND Kreisverband Frankfurt, NaturFreunde Frankfurt, GEW-Stadtverband, Initiative Frankfurt22 und anderen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Gelegenheit nutzen, um sich über die Auswirkungen dieses Mammutbauprojektes auf Menschen und Umwelt zu informieren. Ebenfalls auf dem Podium vertreten ist Wolf-Rüdiger Hansen, Mitglied des Vorstands im Kreisverband Frankfurt. Er wird unter anderem die sich während der Bauphase und darüber hinaus abzeichnenden Gefahren für das Grundwasser und damit für die Frankfurter Trinkwasserversorgung darlegen. Es erwartet Sie eine sehr informative und interessante Veranstaltung.

Mit herzlichen Naturschutzgrüßen

Dr. John Dippell
Vorsitzender des BUND Kreisverband Frankfurt am Main

Bild: © Sabine Freiberger, Pexels

 
Aktuell!
Fernbahntunnel Frankfurt: Wird damit die schnelle Verkehrswende in und um Frankfurt verhindert?

Donnerstag, 19.02.2026, um 19:00 Uhr im Gallus-Theater, Kleyerstraße 15, Frankfurt am Main. Nahe S-Bahnhof Gallus-Warte S 3,4,6 und T 11,14, 21.

In einer Expertenrunde wird hier das Großprojekt Fernbahntunnel einem Faktencheck unterzogen. Dazu werden folgende Fragen diskutiert:

Ist der Hauptbahnhof Frankfurt wirklich in seiner Leistungsfähigkeit am Ende – wie immer wieder behauptet wird? Was stimmt nicht am Bahnknoten Frankfurt? Wird der Fernbahntunnel wirklich für den Deutschlandtakt gebraucht? Sind die Großtunnelbauten der DB InfraGO AG wirklich solide und sicher? Wird die Beeinträchtigung für Menschen und Umwelt in Frankfurt heruntergespielt? Würde das in Frankfurt so knappe Grundwasser durch den Tunneltiefbau maßgeblich geschädigt und damit die Trinkwasserversorgung gefährdet? Würde der Tunnelbau die Klimaziele der Stadt Frankfurt sprengen? Dient der Fernbahntunnel eventuell nicht einer schnellen Verkehrsverlagerung – sondern verzögert sie weit über ein Jahrzehnt? Ist dem vorgeblich positiven Nutzen-Kosten-Verhältnis zu trauen? Oder würde die Deutsche Bahn für dieses Prestige-Projekt Milliarden an Infrastruktursubventionen sprichwörtlich versenken?

Das passiert schon jetzt mit überschlägig 30 bis 35 Millionen Euro für 150 Probebohrungen zur 100 m tiefen Baugrunderkundung von der Niederräder Brücke entlang des Mains bis zum Osthafen. Damit würden Steuermittel versenkt, die der dringenden Verbesserung des Nahverkehrs abgingen. Die Grundwasserkörper, die der Frankfurter Trinkwasserversorgung dienen, würden damit vorhersehbar gefährdet. Zudem würden die Flussuferanlagen alle 200 m mit doppelten Grundwassermessstellen und mit Rettungsausstiegen verschandelt. Und das für einen Fernbahntunnel, der eventuell überflüssig ist?

Karl-Heinz Peil von der Initiative Takt vor Tempo kommentiert: „Den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt bietet sich endlich die Gelegenheit, die Darstellungen der DB InfraGO AG in den Dialogforen zu überprüfen. Die meisten Rathausparteien verlassen sich bisher auf die positiven Darlegungen der Bahnexperten. Der Fernbahntunnel mit seinen negativen Auswirkungen auf Frankfurt und Umland wurde bisher auch kein Wahlkampfthema. Wir möchten jedoch Sorge dafür tragen, dass sich die desaströsen Erfahrungen mit dem Tiefbahnhof Stuttgart 21 und das Debakel mit dem S-Bahn-Tieftunnel München in Frankfurt nicht wiederholen.“

Die Veranstaltung der Initiative Takt vor Tempo wird deshalb von BUND Frankfurt, NaturFreunde Frankfurt, GEW Stadtverband, Initiative Frankfurt22 und anderen unterstützt.

Rückfragen an: Karl-Heinz Peil 0162 / 3447196

weitere Informationen bietet: Takt vor Tempo Rhein-Main

Text: WR Hansen, Karl-Heinz Peil, Gerd Schmanke  

19.02. Veranstaltung Fernbahntunnel Frankfurt 19:00 Uhr
 

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