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Die Kinder- und Jugendgruppe – Die Vielfalter

Die Kindergruppe trifft sich bis zu den Sommerferien jeden 3. Mittwoch im Monat (18.03, 15.04, 20.5 und 17.06) um 15:30 Uhr (wenn nicht anders bekannt gegeben).

Die Jugendgruppe trifft sich bis zu den Sommerferien jeden letzten Samstag im Monat (28.03, 24.04, 23. oder 30.05 und 20.06) um 14:00 Uhr (wenn nicht anders bekannt gegeben).

Ansprechpartner:innen per E-Mail sind Christiane Alt, Marianne Alt und Christian Haak.

Die Kindergruppe besteht seit Mitte 2011. Zielgruppe sind Grundschulkinder, aber auch Kinder aus anderen Altersgruppen bis 15 Jahren können mitmachen. Die Jugendgruppe besteht seit Anfang 2026 und richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren.  Die Vielfalter sind hauptsächlich im Sossenheimer Unterfeld oder auch im Niedwald unterwegs, je nachdem, wo es etwas zu sehen oder zu tun gibt. Geplant sind ebenfalls Ausflüge. Wir möchten Spaß am Entdecken und Wertschätzung für die Natur und unsere Mitwelt vermitteln. Im Frühjahr lernen wir beispielsweise etwas über Bärlauch und Kröten, es werden Vögel beobachtet, aber auch "Tümpeln" steht auf dem Programm. Im Sommer gibt es dann auch mal Holundersekt zur Erfrischung, im Herbst wird Apfelsaft gemacht und im Winter entstehen wunderbare Nistkästen in Eigenarbeit.

Als roter Faden zieht sich die Frage nach Artenvielfalt (Biodiversität) durch die Aktivitäten der Vielfalter. Denn Artenvielfalt stellt nicht nur einen Wert an sich dar, sondern sie nutzt auch dem Menschen. Natur im Allgemeinen und das Sossenheimer Unterfeld im Besonderen sind stark durch den Menschen geprägt. Häufig wirken sich Eingriffe des Menschen negativ auf die Natur aus, doch es wird dabei oft vergessen, dass es sich z.B. bei der Streuobstwiese um eine Kulturlandschaft handelt. Diese vom Menschen geprägte Obstwiese ist sehr artenreich und es gilt, sie auch weiterhin zu erhalten.

 Doch Natur soll hier nicht ohne Kontrolle walten. Im Gegenteil sind Pflegemaßnahmen bei schützenswerten Kulturflächen gerade notwendig, damit der hohe Wert der Natur bewahrt wird. Vor allem Tiere und Pflanzen, für die es in aufgeräumten Landschaften keinen Platz gibt, finden hier wieder Lebensraum. Somit dienen die Streuobstwiesen dem Erhalt der Artenvielfalt, bzw. der Biodiversität, ein Konzept, das oft an der Grenze von Natur und Kultur steht und den Kindern daher nahegebracht werden soll. Der „anthropogene" Aspekt soll nicht verschleiern oder übertheoretisieren, sondern den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Mut machen. Daher sollen die Gruppen spielerisch ihre Umwelt begreifen lernen. Betreut werden die Treffen von mindestens zwei BUND-Mitgliedern, die viel Erfahrung in den Bereichen Naturschutz und Umweltbildung besitzen. Im Jahr 2012 erhielten Gruppenleiter Christian Haak und seine Kolleginnen und Kollegen den Frankfurter Umweltpreis der Carl und Irene Scherrer Stiftung.

2012: Frankfurter Umweltpreis für die Vielfalter

Wir hatten es tatsächlich geschafft. Die Kindergruppe Vielfalter des BUND Ortsverbandes West hatte einen Preis gewonnen - den Frankfurter Umweltpreis der Carl & Irene Scherrer-Stiftung. So ging es heraus an die Presse vor dem 19.11.2012: "Der Frankfurter Umweltpreis 2012 wird am 19. November 2012 um 15.30 Uhr im Café Laumer, Bockenheimer Landstr. 67, verliehen an die Kinder-Naturschutzgruppe „Vielfalter“ des BUND Ortsverband Frankfurt-West. Unter der Leitung von Herrn Christian Haak werden städtische Mädchen und Jungen im Alter von 8 – 12 Jahren praktisch durch Ausflüge in das Sossenheimer Unterfeld mit der Natur vertraut gemacht: Besuch eines Fuchsbaus, Schatzsuche mit Kompass, Apfelpressen oder Honigkosten beim Besuch des Imkers.

Dabei lernen sie zugleich Maßnahmen zum Schutze der Natur kennen. Dieses Engagement zur Sensibilisierung der zukünftigen Generation für den Naturschutz will die Stiftung mit der Verleihung des Frankfurter Umweltpreises ehren und für die Weiterarbeit ermuntern." Am 19.11.2012 trafen wir uns dann im Café Laumer und konnten einen Scheck über 1000 Euro in Empfang nehmen. Das Geld soll der Gruppe zu Gute kommen. Wir planen ein Tipi zu kaufen, mit dem wir dann mal an einem Wochenende an der Nidda kampieren können und Fledermäuse, Nachtfalter und sonstiges Nachtgetier beobachten. Danach können wir am Feuerchen sitzen und dann werde ich zur Gitarre greifen... (nein, nur ein Scherz).

Christian Haak 

Kontakt

Christiane Alt, Marianne Alt und Christian Haak:


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