Mit Wolf-Rüdiger Hansen, BUND Frankfurt am Main
Unser Körper besteht zu 50 bis 65 % aus Wasser, die Körper von Säuglingen zu 70 bis über 80 %. Die ausreichende Verfügbarkeit von sauberem Wasser ist für Mensch und Natur lebenswichtig. Deswegen müssen wir sorgsam mit unseren Wasserquellen umgehen.
Eine Metropolstadt wie Frankfurt kann nicht alle Menschen in der Stadt mit Wasser aus eigenen Wasserwerken versorgen. Dazu sind wir zu viele. Folglich bezieht die Stadt Frankfurt 75 Prozent ihres Trinkwassers aus der Umgebung: aus dem Hessischen Ried, dem Kinzigtal, dem Vogelsberg und dem Burgwald (über 100 km entfernt). Das ist zu viel, denn damit schadet sie den Wäldern im Hessischen Ried, den Bächen und der Nidda im Vogelsberg und den Mooren im Burgwald. Seit Jahrzehnten klagen die Menschen dort über den unmäßigen Wasserbezug Frankfurts. Schließlich verlangt auch das Wasserhaushaltsgesetz, dass Wasser aus „ortsnahen“ Quellen zu beziehen ist.
Dieser Vortrag zeigt auf, wie Frankfurt die Entnahme von Trinkwasser aus der Region perspektivisch reduzieren könnte, ohne dass Frankfurter Bürgerinnen und Bürger Durst leiden müssten.
Moderation: Herbert Stelz, Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V.
In Kooperation mit Greenpeace und BUND Frankfurt a.M.
Eintritt: 5€ // Mit Kulturpass Frankfurt: 1€