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Kürbis in der Natur
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Beginn der Herbstzeit

Die Natur legt ab ihr grünes Kleid,
und begibt sich langsam zur Ruh.
Sie macht sich für den Winter bereit,
das Jahr neigt sich dem Ende zu.
In schönen Farben erstrahlen die Blätter,
und machen die Tage bunter.
Das entschädigt selbst für schlechtes Wetter,
und bringt viel Spaß wenn die Blätter fallen runter.

-Samantha Wolf-


Liebe BUND-Freund*innen, liebe Mitglieder,

Im Oktober - Newsletter des BUND KV Frankfurt finden Sie im Bereich Aktuelles eine Stellenausschreibung für den Bundesfreiwilligendienst.

Unter Termine finden Sie eine Reihe an Veranstaltungen, die wir trotz strenger Hygieneauflagen durchführen können.

Im Bereich Berichte  erhalten Sie Informationen über die Demo gegen das geplante Industriegebiet vor Nieder-Eschbach, die Einsaat neuer Blumenwiesen, das Treffen der Kindergruppe Nord, die Doppeldemo "Eine klimagerechte Stadt für Alle. Grüne Lunge bleibt!", den globalen Klimastreik, sowie die Exkursion und Kräuterwanderung nach Hungen.

Abschließend finden Sie im Bereich Service die Ökotipps vom BUND Landesverband Hessen.

Bleiben Sie weiterhin gesund und seien Sie herzlich gegrüßt

Ihr KV Frankfurt Team

 
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Aktuelles
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Bundesfreiwillige*r gesucht!

Die Geschäftsstelle des BUND Kreisverband Frankfurt bietet eine Bundesfreiwilligendienst-Stelle in Teilzeit (max. 28 Wochenstunden, Mindestalter 27 Jahre) im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ab Januar 2021 an.

mehr Informationen

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Termine im Oktober
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Wiederkehrende Termine

Repaircafé: jeden ersten Dienstag im Monat, im September: 06.10.2020.

Sitzung des Kreisverband Frankfurt: jeden zweiten Montag im Monat, im September: 12.10.2020.

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Berichte
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Demo gegen das geplante Industriegebiet vor Nieder-Eschbach.

Demo gegen das geplante Industriegebiet vor Nieder-Eschbach

Begleitet von 30 Traktoren zogen am 4. September fast 500 Menschen laut Berichten in der Presse über die Felder im Westen von Nieder-Eschbach und nördlich von IKEA, um gegen den Plan der Stadt Frankfurt zu protestieren, dort ein Gewerbegebiet zu entwickeln. Das ist zwar schon im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Frankfurt 2030+ mit der Eigenschaft „angestrebt“ markiert, aber jetzt wird es konkret. Überzeugend war, dass alle Fraktionen des zuständigen Ortbeirates 15 zu dieser Demo aufgerufen haben und sich damit teilweise gegen die Absichten ihrer Parteikollegen im Stadtparlament gestellt haben. Darüber sollten die Parlamentarier nachdenken, denn es ist schließlich die ausgewiesene Aufgabe der Ortsbeiräte, den Willen der Bürger in ihren Stadtvierteln zur Geltung zu bringen.

Ein Traktoranhänger diente als Rednerbühne. Ortsvorsteher Ernst Peter Müller beklagte sich darüber, dass der Ortsbeirat erst aus der Zeitung von der Konkretisierung der Planung erfahren habe. Landwirt Michael Klein aus Bommersheim betonte, dass dieser extrem fruchtbaren Lehmlössboden für die stadtnahe Versorgung erhalten bleiben müsse. Andreas Glienke vom Nabu verwies  auf die Bedeutung dieser Fläche für Flora und Fauna und Wolf-Rüdiger Hansen vom BUND Frankfurt hob hervor, dass diese Fläche Teil des Speichenkonzeptes für den Grüngürtel ist. Auf dieser Fläche werde Kaltluft gebildet, die für die Klimatisierung der anliegenden Stadtteile von Bedeutung sei.

Alle Redner waren sich einig, dass in Anbetracht der zahlreichen Bauvorhaben im Frankfurter Nordwesten nicht zugelassen werden dürfe, dass alle Frischluftkorridore vom Umland zum Grüngürtel und zur Stadtmitte verschlossen werden. Die Heißzeit ist in Frankfurt im letzten Sommer angekommen, deswegen schuldet die Stadt ihren Bürgern solche Vorsichtsmaßnahmen. Die in der Frankfurter Rundschau vom 3.8.2020 erwähnte Aussage des Sprechers des Stadtplanungsamtes Mark Gellert, dass eine „Grünfuge“ zwischen dem künftigen Gewerbegebiet und Nieder-Eschbach erhalten werden solle, klingt da eher zynisch.

Text und Foto: Wolf-Rüdiger Hansen

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Mitmachaktion: Einsaat von Blumenwiesen in der Heimatsiedlung

An einem Freitagnachmittag bei sommerlichen 28°C und schönstem Sonnenschein traf sich eine Gruppe von 13 Personen, um die Natur zu unterstützen. Bei diesem Projekt wurden in den Straßenzügen der Nassauischen Heimatstätte in Frankfurt Sachsenhausen Flächen besät. Auf den verschiedenen Flächen, Unter den Kastanien, Unter den Eichen und im Heimatring wurde auf insgesamt 1700 mSaatgut für einheimische Wildblumen, -kräuter und – gräser ausgebracht. Dieses Projekt wurde initiiert von Johanna Hensgen, Dorothea Tertilt, Beatrix Schneider und John
Dippell von der BUND-Sachsenhausen, um die ökologische Vielfalt zu sichern.

Gleichzeitig fördern die Flächen die Artenvielfalt und die Biodiversität. Ein weiterer Grund ist, dass durch die Bebauung, die Versiegelung und die Umwandlung in Ackerflächen einheimische Blumenwiesen immer seltener werden. Dabei spielt gerade Sachsenhausen eine wichtige Rolle, da es die Wiege des Blumenwiesenprojekts ist. Hier wurde im Jahr 2002 die erste Blumenwiese innerhalb des Projekts angelegt. 

Weiterlesen...

Text: John Dippell und Samantha Wolf
Bild: Felix Sebastian Hahn

 

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Die Kindergruppe Nord ist stolz auf die Vollendung ihres Nisthilfen- Projektes. Sie lauschen gespannt, was es über die Wildbienen und anderen Bewohner der Streuobstwiese zu erfahren gibt.

Erkundungsausflug der Kindergruppe Nord auf der Streuobstwiese "Eschersheimer Feld"

Am 12.09. 2020 feierte die Kindergruppe Nord Richtfest ihrer, wie sie selbst sagen, ersten 4 Sterne-Nisthilfe.

Bereits im Februar hatten die fleißigen Handwerker*innen in liebevoller Kleinarbeit die mannshohe Wildbienennisthilfe mit kleinen "Wohneinheiten" aus Bambus, kleinen Hartholzblöcken und Lehmziegeln (Eigenproduktion) bestückt. In der Corona- Zwangspause wurde von der Kindergruppenleiterin Kerstin Hedrich an der Fertigstellung gefeilt.

Mehr erfahrt ihr hier im vollständigen Ausflugsbericht.

Text: Katja Walker und Kerstin Hedrich (BUND)
Foto: Angelika Werum (NAJU)

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„Eine klimagerechte Stadt für Alle! Grüne Lunge bleibt!“

Am 19.September 2020 demonstrierten in Frankfurt gut 1000 Demonstranten unter dem Motto Eine klimagerechte Stadt für Alle! Grüne Lunge bleibt!für Klima, Verkehrswende, für mehr Biodiversität und nicht zuletzt für preiswerte Wohnungen in öffentlicher Hand.

Der BUND Frankfurt unterstützte die Demonstration mit Aufrufen auf der Homepage, Rednerbeteiligung und Teilnahme von ganzem Herzen.

"Grüne Lunge bleibt!": Die Demonstranten erreichen die Innenstadt.

Hier geht es zum ausführlichen Demobericht.

Text: Andrea Graf und Folkhart Funk
Foto: Peter Beckmann

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#Kein Grad weiter: BUNDler*innen demonstrieren vor der Alten Oper in Frankfurt.

„Kein Grad weiter“ Globaler Klimastreik am 25.9.2020

Es ist Freitagmittag, kurz nach 12 Uhr als wir uns an der Alten Oper treffen. Banner mit der Aufschrift: „Klima retten“ und „Kohle stoppen“ werden von den BUND-Mitgliedern hochgehalten.

Als erste Demo nach einer von Corona erzwungenen Unterbrechung hatte Fridays For Future zum „Globalen Klimastreiktag“ aufgerufen. Die 3500 DemonstrantInnen in Frankfurt (laut Veranstalter, 2300 laut Polizei) protestieren an drei Orten: Alte Oper, Römer und Hauptwache. Der Schutz vor Infektionen ist der Grund, warum wir uns an drei Orten versammeln. Über 450 Streiks finden allein in Deutschland an diesem Tag statt, weltweit werden über 3000 Klimastreiks gezählt.

Hier geht es zum ausfühlichen Demo-Bericht.

Text: Kerstin Hedrich
Foto: Katja Walker

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Exkursion und Kräuterwanderung „Wir verkosten den Herbst“ am 26.9.2020

Der Wetterbericht sagte Kälte und Regen vorher, und wo in Frankfurt noch ein leiser Sonnenstrahl leichte Hoffnung weckte, wurde die Vorhersage in Hungen voll bestätigt. Der Nebel hing tief, ein feiner Regenstaub fiel und weitere sich am Ende der Exkursion zu einem ordentlichen Dauerregen aus. Die kleine Gruppe, bestehend aus Mitgliedern der Bürgerinitiative für den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark e.V. und des BUND, die sich zu dieser Kräuterwanderung in Hungen

Die kleine Gruppe, bestehend aus Mitgliedern der Bürgerinitiative für den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark e.V. und des BUND, die sich zu dieser Kräuterwanderung in Hungen zusammengefunden hatte.

zusammengefunden hatte, wurde auf dem Bahnhof von den beiden Expertinnen Renate Hecht und Ana Farago-Macht herzlich empfangen.

Hier geht es zum ausführlichen Exkursionsbericht.

Text und Foto: Folkhart Funk

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Service
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BUND-Tipp: "Igel-Garten" - Gärten für Igel fit machen

Lässt man etwas Unordnung im Garten, schafft man den stacheligen Gartenbewohnern ein Paradies für den Winterschlaf.Der Igel ist in vielen hessischen Gärten daheim. Jedes Jahr aufs Neue beginnt im Herbst seine Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Häufig stehen Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer vor der Frage, ob die Tiere den Winter überleben. Lässt man etwas Unordnung im Garten, schafft man den stacheligen Gartenbewohnern ein Paradies für den Winterschlaf: Anfallender Grünschnitt im Herbst ist nämlich ein Segen für Igel, weil sie unter den Asthaufen Hohlräume finden, die sie zum Überwintern nutzen. Vor dem Winterschlaf isolieren sie diese Nester mit Blättern und Zweigen und wickeln sich zum Schlafen sogar in Blattmaterial ein.

Igel frisst Regenwurm

Übrigens kann man seinen Garten auch ganzjährig Igel-freundlich gestalten: Büsche und dichtes Gestrüpp bieten den Tieren Unterschlupf. Wer die Insektenfresser schützen möchte, verzichtet natürlich auf den Einsatz von Pestiziden im Garten.

Hier lesen Sie diesen und weitere BUND-Tipps.

Text: Lynn Anders
Foto: Herwig Winter

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Rosskastanie

BUND-Tipp: Waschmitttel aus Kastanien selber machen

Herbstzeit ist Kastanienzeit! Bei sonnigen Herbstspaziergängen kann man die rotbraunen Früchte der Rosskastanie zurzeit auf der Erde entdecken:

im Wald, in Parks, am Flussufer oder am Straßenrand – überall dort, wo die bis zu 30 Meter hohen Bäume wachsen.

Der Kastanien-Klassiker sind natürlich die selbst gebastelten Figuren. Aus den Früchten kann man aber auch umweltfreundliches Waschmittel herstellen und so umweltbelastende Chemikalien im Abwasser verringern. Kastanien enthalten Saponine, also waschaktive Substanzen, und eignen sich daher als biologisch abbaubares Waschmittel.

So funktioniert’s.

Text und Foto: Lynn Anders

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