Begrünung im Bahnhofsviertel

Das Bahnhofsviertel ist mit knapp einem halben Quadratkilometer nach der Altstadt der zweitkleinste Stadtteil von Frankfurt am Main und für viele Menschen das, was geballte Großstadt bedeutet. Es handelt sich um einen Standort, der durch seine dichte und diverse Nutzungsstruktur an Komplexität kaum zu übertreffen ist: geschlossene gründerzeitliche Bausubstanz, verschiedenste Büroformen, Hotels, Gastronomie und Einzelhandel. Verbunden mit dieser Komplexität oder aus ihr heraus entstehend, sind es die Menschen, die das Bahnhofsviertel prägen. Nur eines findet man in diesem Viertel wenig: Grünflächen, denn nahezu 95 Prozent sind versiegelt. Auf Initiative des Stadtteilbüros im Bahnhofsviertel suchen wir gemeinsam nach Möglichkeiten, mehr Grün zu schaffen. Derzeit ruht das Projekt, doch wir bemühen uns um eine Wiederaufnahme.

Könnte ein wenig mehr Bunt vertragen – der François-Mitterrand-Platz. Foto: Katrin Jurisch
Auch etwas trostlos: Tunnel an der Gutleutstraße. Foto: Katrin Jurisch


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BUND Position "Stadtnaturschutz"

BUND Broschüre               "Wie helfe ich Stadtnatur"

Buchtipps

Der politische Gartenterminkalender der GartenWerkStadt aus Marburg.

Müller, Christa. 2011. Urban Gardening: Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt. oekom, 351 S.

Rasper, Martin. 2012. Vom Gärtnern in der Stadt: Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt. Oekom, 206 S.

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