TTIP bedroht Umwelt- und Verbraucherschutz

Was ist TTIP?

Hinter diesen vier Buchstaben versteckt sich das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und den USA - "Transatlantic-Trade-and-Investment-Partnership". Es soll Handelshemmnisse zwischen den beiden Partnern abbauen, wovon sie sich mehr Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand versprechen.

Welche Gefahren gehen von dem geplanten Handelsabkommen aus?

Der BUND und andere Verbände sind besorgt: Sie warnen vor einer Senkung der europäischen Standards im Umwelt- und Verbraucherschutz. Für einen barrierefreien Handel würden mit TTIP multinationale Konzerne vor die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie gestellt. Schon jetzt, während der Vertragsverhandlungen, fehlt es an Transparenz, da die demokratisch gewählten Länderparlamente der EU keinerlei Einsicht haben, obwohl sie das Abkommen direkt betrifft.

Der kleinste gemeinsame Nenner wird zum Standard

Um den Handel zwischen der EU und den USA zu unterstützen, wird das Recht auf beiden Seiten harmonisiert. Das bedeutet, dass z. B. im Bereich des Umwelt- und Verbraucherschutzes der kleinste gemeinsame Nenner zum Standard wird. Konzerne, deren Standards von vornherein niedrig sind, genießen dadurch Wettbewerbsvorteile und ein Rennen um noch niedrigere Niveaus beginnt, um auf dem Markt die Nummer eins zu sein. Obwohl durch die Geheimhaltung der Verhandlungen noch unklar ist, welche Standards konkret betroffen sind, sind die möglichen Folgen von TTIP weit reichend: Der BUND und andere Verbände befürchten den verstärkten Einsatz von gentechnisch veränderten Lebensmitteln und den nahezu grenzenlosen Einsatz von Wachstumshormonen, Antibiotika und Futtermittelzusätzen in der Tierhaltung.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Seite unseres Bundesverbandes und beteiligen Sie dort an der Online-Petition oder laden Sie unsere Informationsbroschüre herunter.

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Spaziergang: Beern, Obst und Nüsse

Samstag, 07. Oktober 2017, 14.00–16.00 Uhr

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