BUND-News Mai 2014
 
 

 

BUND-Frankfurt Newsletter / Mai 2014

 



Liebe Leserinnen und Leser,

oft versuchen wir im Alltag tausend Dinge auf einmal zu erledigen. Aber besteht nicht die größte Herausforderung darin, den gegenwärtigen Moment intensiv wahrzunehmen?
Auch die kleinen Dinge können uns dann große Freude bereiten, wie z.B. dem Gesang eines Vogels am Morgen zu lauschen, die erste Mohnblüte am Gartenzaun zu entdecken oder einen Molch im Gartenteich auftauchen zu sehen.

Die Natur hält viele Millionen dieser Kleinigkeiten für uns bereit – man muss sie nur mit Hingabe wahrnehmen. Also, öffnen sie die Augen, die Ohren und das Herz bei Ihrem nächsten Rundgang durch die Natur.


Und nun wieder viel Spaß beim Lesen des Newsletters.

Weitere interessante Artikel und Informationen finden Sie wie immer auch unter
www.bund-frankfurt.de 


Foto: HJK


 

Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen

 

Den Frühling im Niedwald erleben.



Der Niedwald steht in seiner vollen Blüte. 26 naturbegeisterte Frauen und Männer wanderten Ende April durch den Frühlingsniedwald.

Der Waldboden ist kaum zu sehen, da er mit einem bunten Teppich aus weißblühendem Bärlauch und Buschwindröschen, gelbem Scharbockskraut, rotem und weißem Lärchensporn und blauen Veilchen bedeckt ist. Die Pflanzen recken ihre Blätter und Blüten den noch unbelaubten Bäumen entgegen und nutzen das Licht am Boden aus. Neben dem Sehsinn werden noch weitere Sinne angesprochen. Der Wald duftet nach Knoblauch gemischt mit dem süßlichen Duft des Lärchensporns. Doch auch der Geschmacksinn kommt nicht zu kurz, Bärlauch und Scharbockskraut können getestet werden.

Weiter oben in den Bäumen ist der Specht und der Zilpzalp (oder Weidenlaubsänger) zu hören, die Nilgänse schwimmen mit ihren Küken bereits auf dem Grill`schen Altarm, Schwäne ziehen majestätisch vorbei, nur der Eisvogel erscheint nicht in dieser Idylle.
Die Kröten haben es bereits, dank der fleißigen Helfer des BUND, über die Oeserstraße geschafft und laichen in den Niddaaltarmen ab. Der noch vorhandene Krötenzaun kann für dieses Jahr abgebaut werden.

Der Niedwald zeichnet sich durch seine Artenvielfalt aus. Neben den zahlreichen Bäumen, Sträuchern und Frühblühern kommen hier 30 – 40 verschiedene Vogelarten vor.

Am Ende dieses schönen Sparziergangs waren sich alle einig, dass das Landschaftsschutzgebiet Niedwald ein einzigartiges kleines Idyll in Frankfurt ist.


Jutta Erich, Ortsverband Frankfurt-West


Foto: Jutta Erich

 

Was sie für Wildbienen und Insekten tun können.



Drei Viertel aller Wildbienenarten nisten in selbst gegrabenen Gängen im Boden. Sonnige, nur lückenhaft bewachsene Flächen aus Löß oder lehmigem Sand von mindestens 50 Zentimeter Tiefe bieten diesen Arten wertvolle und leicht zu besiedelnde Nistgelegenheiten in unseren Gärten. Bereits ein einziger Quadratmeter kann hierbei hilfreich sein. Flächen dieser Art unter breiten Dachvorsprüngen sind besonders gut geeignet, weil sie vor Regen geschützt sind. Im Garten sollten sich auch einheimische Wildstauden als Pollen- und Nektarlieferanten befinden.

Im Gegensatz zu den Bodenbewohnern sind viele Wildbienen und Wespenarten bei der Anlage ihrer Brutzellen auf natürliche Hohlräume im Totholz angewiesen. Andere Wildbienen nagen ihre Gänge in markhaltige Stängel oder in bereits morsches Totholz.

Da derartige Nistmöglichkeiten häufig Mangelware geworden sind, können wir durch das Anbieten von Nisthilfen nicht nur etwas im Sinne der Umweltbildung tun, sondern praktischen Naturschutz leisten.

Es gibt viele einfache Möglichkeiten Nisthilfen anzubieten. Dies sind zum Beispiel:

  • Harthölzer mit Bohrgängen (Löcher in unterschiedlichen Größen)
  • Schilfrohrmatten
  • Markhaltige Stängel
  • Morsches Totholz
  • Lehmziegel oder Lehmwände usw.


Allerdings ist so ein „Insektenhotel“- gerade die kleinen Häuschen, die es inzwischen überall zu kaufen gibt - ruhig auch etwas kritisch zu sehen. Es ist eigentlich ein Notbehelf. Sicherlich wäre es sinnvoller, mehr heimische Wildpflanzen anzubieten und natürliche Niststrukturen und Kleinstrukturen zu erhalten (indem man z.B. nicht jeden morschen Baumstamm komplett entfernt).

Trotzdem bietet auch ein kleines „Wildbienenhotel“ eine Nistmöglichkeit für diese Nützlinge und vor allem etwas zum Beobachten und Kennenlernen. Und wenn man dann dadurch noch Lust darauf bekommt, für „mehr Natur“ aktiv zu werden, haben diese Ersatzlösungen ein erstes Etappenziel erreicht.

Schauen sie sich doch einmal das Insektenhotel des BUND Frankfurt-West im Sossenheimer Unterfeld an. Seit dem Bau wird es regelmäßig von unterschiedlichen Insektenarten gut besucht. Im letzten Jahr waren Hornissen als Bewohner dort eingezogen, in diesem Jahr sind neben mehreren Wildbienenarten kleine Erdhummeln am stärksten vertreten.

Es ist eine der Stationen des Obstwiesenlehrpfades - Sie finden es ganz in der Nähe der Chlodwig-Poth-Anlage. Einfach langsam hingehen und sich dort ruhig verhalten – dann sind die „Tierchen“ auch ganz friedvoll.

Die Wanderkarte „Der Sossenheimer Obstpfad im Frankfurter Grüngürtel“ ist übrigens kostenlos bei der Stadt Frankfurt erhältlich. Aber auch bei unseren Infoveranstaltungen haben wir meistens ein paar dabei – sprechen Sie uns einfach an.


Jutta Erich, Hajo Kretz, Ortsverband Frankfurt-West


Foto: HJK

 

Beeinflusst der Klimawandel die Krötenwanderung im Niedwald?



Der milde Winter 2013 / 2014 stellte den Ortsverband Frankfurt-West des BUND vor die Aufgabe, schnell und sehr früh den Krötenschutzzaun aufzubauen. Für das erste Februar-Wochenende war warmes Wetter mit Niederschlägen angekündigt, so dass kurzfristig ein Team zum Aufbau des Zaunes zusammen getrommelt/-gemailt werden musste. Es war aus unseren Erfahrungen zu vermuten, dass die ersten Erdkröten langsam - und die ersten sind gaaaanz langsam - zu ihrem Laichgewässer (dem Grill‘sche Altarm) wandern wollen.

Keiner der „Aufbau-Helfer“ konnte sich erinnern, dass wir jemals so früh den Zaun aufgestellt hatten. Doch auch 2007 stand Anfang Februar das Kröten-Hindernis. Es ist eine Tendenz festzustellen, dass im Niedwald die Amphibien immer früher zu ihrem Laichgewässer wandern.

Am ersten Morgen nach dem Zaunaufbau waren auch schon die ersten Kröten in den Eimern und konnten über die Straße getragen werden. Bis Anfang März waren es schon rund 500 von insgesamt 750 Kröten, die die ehrenamtlichen Helfer sicher über die Straße brachten. Danach war es eine vor allem nachts kühlere und insgesamt niederschlagsarme Phase, die die Wanderung unterbrach. Ende März kam zum Glück etwas Regen auf, der die letzten Tiere in den Zaun / die Eimer trieb.

Aber warum brauchen die Tiere denn Niederschlag zum Wandern? Das ist für uns Menschen überhaupt nicht zu verstehen, denn bei uns ist es eher umgekehrt. Eine Antwort bekamen wir auf Nachfrage bei Andreas Malten, Amphibienexperte des Institut Senckenberg: Durch das feuchte Laub kommt die Kröte besser voran und reibt sich nicht so den Bauch an allerlei Pflanzenteilen!

Die altgedienten Krötenretter wissen: Wenn die männliche Kröte beim Laufen auch noch am Bauch gerieben würde, würde sie quieken, denn das haben alle schon mal gehört. Es ist auch ein gutes Unterscheidungsmerkmal für uns Laien bei gleich großen Kröten. Die weiblichen Kröten geben übrigens keinen Laut von sich, auch wieder etwas, was der Mensch so in seinem Umfeld nicht kennt ….

Wer jetzt neugierig geworden ist und auch mal in der einen oder anderen Nacht eine männliche quiekende Kröte im Niedwald bewundern und retten möchte, meldet sich – im nächsten Frühjahr - bei:

Jutta Erich oder Andreas Müller 069/3808150


Andreas Müller, Ortsverband Frankfurt-West

 

Volles Programm bei der BUNDjugend.



Jugendseminare und Sommerfreizeiten zu Natur- und Umweltthemen.

Die BUNDjugend veranstaltet spannende Jugendseminare im Frühling und Sommer. Los geht´s mit dem Rhönschaf-Seminar vom 29. Mai bis 1. Juni. Das Seminar bietet eine Mischung aus praktischen Naturschutz und Exkursionen in ganz besondere Naturräume. Auf dem Spiegelshof werden wir der Rhönschäferin Julia über die Schultern schauen. In handwerklichen Workshops, z.B. zu Spinnen und Filzen mit Rhönschafwolle, können die Teilnehmer/innen ihre Kreativität entdecken.

Wer sich für das Gärtnern in der Stadt interessiert, ist beim Seminar am 14. Juni in Frankfurt genau richtig. Wir werden uns mehrere Urban Gardening-Projekte anschauen und auch etwas praktisch tun. Das Seminar findet in Kooperation mit dem BUND Frankfurt statt, der mehrere Projekte rund ums Gärtnern in der Stadt betreut.

Vom 19. bis 22. Juni heißt es in Darmstadt: Theater * Musik * action ! Hier können Jugendliche unter Anleitung ausprobieren, was man mit Theater und Musik machen kann, um Menschen für sein Anliegen – den Umweltschutz - zu begeistern. Je nach Lust kann eine coole Aktion entwickelt werden, die wir vor jugendlichen Publikum ausprobieren können – in Darmstadt ist nämlich an dem Wochenende auch Jugendkirchentag.

In den Sommerferien stehen Abenteuer und Naturerleben im Mittelpunkt: Für Kinder ab 8 Jahren gibt es eine spannende Freizeit rund ums Mittelalter auf Burg Hessenstein (4.-8. August). Die 11-13jährigen können mit Lamas durch die Rhön ziehen (6.-12. August), und für die 13-15jährigen bietet die BUNDjugend erlebnisreiche Ferien in einem kleinen Planwagen-Treck in der wunderschönen Feldberger Seenplatte (15.-24. August).

Ein Höhepunkt wird das Eine-Erde-Camp sein, diesmal vom 29. August – 5. September in der Burgruine Lißberg. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 26 Jahren sind eingeladen, sich theoretisch und ganz praktisch mit einer nachhaltigen Lebensweise rund um den diesjährigen Themenschwerpunkt „Wasser“ auseinanderzusetzen. Das Programm bietet jede Menge Workshops, eigene Gestaltungsspielräume sowie ein buntes Rahmenprogramm mit Kleinkunst und Lagerfeueratmosphäre, Bio-Kiosk und Camp-Tauschring.

Das Veranstaltungsprogramm 2014 kann kostenlos in der Landesgeschäftsstelle der BUNDjugend Hessen angefordert werden und steht im Internet unter www.bundjugendhessen.de als Download bereit.


Kontakt und Infos: BUNDjugend Hessen, Ostbahnhofstraße 13, 60314 Frankfurt, Telefon 069-67737630 oder per email: bundjugend.hessen@bund.net.


Sabine Wolters, Jugendbildungsreferentin

 

Naturtagebuch - der Wettbewerb für alle jungen Naturforscher/innen.


Die BUNDjugend Hessen schreibt zum 15. Mal den Wettbewerb Naturtagebuch aus. Mitmachen können alle Kinder im Alter von 8-12 Jahren. Dafür müssen sie über einen gewissen Zeitraum ein Tier, eine Pflanze oder einen Lebensraum beobachten.  Was sie an Veränderungen oder Besonderheiten entdecken, können sie in einem Naturtagebuch festhalten. Hierbei stehen ihnen alle Möglichkeiten der kreativen Gestaltung mit Bildern, Fotos, Basteleien oder Fundstücken offen. Die Kinder können allein, mit Geschwistern oder Freunden oder in der Gruppe oder Klasse am Wettbewerb teilnehmen.

Das Maskottchen Manfred Mistkäfer begleitet den Wettbewerb mit vielen Anregungen und Beobachtungstipps in seinem Manfred Mistkäfermagazin. Dieses Jahr heißt das Schwerpunktthema „Luft“, das Heft beschäftigt sich zum Beispiel mit Fragen zur Entstehung des Wetters oder damit, welche Tiere fliegen können. Das Heft enthält ein Begleitheft für Lehrer/innen und Eltern und erscheint zum Abo Preis von 16 Euro viermal im Jahr.

Einsendeschluss des Wettbewerbs ist wie jedes Jahr der 31. Oktober. Weitere Informationen dazu gibt es bei der BUNDjugend Hessen, Ostbahnhofstraße 13, 60314 Frankfurt. Telefon: 069/67 7376-30, oder im Internet unter www.bundjugendhessen.de oder direkt beim Wettbewerb www.naturtagebuch.de.


Sabine Wolters, Jugendbildungsreferentin

 

Termine, Termine, Termine

 

Energiewendedemo am 10. Mai



Der BUND Hessen ruft zur Beteiligung an der Energiewendedemo am 10. Mai in Berlin auf. Es wurde eine Busfahrt organisiert und dafür gibt es noch freie Plätze.

Für weitere Informationen siehe unsere Webseite www.bund-frankfurt.de.


Nina Stiehr, Geschäftsstelle Kreisverband Frankfurt

 

Führung: Natur auf dem Goldsteiner Waldfriedhof


Samstag, 17. Mai 2014 , 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Die Einbeziehung der Grabanlagen auf diesem Friedhof in den natürlichen Baumbestand des Frankfurter Stadtwalds und vor allem die vielen Vögel und ihr Gesang zeichnen diesen Friedhof aus. Aber mit etwas Glück lassen sich auch viele andere Tiere beobachten und spannende Entdeckungen im Reich der Pflanzen machen.


Treffpunkt: Haltestelle Waldfriedhof Goldstein der Straßenbahnlinie 12, F-Schwanheim
Dauer: ca. 2 Stunden
Kontakt: Heidi Wieduwilt Tel. 069 / 302535 oder 0175 / 8932950

 

Raus ins Grüne: Aktionswoche 2014 vom 17. bis 25. Mai




Biologische Vielfalt erleben: Vom 17. - 25. Mai lädt das Netzwerk für Biodiversität "BioFrankfurt" Sie zum achten Mal mit vielen Partnern und über 80 Angeboten dazu ein, die Naturvielfalt des Rhein-Main-Gebiets zu erkunden und mit allen Sinnen zu erfahren.

Auch der BUND Frankfurt ist vertreten. Das Programm finden Sie   >>> hier <<<

 

Infostand: Auf dem FahrRad!-Tag im GrünGürtel



Sonntag, 18. Mai 2014 , 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der BUND Ortsverband West mit einem Stand am GrünGürtelFahrRad!-Tag.

Wer in Sossenheim an der Nidda eine kleine Verschnaufpause einlegen möchte, bekommt bei uns die Gelegenheit und kann sich dabei über die Themen „Streuobstwiesen in Frankfurt“ und „Renaturierung der Nidda“ informieren.

Dazu bieten wir am gleichen Tag eine Führung an (siehe „Niddastrand: Hochwasserschutz und Biotope“).


Ort: an der Nidda in F-Sossenheim
Kontakt: Gabriele Rauch, Tel. 069 / 38996611, E-Mail: gabriele.rauch@bund-frankfurt.de

 

Führung: Niddastrand - Hochwasserschutz und Biotope



Sonntag, 18. Mai 2014 , 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Die Nidda ist am Unterlauf im Wandel. Der BUND Ortsverband West lädt daher am 18.05.2014 zu einer fachkundigen Führung mit Stefanie Toth von der Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) ein.

Die SEF baute im Jahr 2013 das ehemalige Höchster Wehr ab und ersetzte es durch ein Streichwehr und ein Umgehungsgerinne. Stefanie Toth stellt uns die Umgestaltung vor, die neue Biotope und sogar einen Flussstrand hervorbrachte. Anschließend führt uns der Weg zur Mündung des Dottenfeldgrabens (Retentionsraum) und zum ehemaligen Wehrturm. Dieser wird vom BUND genutzt und wurde letztes Jahr mit Nisthilfen für Mauersegler und Schwalben bestückt.


Treffpunkt: KerbeplatzNied an der Oeserstraße, F-Nied
Kontakt: Andreas Müller, Tel. 069 / 3808150

 

Führung: Naturgarten des Hauses Aja-Textor-Goethe


Samstag, 24. Mai 2014 , 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

Ort: Haus Aja-Textor-Goethe, Hügelstraße 69, F-Eschersheim

Das Altenwohn- und Pflegeheim „Haus Aja-Textor-Goethe“ in Frankfurt-Eschersheim ist von einem großen Naturgarten umgeben, der vermutlich in Frankfurt seinesgleichen sucht! Betreut wird dieses kleine Paradies seit über 10 Jahren von der Gärtnerin Andrea Bartholomey. Sie führt uns kenntnisreich durch die verschiedenen, mit viel Liebe gestalteten Bereiche des Gartens.

Kontakt: John Dippell, Tel. 069 / 635317, E-Mail: john.dippell@bund-frankfurt.de

 

Exkursion: Industrie trifft NSG


Samstag, 31. Mai 2014 , 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

Im Südwesten Frankfurts liegt das NSG (Naturschutzgebiet) „Schwanheimer Düne“ mit seiner bemerkenswerten Vegetation, umgeben von Streuobstwiesen und landwirtschaftlichen Nutzflächen. Nur wenige Meter entfernt befindet sich der Industriepark Höchst. Auf einem kritischen Rundgang nehmen wir die Artenvielfalt dieser unterschiedlichen Lebensräume unter die Lupe und beschäftigen uns mit den Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Flora.


Treffpunkt: Bushaltestelle „Industriepark Höchst Tor K801“ (Linie 58), F-Höchst
Kontakt: Dr. Indra Starke-Ottich, 0175 / 5251147

 

Seminar: Streuobstwiesen und Biodiversität – Natur und Gesellschaft im Wandel


Mittwoch, 11. Juni 2014 , 14:00 Uhr - 17:00 Uhr

Ort: wird noch bekannt gegeben

Das Schützen der Biodiversität ist notwendig. Doch warum? Was ist überhaupt Biodiversität? Lose gesagt bedeutet es "Artenvielfalt", doch der Begriff Biodiversität beschreibt mehr als ökologische Gegebenheiten. Es geht um Pflanzen und Tiere, aber eben auch um gesellschaftliche Prioritäten, Wissenschaft und die gerechte Verteilung von Ressourcen. In Bezug auf diesen weiteren Kontext wollen wir Biodiversität erklären und verständlich machen. Um dies anschaulich zu tun, werden wir die Fortbildung auf einer Streuobstwiese durchführen, denn so wird deutlich wie Natur und Gesellschaft ihre Grenzen ständig neu definieren und somit Raum für Veränderungen möglich machen.


Achtung: Die Veranstaltung wird von der lea-gemeinnützige bildungsgesellschaft mbH der GEW Hessen angeboten. Die Anmeldung erfolgt direkt beim Veranstalter. Bitte fragen Sie nach oder schauen Sie auf der Internetseite www.lea-bildung.de vorbei (Seminar-Nr. R5184).

http://lea-bildung.de/home.html


Seminarleitung: Christian Haak (BUND Ortsverband West „Die Vielfalter“) und Dr. Katrin Jurisch (BUND Kreisverband „Urbanes Gärtnern“)
Kosten: € 49,00, Mitglieder GEW Hessen € 29,00

 

Jugend-Seminar: Urban Gardening


Samstag, 14. Juni 2014 , 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Gärtnern in der Stadt ist sehr beliebt und viele haben schon zur Schaufel und zum Samentütchen gegriffen. Die Vielfalt reicht von Balkontomaten, über versteckte Kürbisse im städtischen Blumenbeet bis hin zu gemeinschaftlich gepflegten Gärten. Urbanes Gärtnern kann dazu beitragen, die biologische Vielfalt in der Stadt zu erhöhen. In diesem Seminar werden wir uns einige Projekte in Frankfurt ansehen und mit Initiator*innen und Aktiven sprechen. Mit Inspiration ausgestattet, möchten wir natürlich auch etwas Praktisches tun. Je nach Wetter und Möglichkeiten werden wir mit Fahrrädern oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein und es uns zwischendurch bei einem Picknick im Grünen gemütlich machen. Das Seminar wird in Kooperation mit der BUNDjugend Hessen durchgeführt und richtet sich an alle zwischen 14 und ca. 27 Jahren.


Achtung: Der genaue Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben.


Teilnahmegebühr:
€ 15,00
Anmeldung: www.bundjugendhessen.de/termin/urban-gardening/
Kontakt: Barbara Michalski, Tel. 069 / 67737630, E-Mail: bundjugend.hessen@bund.net, oder Dr. Katrin Jurisch, Tel. 0162 / 2475020, E-Mail: katrin.jurisch@bund-frankfurt.de

 

Exkursion: Bürgerwindpark Kandrich im Hunsrück


Sonntag, 15. Juni 2014 , 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Seit 1999 existiert der Windpark auf dem Kandrich, eine Bergkuppe im Bereich einer ehemaligen amerikanischen Raketenstation. Eigentümerin der mittlerweile fünf Windkraftanlagen mit unterschiedlicher Leistung ist eine Kommanditgesellschaft mit 166 Kommanditisten, die zum Teil dem BUND Ortsverband West angehören. Bis Ende 2011 wurden auf dem Kandrich schon Hundert Millionen Kilowattstunden Strom umweltfreundlich erzeugt! Und es sind weitere 10 Windkraftanlagen in Planung. Wir fahren mit einem Reisebus bis zu einem Parkplatz unterhalb des Kandrich. Von hier aus werden wir ca. 45 Minuten bergauf zu den Windkraftanlagen laufen. Die bis 200 m hohen Anlagen können aus der Nähe besichtigt werden und es ist ein Blick in das Innere der imposanten Türme vorgesehen (Aufstieg im Turm ist nicht möglich). Nach der Rückkehr zum Parkplatz werden wir dort in der Lauschhütte einkehren.


Achtung: Bitte festes Schuhwerk mitnehmen und bis 1. Juni 2014 verbindlich anmelden!

Kontakt und Anmeldung: Karl Walderbach, Tel. 069 / 341926 oder Andreas Müller, Tel. 069 / 3808150

 

Führung: Wenn der Ball im Gebüsch verschwindet – Ein botanischer Rundgang im Grüneburgpark


Sonntag, 15. Juni 2014 , 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Der Grüneburgpark bildet den grünen Korridor zwischen Palmengarten und Botanischem Garten im Westen und dem Campus Westend im Osten. In diesem Park geht es bewegt und sportlich zu. Auf der großen Wiese in der Mitte des Parks wird der Ball über den Rasen gekickt, das Frisbee saust über die Halme und die Läufer ziehen ihre Runden. Wenn jedoch der Ball oder das Frisbee im Gebüsch verschwindet, begegnen wir den Pflanzen, die sonst zurückhaltend im Schatten bleiben oder sich neben den viel begangenen Wegen ducken. Auf diesem Spaziergang begeben wir uns zusammen mit Frau Dr. Katrin Jurisch vom BUND Frankfurt auf eine botanische Erkundungstour. Wir besuchen die Wildwiese im Südteil des Parks und lassen uns überraschen, was neben Gänseblümchen und Löwenzahn noch so alles an Wildpflanzen wächst. Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der BI Grüneburgpark (Frau Gisela Becker).


Treffpunkt: Litfaßsäule an der Siesmayerstraße / Grüneburgweg, F-Westend
Dauer: ca. 2 Stunden
Kontakt: Dr. Katrin Jurisch, Tel. 0162 / 2475020, E-Mail: katrin.jurisch@bund-frankfurt.de

 



Herausgeber:
 Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) - Kreisverband Frankfurt, eine Untergliederung des BUND Hessen e.V.

Kontakt: geschaeftsstelle@bund-frankfurt.de

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