BUND-News Februar 2015
 
 

 

BUND-Frankfurt Newsletter / Februar 2015

 



Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Monat ist zwar kurz, hat aber doch einiges zu bieten. Der Winter ist noch nicht zu Ende, trotzdem feiern Menschen auf den Straßen - es ist Karnevalszeit. Die Fastenzeit bis Ostern lässt dann wieder etwas Ruhe aufkommen und schärft den Blick fürs Wesentliche. Die Sonnenstrahlen wechseln sich mit Schneeflocken ab und die ersten Schneeglöckchen und Krokusse schauen auch schon neugierig in die Welt. Ja, der Februar ist ein Monat der Vielfalt - vielleicht weil er schon ahnt: Der Frühling ist nicht mehr weit!

Einer "BUND-Mitstreiterin" sind bei Ihren sportlichen Aktivitäten rund um die Bertramswiese bunt bemalte Nisthöhlen aufgefallen, die dort überall in den Bäumen hängen. "Schöner Wohnen für Höhlenbrüter" könnte man das nennen. Sie hat gleich ein paar Fotos davon gemacht, welche ich gerne für unseren Newsletter genommen habe. Wie auf einem Foto zu sehen ist, werden auch schon erste Besichtigungen durchgeführt (übrigens kann man das Bild durch einem Mouseklick darauf vergrößert sehen).
Es handelt sich hier um eine Aktion von verschiedenen Schulen im Umkreis, die im letzten Jahr diese Nistkästen gegen die Miniermotte angebracht haben um die Kastanien zu schützen. Viele Meisen sollen sich in den Nistkästen ansiedeln und dann die Motten fressen.
Hier ein Link zu der damaligen Aktion: >>> Mit-Nistkaesten-gegen-die-Miniermotte <<<


Und nun wieder viel Spaß beim Lesen des Newsletters.

Weitere interessante Artikel und Informationen finden Sie wie immer auch unter www.bund-frankfurt.de

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Foto: "Schöner Wohnen" / BBoe

 

Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen

 

Die Vielfalter ... die Vielfalter ... die Vielfalter



Die Vielfalter in Aktion: beim Bau von Nist- und Überwinterungshilfen und dem Upcyceln von Kerzenwachs (beim Upcycling (engl. up „hoch“ und recycling „Wiederverwertung“) werden Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt).

Umfangreiche Pestizideinsätze im Agrarsektor und die weit verbreitete Tendenz des „aufgeräumten“ Vorgartens erschweren es Bienen und Insekten immer mehr, geeignete Rückzugsmöglichkeiten für den Winter und die Brutzeit zu finden.

Diesem Umstand wollten die Vielfalter Einhalt gebieten und haben auf ihren Treffen im November und Januar drei Insektenhotels fertig gestellt. Die Grundkonstruktion aus Holzlatten wurde am ersten Termin zusammen gebaut und lasiert. Im neuen Jahr ging es dann um das Herrichten der einzelnen „Hotelzimmer“. Dazu haben Vielfalter-Kinder und Eltern fleißig gesammelt und zahlreiche Materialien, wie bspw. Schilf, getrocknetes Laub, Samen, Muscheln, Zapfen, etc. zusammen getragen. Die Werke können sich wirklich sehen lassen und warten nur noch darauf, an ihrem endgültigen Bestimmungsort aufgehängt zu werden.

Im Weihnachtsmonat Dezember haben wir in gemütlicher Atmosphäre mit Apfelpunsch (natürlich alkoholfrei) und süßen Leckereien altes Kerzenwachs re- und upgecycelt.
Entstanden sind Windlichter aus Wachs, die mit Hilfe von mit kaltem Wasser gefüllten Luftballons entstanden sind. Dazu wurden zunächst die mitgebrachten Wachsreste geschmolzen. Dann wurden die Luftballons in mehreren Tauchgängen in das Wachs geführt, so dass eine immer dicker werdende Wachsschicht den Luftballon umhüllen konnte. Während wir darauf warteten, dass das Wachs fest wurde, gab es dann genug Zeit, um die leckeren Kekse zu verzehren.
Aus den übrigen Kerzenresten sind dann spontan noch neue Kerzen gegossen worden.

In den folgenden Monaten widmen wir uns dem Thema „Wetterbeobachtung und Klima“.

Wenn ihr Lust bekommen habt mit uns die Natur zu erforschen, kommt doch zum nächsten Termin

am:
10. Februar 2015
um:
16:30 Uhr
wo:
in den Wehrturm an der Nidda (Höhe Höchster Freibad).

Oder meldet Euch bei uns unter:  vielfalter2@bund-frankfurt.de

Wir freuen uns!


Anette Schäfer & Charlotte Behrmann, Leitung Kindergruppe des Ortsverbandes Frankfurt-West

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Foto: Anette Schäfer

 

Auszug aus dem Jahresbericht 2014 des AK-Wasser



Der "Regionale Gewässer-Erfahrungsaustausch GFG" stellt alljährlich den naturnahen Rückbau kleiner und mittlerer Gewässer vor. In 2014 waren es die Horloff im Gebiet von Reichelsheim und Bingenheim, die Bieber im Rodgau und die Entwässerungsplanung der Stadt Rosbach im Taunus – alles erfolgreiche Projekte und Maßnahmen im Rahmen der WRRL (Wasserrahmenrichtlinie).

Zum gleichen Thema gab es im September in Fulda ein Forum des BUND-Bundesverbandes mit viel beachteten Vorträgen von u.a. Hans-Joachim Grommelt und Sebastian Schönauer.

In Frankfurt steht nach dem abgeschlossenen Rückbau des Höchster Nidda-Wehres entsprechendes am Sossenheimer Wehr an. Der vorläufige Plan dazu wurde von der SEF (Stadtentwässerung Frankfurt) ausgearbeitet und im Ortsbeirat 6 der Öffentlichkeit vorgestellt. Für künftig mögliche Fischwanderungen soll der Grill`sche Altarm an die Nidda fließmäßig angebunden werden. Probleme gibt es da aber noch, da im Frühjahr jeden Jahres hunderte von Erdkröten ebenda ihren Laich ablegen – der BUND OV Frankfurt-West wird sich rechtzeitig darum kümmern. Das ganze Projekt wird am 23. Februar noch einmal vor Ort öffentlich vorgestellt.

Das von der SEF in Arbeit genommene Projekt der Fließwasserverbindung vom NSG Seckbacher Ried über den Riedgraben zum Ostparkweiher wurde im Herbst abgeschlossen. Leider hat die Sache nur einen Haken: von der A 661 laufen ungeklärte und damit hochbelastete Abwässer (u.a. Blei, Öl, Benzol und Frostschutzmittel) in einen "Giftsee", und wenn der dann mal wieder überläuft, dann in den vorgenannten Riedgraben. Der AK-W hat dazu schon vor Jahren schriftlich gefordert, dass belastetes Wasser nicht ungeklärt in die Natur läuft. Einfache mechanische Absetzbecken würden diese Situation deutlich entschärfen, und der flüssige Dreck könnte bei Bedarf abgepumpt und ordnungsgerecht entsorgt werden.

Letzte große Maßnahme in Frankfurt ist die Anlage eines neuen Altarmes von 1,7 Kilometer Länge im Fechenheimer Mainbogen. Dies dient in dieser urigen Auenlandschaft sowohl der Natur als auch als Rückhaltebecken der Hochwasser-Prävention. Dieses Projekt kann bei einer vom BUND geführten Radtour voraussichtlich im Mai 2015 besichtigt werden.

Die Anfrage des AK-W bei der SEF zur naturnahen Umgestaltung der Mündung des Luderbachs in den Main ergab eine leider negative aber einleuchtende Antwort. Der schmale aber sehr steil abfallende Böschungsbereich ist mit normalem Arbeitsgerät praktisch nicht zu bewältigen. Weitere Hindernisse sind die Pfeiler der angrenzenden Eisenbahnbrücke und die Zuständigkeit des Wasser- und Schifffahrtsamtes für den Main als Bundeswasserstraße. Vorhandene Gelder werden deshalb vorrangig für Projekte an der Nidda eingesetzt.

Der AK-W beteiligt sich auch an der alljährlichen Wasserschau der Stadt, die im Frühjahr bei noch nicht belaubten Bäumen alle Bäche einschließlich der Nidda auf wasserbautechnische Unzulänglichkeiten sowie Verschmutzung kontrolliert.

Zur weiteren Arbeit des AK-W gehören Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Teilnahme an Ortsbeiratssitzungen und Bürgerfragestunden, Führungen im Rahmen meiner Bachpatenschaft am Sulzbach, Beratungen für die Medien und für die Anlage von Versickerungsmulden in Privatgärten.


Richard Schmidt, AK-Wasser und Ortsverband Frankfurt-West

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Foto: Sulzbach / HJK

 

Unsere Mauersegler, Jahresbericht 2014



Die Frankfurter Segler Initiative kümmert sich um die Erfassung der Mauersegler-Nistplätze in der Stadt, dem Erhalt und der Einrichtung neuer Nistplätze. BUND und NABU arbeiten gemeinsam in der Initiative für den Artenschutz in Frankfurt am Main.



Liebe Mauersegler-Freundinnen und Freunde,

nun habe ich meinen üblichen Jahresbericht über unsere Arbeit mit den Mauerseglern fertig geschrieben. Jetzt, mit etwas Schnee, sind die Mauersegler in den Gedanken noch sehr weit weg - aber der nächste Sommer kommt ja bald mit unseren Seglern zurück!

 
Ingolf Grabow, Frankfurter-Segler-Initiative und BUND Gebietsbeauftragter für Heddernheim und Umgebung.


             >>> hier geht es zum Jahresbericht (1,70 MB) <<<

 

Naturerlebnis, Freizeiten und Fortbildungen mit der BUNDjugend



Jahresprogramm 2015 erschienen.

Mit zahlreichen Freizeiten, Seminaren und Fortbildungen bietet die BUNDjugend Hessen auch 2015 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein attraktives Programm.

Für Kinder stehen Abenteuer und Naturerleben im Mittelpunkt – sei es bei „Naturforscher unterwegs“ in der Steinesmühle, bei einer von zwei Freizeiten in der Rhön „Zu Besuch bei den Rhönschafen“, „Mit Lamas durch die Rhön“ oder beim „Herbsterlebnis auf dem Apfelhof“ im Odenwald.

Für Jugendliche gibt es u.a. im Sommer eine zwölftägige Nordseefreizeit auf Sylt in direkter Strandlage mit Watterkundung, Ausflügen und dem Beobachten von Schweinswalen. Für Jugendliche und junge Erwachsene gibt es interessante Seminarangebote, z.B. das „ultimative Koch- und Back-Wochenende“ Ende Januar, eine Jugendleiter*innen-Schulung Ende März, „Gewaltfreie Kommunikation“, „Tierspuren in der Umweltpädagogik“, eine Einführung in den globalisierungskritischen Stadtrundgang, „Politisch aktiv ohne auszubrennen“ Ende Mai oder das Seminar rund um nachhaltiges und ethisches Wirtschaften mit dem Titel  „Ohne Wachstum geht doch auch“. Aber auch ganz praktische Seminare wie „Outdoor-Erste-Hilfe“, „Kindergruppen erfolgreich leiten“ oder ein Rettungsschwimmerkurs sind dabei. Höhepunkt im Programm 2015 wird das Eine-Erde-Camp sein, diesmal vom 28. August – 4. September auf dem Jugendnaturzeltplatz in Wiesbaden. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 26 Jahren sind eingeladen, sich theoretisch und ganz praktisch mit einer nachhaltigen Lebensweise rund um den diesjährigen Themenschwerpunkt „Macht.Konsum.glücklich?“ auseinanderzusetzen. Das Programm bietet jede Menge Workshops, eigene Gestaltungsspielräume sowie ein buntes Rahmenprogramm mit Kleinkunst und Lagerfeueratmosphäre, Bio-Kiosk und Camp-Tauschring.

Das Veranstaltungsprogramm 2015 kann kostenlos in der Landesgeschäftsstelle der BUNDjugend Hessen angefordert werden und steht im Internet unter www.bundjugendhessen.de als Download bereit. Kontakt und Infos: BUNDjugend Hessen, Ostbahnhofstraße 13, 60314 Frankfurt, Telefon 069-67737630 oder per email: bundjugend.hessen@bund.net.

BUNDjugend Hessen * Ostbahnhofstraße 13 * D-60314 Frankfurt am Main
Telefon: 069/677376-30 , -31 * Fax: -40 * Bürozeiten i.d.R. Mo - Fr von 9 - 16 Uhr

 

Für Kinder-/Jugendfreizeiten und Gruppen 2015: der Praxisleitfaden "Gesund durch die Freizeit"



Kindern und Jugendlichen gesunde Rahmenbedingungen zu ermöglichen und bei ihnen wie auch bei haupt- und ehrenamtlichen Pädagogen Gesundheitsbewußtsein und Motivation für einen gesünderen Lebensstil zu schaffen, das ist das Anliegen des Praxisleitfadens "Gesund durch die Freizeit". Herausgeber ist die BUNDjugend mit 20jähriger Erfahrung in den Bereichen gesunde Ernährung, Bewegung, Entspannung und Schutz vor Alltags-Chemie.

Auf 80 Seiten benennt der Leitfaden die nötigen Voraussetzungen für eine gesundheitsförderliche Kinder- und Jugendarbeit und bietet einen umfangreichen Katalog von Spielen, Methoden und Aktionsideen, sowie hilfreichen Materialien und Tipps. Auch der Finanzierung gesundheitsförderlicher Maßnahmen, sowie der Information und Fortbildung von Freizeit-TeamerInnen sind eigene Kapitel gewidmet. Ergebnisse einer Forschungsarbeit zur Gesundheitsförderung in der außerschulischen Jugendarbeit sind in den Praxisleitfaden eingeflossen.

Der Leitfaden wird für 3 Euro (zzgl. Porto), ab 20 Exemplaren für 2 Euro portofrei und ab 50 Exemplaren für nur 1,50 Euro portofrei pro Stück abgegeben.

Der Leitfaden kann bestellt werden bei der BUNDjugend, Ostbahnhofstraße 13, 60314 Frankfurt, Telefon 069-67737630, email: bundjugend.hessen@bund.net oder direkt über das Online-Bestellformular (www.bundjugendhessen.de unter "Freizeiten").


Stephan Hübner, Jugendbildungsreferent BUNDjugend

 

Termine, Termine, Termine

 

Veranstaltungsprogramm des BUND Kreisverband Frankfurt


Das neue Jahresprogramm mit vielen interessanten Veranstaltungen des BUND Kreisverband Frankfurt ist in Arbeit. Sie kennen es unter dem Titel "Natur(schutz) mit allen Sinnen erleben". Im letzten Newsletter hatten wir ja dazu aufgerufen, Vorschläge für eine Namensänderung zu machen. Aber egal wie es heißen wird - wir haben wieder viele tolle Aktionen für sie geplant.

Noch etwas Geduld, und sie werden es selbst sehen!



Herausgeber:
 Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) - Kreisverband Frankfurt, eine Untergliederung des BUND Hessen e.V.

Kontakt: geschaeftsstelle@bund-frankfurt.de

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