BUND-News Dezember 2013
 
 

 

BUND-Frankfurt Newsletter / Dezember 2013

 



Liebe Leserinnen und Leser,

heute ein Foto von unserer Nina Stiehr als "Eröffnungsbild", das sie mir Ende November geschickt hat. Sie schrieb dazu:

"Ich habe heute ein ziemlich kitschiges Foto gemacht. Ich finde, das könnte ein Postkartenmotiv aus den 50er Jahren sein. Das Motiv stammt aus meinem Garten. Entgegen der warmen Farben war die Blume größtenteils mit Eiskristallen überzogen. Im Hintergrund der Hasselrother Puffwölkchenhimmel. Hat der Winter dieses Jahr tatsächlich schon im November begonnen?"

Sie hat wohl Recht mit dem Winter. Ich bin schon gespannt, ob wir dieses Jahr ein weißes Weihnachten haben werden.

Weihnachten? Stimmt, wir sind ja mitten in der Adventszeit. Gönnen Sie sich etwas Ruhe und genießen Sie mit Ihrer Familie die besinnlichen Tage, denn das kommende Jahr hält bestimmt wieder neue Herausforderungen und Überraschungen bereit.


Kennen Sie eigentlich schon den Adventskalender der BUNDjugend? Er ist eher auf die jüngere Zielgruppe zugeschnitten und enthält viele Tipps, die man mit wenig Geld umsetzen kann. Es ist zwar schon der zweite Advent, aber die Türchen der vergangenen Tage können trotzdem noch geöffnet werden. Mehr dazu auf der Seite des Kreisverbands Frankfurt.

Und falls Sie noch ein Geschenk suchen - wir haben ein paar Tipps für "Grüne Geschenke". Einfach mal stöbern unter: bund.net/spenden/gruene_geschenke oder bei zeit-statt-zeug




Wir, vom BUND Kreisverband Frankfurt, wünschen Ihnen eine wunderschöne Adventszeit, ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2014 !



Und nun wieder viel Spaß beim Lesen des Newsletters.

Weitere interessante Artikel und Informationen finden Sie wie immer auch unter
www.bund-frankfurt.de 



 

Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen

 

Neues aus dem Kreisverband: Zwei Praktikumsplätze vergeben



Der BUND Frankfurt freut sich, dass zwei Praktikumsplätze für den Zeitraum Dezember und Januar besetzt werden konnten.

Katharina Adler, Masterandin der Justus-Liebig-Universität, Gießen, Fachbereich Biowissenschaften, wird uns vor allem bei dem Thema „Nachhaltige Ernährung" unterstützen. Sarah Moussa, ebenfalls Masterandin der Biowissenschaften an der Universität Gießen, hat sich in der Vergangenheit bereits auf das Thema „Vogelschutz" spezialisiert und wird dieses Thema auch bei uns weiterverfolgen.

Ihren ersten tatkräftigen Einsatz hatte Sarah Moussa bereits am 3. Dezember. An diesem Tag konnte sie Ingolf Grabow, Experte des NABU und BUND im Bereich Vogelschutz, bei einer Montage von zwölf Mauersegler-Nistplätzen in einem Wohnblock in Frankfurt, Eckenheim, begleiten.

Sarah Moussa bearbeitet weiterhin schwerpunktmäßig das Thema „Gewässerschutz". Wir wünschen den beiden Praktikantinnen ein erfolgreiches Gelingen und eine gute Zeit beim BUND Frankfurt.  


Nina Stiehr, Geschäftsstelle Kreisverband Frankfurt

Foto: Nina Stiehr

 

Schwanheimer Sumpfwald




Zu einem besonderen Streifzug hatte der Schwanheimer Förster Holger Scheel eingeladen. Er führte eine ansehnliche Gruppe in einen Teil des Stadtwalds abseits der Wege, der vor einiger Zeit aus der Nutzung genommen worden ist. Für forstwirtschaftliche Nutzung zu feucht, beobachtet man nun die weitere Entwicklung dieses Gebietes.

Es ist ein Relikt der Hartholzaue im ehemaligen Flussbett des Mains, schon in ein bis zwei Meter Tiefe stößt man auf Grundwasser. Nur bestimmte Baumarten kommen mit diesen Standortbedingungen zurecht. Die Brettwurzeln der Flatterulme stützen den Baum im sumpfigen Boden. Prägend ist aber vor allem die Stieleiche, die Hochwasser bis zu drei Monaten erträgt. Ihre Eicheln waren im Mittelalter wichtige Lebensgrundlage der Bauern.

So  wurden nicht nur aus dem nahen Schweinheim (heute Schwanheim), sondern sogar aus Kronberg und Königstein Schweineherden zur Eichelmast in diesen Wald getrieben. Es entstand ein Hutewald, dessen riesige Eichen noch heute stehen. Die schattenverträglicheren Winterlinden füllen heute den Raum unter den greisen Baumriesen.

Hornissen leben hier ungestört. Sie haben einen Nistkasten bezogen und für ihre Bedürfnisse erweitert. Auf umgestürzten Baumstämmen wuchern Moose und Pilze, dazwischen findet man den Springfrosch und die seltene Einbeere.

Dank an den Förster, der uns in diesen einzigartigen Wald mitgenommen hat!


Heidi Wieduwilt, Ortsverband Frankfurt-Südwest

Fotos: Heidi Wieduwilt

 

Weihnachtsmarkt in Höchst





Für mich gehört der Weihnachtsmarkt der Vereine in Frankfurt-Höchst einfach zu den schönsten unserer Region. Die Stimmung dort und das Ambiente der Altstadt, der Schlossplatz und der Schlosshof, die Fachwerkhäuser, das alte Kopfsteinpflaster, die wunderschön geschmückten Buden und Stände der Vereine aus Höchst und Umgebung, der abendliche Lichterglanz des gesamten Festgeländes und die Freundlichkeit aller Aktiven – für mich jedes Jahr erneut beindruckend.

Auch in diesem Jahr war der BUND OV Frankfurt-West wieder auf dem Höchster Weihnachtsmarkt mit seinem Stand dabei - wie immer unter dem Motto: "ALLES BIO".  Der Aufbau des Standes und die Einrichtung sind ja inzwischen schon fast zur Routine geworden. Und wenn es auch noch schön trocken ist macht es richtig Spaß alles für die Gäste herzurichten.

Der Andrang war in diesem Jahr schon immens – was sicher auch an den doch angenehmen Temperaturen und dem recht guten Wetter lag. Oder hat es sich inzwischen herumgesprochen, was es an unserem Stand alles an schönen und leckeren Sachen gibt?

Lammwürste, Kartoffelsuppe, süße Waffeln, herzhafte Waffeln, heißen Apfelwein, alkoholfreien Punsch, Quittenlikör – die Helfer kamen kaum nach alle Besucher unseres Standes schnell zu bedienen.
Natürlich gab es auch wieder Selbstgemachtes, wie diverse Gelees, Marmeladen, Quittenbrot, Pflaumenbrot, Apfelringe, kleine Fläschchen des leckeren Quittenlikörs und kleine Basteleien, wie z. B. Adventsgestecke.

Beide Tage lief alles super - wie immer - aber natürlich nur wegen der vielen fleißigen Helferinnen und Helfer. Besten Dank allen, die uns wieder tatkräftig unterstütz haben.

Schon gegen 18.00 Uhr am Sonntag gingen die Vorräte dem Ende entgegen und etliche Leute mussten auf den Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr vertröstet werden. Wir freuen uns auch schon auf das nächste Jahr - dann aber hoffentlich auch mit denen, die dieses Jahr keine Zeit fanden zu kommen oder denen es einfach zu kalt war. Aber ein Tipp: Sowohl die "Kadoffelsupp" als auch der "heiße Apfelwein" wärmen einfach wunderbar. Also .... dann bis Weihnachten 2014 !!!


Hajo Kretz, Ortsverband Frankfurt-West


Fotos: HJK

 

Radtour: Zweiter Anlauf




Nachdem im Juni die BUND-Radtour zu den Wasserprojekten am Untermain buchstäblich in selbiges gefallen ist, gab es jetzt im Oktober die Wiederholung.

Da ging es vom Höchster Bahnhof auf dem Uferweg entlang des Mains, bei durchaus herbstlichem Wetter bis zum Ardeltgraben, an dem die Gruppe vom Gewässerspezialisten Reinhold Habicht mit Frau schon erwartet wurde. Er berichtete, wie der Bach von den Mitgliedern nach seinem Konzept umgestaltet wurde.

Es wurden Bereiche mit verschiedenen Wassertiefen und dadurch auch unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten gestaltet. Mit Natursteinen wurden Wasserhindernisse in das Gewässer eingebracht und im Mündungsbereich am Mainufer bildete sich eine Sandbank. Fazit: 1997 wurden gerade mal drei Fischarten nachgewiesen, 2007 waren es schon 11, u.a. die Groppe.
Zweiter Teil war das Mainufer, bei dem Teilbereiche von den klobigen Wasserbausteinen befreit wurden, und das Ufer durch Sand, Kies und Baumwurzeln auch so gehalten wird.

Letztendlich ging es dann zum Wickerbach in der "Flörsheimer Schweiz". Hier wurde im Bereich der Obermühle, die heute noch als Kraftwerk in Betrieb ist, durch versetzte Steinkammern mit unterschiedlichen Abständen eine funktionierende Fischaufstiegshilfe gebaut. Diese Fischaufstiegshilfe ist insbesondere für die Bachforellen, als Kieslaicher im Quellbereich, wichtig.

Nach so vielen interessanten Informationen machte sich die Radlergruppe auf einem schmalen "Urwaldpfad" zur nahe gelegenen "Wiesenmühle" auf. Selbstgekelterter Wein und Apfelwein sowie ein hervorragendes Essen rundeten die Tour ab.

Für die Rückfahrt wollte keiner der Teilnehmenden die Bahn benutzen – so wurde dann flott gen Höchst und Schwanheim gestrampelt.


Richard Schmidt, AK-Wasser und Ortsverband Frankfurt-West

Fotos: Richard Schmidt

 

Achte Müllsammelaktion der wunder-Stiftung und des BUND



Auch die achte Müllsammelaktion, die am Samstag, 09. November 2013, gemeinsam von der wunder-Stiftung und dem BUND Ortsverband Frankfurt-West durchgeführt wurde, war ein voller Erfolg.

Neben den Schülerinnen und Schülern der Albrecht-Dürer-Schule in Frankfurt Sossenheim beteiligten sich erstmals auch Schülerinnen und Schüler der Helene-Lange-Schule in Frankfurt-Höchst. So halfen über 50 Kinder und Jugendliche und viele Erwachsene nicht nur das Sossenheimer Unterfeld, sondern auch den Höchster Stadtpark bis hin zum Sulzbach von Unrat zu befreien.

Wir beobachten mit Freude, dass die Anzahl der Helfenden kontinuierlich steigt und damit auch die Fläche, die vom Unrat befreit werden kann, wächst.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern, insbesondere den Kindern und Jugendlichen, der Albrecht-Dürer-Schule in Frankfurt-Sossenheim, der Helene-Lange Schule in Frankfurt-Höchst und der FES, die kostenfrei die Müllentsorgung durchgeführt hat!


Dr. armin wunder, wunder-Stiftung

Foto: HJK

 

Offener Brief an Bürgermeister Olaf Cunitz


Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

mit Befremden und Empörung haben wir, der NABU Kreisverband Frankfurt und der BUND Ortsverband Nord, die Neuplanung für das Baugebiet Bonames Ost / Eschbachtal (Bebauungsplan 516) verfolgt. Jahrelanges Ringen um eine einvernehmliche Lösung wird mit einem Federstrich willkürlich weggewischt.


>>> hier der vollständige Brief an den Bürgermeister <<<




Fotos: Bebauungsgebiet / Andreas Funk

 

Termine, Termine, Termine

 

Baumschnittkurs



Donnerstag, 16. Januar 2014 , 19:30 Uhr - 21:00 Uhr (Theorie)
Freitag, 17. Januar 2014 , 15:00 Uhr - 17:00 Uhr (Praxis)


Veranstalter:
BUND Ortsverband Frankfurt West
Ort: Kath. Pfarrheim St. Josef, Schleifergasse 2–4, Frankfurt-Höchst, die Praxis auf der Streuobstwiese des BUND im Sossenheimer Unterfeld.

Der BUND Ortsverband Frankfurt West lädt alle Interessierten zu einem Baumschnittkurs ein. Was Sie schon immer über diese Schnittkunst erfahren wollten, lernen Sie bei uns.

Die Referentin Dipl.-Ing. Barbara Helling, Geschäftsführerin des Main-Taunus Streuobst e.V., erläutert im zweiteiligen Kurs Theorie und Praxis der Baumschneidekunst.

Kosten: 10 € pro Person, Mitglieder und Förderer des BUND 5 €

Kontakt und Anmeldung: Jutta Erich, Tel. (069) 3808150, Anmeldung erforderlich ab Dezember 2013, ab 18.00 Uhr.

 

 

 



Herausgeber:
 Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) - Kreisverband Frankfurt, eine Untergliederung des BUND Hessen e.V.

Kontakt: geschaeftsstelle@bund-frankfurt.de

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