Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen ...

Winterwanderung durch den Taunus
Abfahrt 9.59 Uhr.
Mit der Taunusbahn fuhren die Mitglieder des BUND OV Frankfurt-West in die Berge bis hinauf nach Königstein.
Mildes Winterwetter, ein paar letzte Schneereste und zum Teil schönes diffuses Licht über den Taunuswäldern versprachen eine geruhsame Winterwanderung. Nach dem Tiefschneegestapfe im Jahr zuvor war es halt sehr viel einfacher – nur der kleine Niko hatte diesmal leider keine Schlittenzugmaschine in Form von Frau Mama.
Nach der Königsteiner Fußgängerzone ging es durch den Kurpark zum „Beginn“ des Liederbachs. Und das ist an der Stelle, wo Reichen- und Rombach zusammenfließen und hier erstaunlich viel Wasser führen. Da wäre dann mal nachzuprüfen, warum in Höchst oft nur noch so wenig Wasser ankommt. Wird gemacht!
Vorturner Andreas Müller führte dann durch den Sulzbacher Wald (!) zum Rettershof. Aber nach einem kurzen Anruf entschied man sich zur Mittagseinkehr für die nicht weit gelegene „Rote Mühle“. Das gemütliche Ambiente einer alten Bauernstube mit deftigem Essen sorgte für eine gute Stimmung.
Der Rückweg in Richtung B8 ging dahin, wo vor Jahren einmal das Hüttendorf der Umweltschützer stand, die letztendlich den vierspurigen Ausbau dieser Straße verhinderten. So ist der „Roten Mühle“ wenigstens das Schicksal einer "quasi-Autobahnraststätte" erspart geblieben.
Entlang des Schmiehbachtals ging es dann zur Heimfahrt zum Kulturbahnhof Kelkheim-Münster. Nur die beinharten Kreutners ließen es sich nicht nehmen, auch noch von hier bis nach Höchst zurück zu marschieren.
Richard Schmidt, Ortsverband Frankfurt-West

Helfer gesucht
Wie auch in den vergangenen Jahren baut der Ortsverband Frankfurt-West wieder seinen Krötenzaun an der Oeserstraße auf. Der Aufbau ist wetterabhängig und für Ende Februar geplant.
Sowohl für das Aufbauen als auch für das tägliche Kontrollieren der Einfangeimer wird noch Unterstützung gesucht.
Sollte Frankfurt-West für Sie zu weit entfernt sein, Sie sich aber gerne im Amphibienschutz engagieren wollen - auch andere Ortsverbände freuen sich über jede helfende Hand.
Bitte möglichst bald anmelden, damit Sie informiert werden können wenn es losgeht.
Auskunft und Anmeldung: Jutta Erich, AK-Kröten und Ortsverband Frankfurt-West Tel.: 38 08 150 (bitte nicht vor 18.00 Uhr anrufen) oder per E-Mail: jutta.erich@t-online.de

Jahresbericht des AK-Wasser 2010
Mit Beginn des Jahres 2011 rückt die (vorläufige) Umsetzung der EU-WRRL (Europäiche Wasserrahmenrichtlinie) für Land und Kommune wieder ein ganzes Stück näher.
Für die Stadt Frankfurt ist nach der Anschließung des Bonameser Altarmes an die Nidda nun auch die Flutmulde als Hochwasserschutz im Sossenheimer Unterfeld fertig gestellt worden. Damit ist auch gleichzeitig der Mündungsbereich des Dottenfeldgrabens renaturiert und somit kein Hindernis für die aufsteigende Wasserfauna mehr. Auch der Mühlgraben um das Rödelheimer Wehr wurde im Profil verändert, so dass er wesentlich mehr Wasser aufnehmen kann.
Nur die Renaturierung des Westerbachs wurde nach einer vollmundigen Presseankündigung von der SEF (Stadtentwässerung Frankfurt) dementiert, diese Arbeiten stehen vorerst nicht auf dem Programm.
Was sich aber mühselig voranquält ist die geplante Fließverbindung vom Enkheimer- über das Seckbacher Ried bis hin zum Ostparkweiher. Diesen Sommer ist gerade mal der Ausfluss aus dem Seckbacher Ried realisiert worden. Für das ganze geplante Vorhaben ist allerdings die VGF (Verkehrsgesellschaft Frankfurt) in der Pflicht, denn dieses Projekt gilt als Ausgleich für den „Betriebshof am Sausee“, der mittlerweile schon viele Jahre im Betrieb ist. Volker Rothenburger vom BUND KV Frankfurt hat die Gesellschaft bereits aufgefordert, dass sie ihren Verpflichtungen nachzukommen haben.
Schwierigkeiten gibt es zur Zeit an der Nidda. Da hat die SEF die Ufer von Höchst an flussaufwärts radikal entbaumt und entbuscht – wo sollen im Frühjahr noch Vögel brüten, wenn kein Bewuchs mehr da ist? Viele Beschwerden dazu gingen ein.
Auch im Hausener Auwald gibt es Probleme, denn hier soll genauso rigoros verfahren werden – die SEF begründet das mit Pilz- und Mistelbefall, sowie Sicherheitsaspekten. Auch zwei engagierte Naturschützer vor Ort sorgen sich um dieses Waldstück. Ist das nun der Beitrag zum derzeit aktuellen Thema „Frankfurt geht grün“?
Auch am Welschgraben in Zeilsheim wurde im Frühjahr locker zugeschlagen, aber nach Rücksprache mit dem Grünflächenamt wurde eine Nachpflanzung für das kommende Frühjahr zugesagt. Drei kleinere Flächen in Höchst wurden „sicherheitsbedingt“ im Umfeld einer Kindertagesstätte gerodet, bleiben aber wenigstens als Versickerungsfläche für Regenwasser erhalten.
An der Aktion „Big Jump“, mit der EU-Politiker an ihre Versprechen bis 2015 alle Flüsse biologisch wieder in Ordnung zu bringen erinnrt werden sollten, wurde auch in Höchst mitgemacht. Sabine Schroll und Jens Wyrwar organisierten das im Sommer. Von der Hafenrampe sprangen ganz viele Höchster aus Vereinen und Verbänden in den Main.
Der AK-Wasser beteiligte sich in Frankfurt am „Wasserforum 2010“, bei dem es um die Umsetzung des Maßnahmenprogramms zur WRRL in verschiedenen Teilen Hessens an Hand von vorgestellten Praxisbeispielen ging. Ebenso an einem Seminar zur Unterhaltung von Fließgewässern und Gräben der Naturschutzakademie Hessen und an einer Fortbildungsveranstaltung der GFG Mainz zur Renaturierung der Nidda bei Gronau – einem Projekt von einer Dimension, von der die SEF nur träumen kann.
Ein zentraler Schwerpunkt des Arbeitskreises ist die Bachpatenschaft am Sulzbach mit besonders viel Aufwand im Sommer und einigen Führungen zum Thema Wasser und Naturschutz.
Auch der Ortsbeirat 6 wird vom AK besetzt und letztlich gibt es ja jede Menge Öffentlichkeitsarbeit.
Am 29. Januar findet an der Elbe ein Fackellauf gegen den Ausbau des Flusses statt. Es gibt verschiedene Städte mit dieser Veranstaltung, zu der auch der BUND ausdrücklich aufruft: Hamburg, Magdeburg, Dessau und Dresden. Auskunft bei Iris Brunar, Telefon 0340/8507978 oder 0178/1630204. Wir werden da sein.
Richard Schmidt, AK-Wasser und Ortsverband Frankfurt-West

Neues von der BUNDjugend
Erholung, Erlebnis und Freizeit für Kinder und Jugendliche BUNDjugend verschickt Programm 2011 Ein buntes Programm aus Kinder- und Jugendfreizeiten, Seminaren, Fortbildungen und einem großen Eine-Erde-Camp bietet die BUNDjugend 2011 an.
Neben bewährten Angeboten wie "Natur pur erleben" für 8 bis 12jährige, die Sylt-Freizeit für Jugendliche von 14 bis 16 Jahren und die Bauernhof-Freizeit für 9-12jährige in den Sommerferien gibt es zahlreiche neue Programmpunkte wie ein praktisches Naturschutzwochenende, eine Kinderfreizeit in der Rhön oder die Sommerfreizeit "Baden, Paddeln und mehr" in Seedorf am Schaalsee. Draußen sein und die Natur erleben steht auch bei verschiedenen Naturforscher-Freizeiten für Kinder im Vordergrund.
Seminare zu aktuellen Themen wie Klimaschutz, Globalisierung und kritischer Konsum werden für Jugendliche ab ca. 16 Jahren angeboten und mit Methoden aus Theaterarbeit oder Planspielen jugendgerecht und spannend aufbereitet.
Höhepunkt des Veranstaltungsjahres wird das fünfte Eine-Erde-Camp sein, das vom 25. Juni - 2. Juli auf dem Wirberg bei Reiskirchen stattfindet. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 26 Jahren sind eingeladen, sich theoretisch und ganz praktisch mit einer nachhaltigen Lebensweise auseinanderzusetzen. Das Programm bietet eine Fülle von thematischen und kreativen Workshops, eigene Gestaltungsspielräume, sowie ein buntes Rahmenprogramm mit Kleinkunst und Lagerfeueratmosphäre, Bio-Kiosk und Camp-Tauschring.
Auch Fortbildungen für Teamer und Pädagogen, sowie ein Kompaktseminar zum Erwerb der Jugendleitercard sind 2011 im Programm.
Das Veranstaltungsprogramm 2011 kann kostenlos in der Landesgeschäftsstelle der BUNDjugend Hessen angefordert werden und steht im Internet unter www.bundjugendhessen.de als Download bereit.
Kontakt und Infos: BUNDjugend Hessen, Ostbahnhofstraße 13, 60314 Frankfurt, Telefon 069-67737630 oder per email: bundjugend.hessen@bund.net.
Barbara Michalski, Jugendbildungsreferentin

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