BUND - Bund für Umwelt- u. Naturschutz Deutschland e.V. / Frankfurt/Main

BUND - News Oktober 2009

Veranstaltungsnachlese, News ...

Veranstaltungen im BUND KV Frankfurt

    • Fledermäuse und Co: Der BUND auf dem Rotlintstraßenfest
    • Neues von der Streuobstwiese des BUND OV Frankfurt-West
    • Interessanter Gast im Insektenhotel des BUND OV Frankfurt-West
    • Ouagadougou – oder: mein Leben in einer Rundhütte - Teil 2

    • 5. Seckbacher Apfelfest im Kirchhof: Süßer, Schafe und Gebabbel
    • Jugendfreizeit: Veranstaltung der BUNDjugend: Klettern, Jonglage & Landart


      Andere Veranstalter
    • Das Geheimnis der bunten Blätter




    Beim Apfelfest 2007

     

    Liebe Leserinnen und Leser, 

    im letzten Monat fragte ich Sie nach Ihrer Meinung zu unserem Newsletter. Die Resonanz war schon beeindruckend - anscheinend gefällt allen Lesern der Newsletter so gut, daß es keinerlei Kritikpunkte gibt, denn die (sehr) wenigen Zuschriften waren durchwegs positiv. Schön, daß wir Ihren Geschmack getroffen haben.

    Diesmal möchte ich Sie auf eine unserer Veranstaltungen ganz besonders hinweisen: das Seckbacher Apfelfest.

    Dieses tolle Fest, organisiert von der Naturschutzgruppe Seckbach, findet nur alle zwei Jahre statt -  in diesem Jahr am 4. Oktober - und ist garantiert einen Besuch wert. Näheres zu der Veranstaltung finden Sie in der Veranstaltungsrubrik.


    Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des Newsletters Oktober.

    Weitere interessante Artikel und Informationen finden Sie wie immer auch unter www.bund-frankfurt.de .

     

    Ihr BUND-Team


    Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen ...



    Fledermäuse und Co.: Der BUND auf dem Rotlintstraßenfest




    Der "Fledermausstand"



    Interessierte Besucher



    Was da wohl gemalt wird? Fotos: Katja Heubach


    Dass Fledermäuse über Kopf hängend in Mauerritzen schlafen, das wissen Sie sicher. Wussten Sie aber auch, dass es tatsächlich eine Papageienart gibt, die das auch so richtig gut findet? – Von dieser Eigentümlichkeit rührt denn auch ihr Name: die Fledermauspapageien.

    Mit solchen und anderen kuriosen Geschichten und Informationen rund um die Fledermäuse und einem Fledermausschminken für die Jüngsten konnten wir am 5. September zahlreiche Besucher an unseren diesjährigen Stand auf dem Rotlintstraßenfest locken, die sich hochmotiviert an unser zugegebenermaßen etwas kniffliges Quiz heranwagten.

    Mit Erfolg: Über zwei Drittel der Ratebegeisterten wussten sieben oder mehr Antworten unserer zehn Fragen! Beim Kinderquiz erreichten sogar gleich mehrere Schlauberger volle Punktzahl! Ein tolles Ergebnis!

    Einen herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner – Sie werden in den nächsten Tagen Post von uns erhalten – und ein Dankeschön allen Besuchern für Ihre Teilnahme!

    Ein wirklich großes Dankeschön geht an dieser Stelle vor allem an unsere ehrenamtlichen Helfer, ohne deren tatkräftige Unterstützung unser Stand nicht zu solch einem schönen Erlebnis geworden wäre!

    Engagiert und hochmotiviert haben sie Kinder geschminkt, Ratende zu Fledermäusen beraten, Flyer verteilt, Kisten geschleppt, Bilder auf- und abgehängt, den Stand geschmückt… - kurz: sich unentbehrlich gemacht!

    Vielen herzlichen Dank dafür!

    Interessieren Sie sich auch für eine solche ehrenamtliche Tätigkeit? Dann melden Sie sich doch einfach bei uns! Wir freuen uns sehr!


    Katja Heubach, Geschäftstelle Kreisverband Frankfurt

     



    Neues von der Streuobstwiese des BUND OV West




    Das Fernsehteam



    Schutz vor "Erntehelfern"?



    Mit der Motorsense ans Gestrüpp Fotos: HJK


    In diesem Herbst möchte ich nicht nur von unserem erfolgreichen Sensekurs berichten, sondern von dem Drumherum.

    Zum Einen, das Fernsehen war zu Besuch!

    Eine Mannschaft des HR3 machte Aufnahmen für die Hessenschau. Vermutlich erfolgt die Ausstrahlung am 4. Oktober.

    Natürlich war das auch für mich sehr interessant und ich wollte die Aktion in einem Foto festhalten. Das Foto gelang, aber das Team von HR3 war nicht so begeistert, als bei dem Schwenk in die tolle Natur plötztlich ich im Bild auftauchte. Vor dem "OH NEIN" des Kameramannes drückte ich gerade den Auslöser - siehe Bild.
    Naja, für ein gutes Bild muss mann sich auch einmal unbeliebt machen :-)

    Und dann gibt es noch etwas Neues - Absperrbänder.

    Diese konnten kostenlos vom Umweltamt bezogen werden und sollen helfen, die Streuobstwiesen vor unerlaubten "Erntehelfern" zu schützen. Natürlich haben wir diese Bänder gleich gespannt und hoffen nun, daß alle unerwünschten Pflücker dadurch abgehalten werden illegal zu ernten.

    Immerhin pflegen wir die Wiese das ganze Jahr über und brauchen die Früchte für unser Angebot an Marmeladen und für den heißen Apfelwein auf dem Höchster Weihnachtsmarkt.

    Nun noch ein paar Worte zum Sensen.

    Der größte Teil der Wiese wurde von Hand gesenst, das Schnittgut zusammengerecht und am Rande der Wiese aufgesetzt, von wo es dann die nächsten Tage entsorgt wird. Weiterhin wurden die Brombeeren zum Nachbargrundstück von unserem BUND-Mitglied Andreas Müller mit der Motorsense ordentlich zurückgedrängt.

    So schön wie in diesem Jahr war unsere Wiese noch nie gesenst worden. Die Kursteilnehmer und Helfer haben sich so richtig ins Zeug gelegt. Ob hier das Beisein des Fernsehens zusätzlich motivierte?

    An dieser Stelle nochmals vielen Dank allen, die tüchtig mitgeholfen haben.


    Hajo Kretz, Ortsverband Frankfurt-West

     



    Interessanter Gast im Insektenhotel des BUND OV Frankfurt-West




    Das Insektenhotel im Sossenheimer Unterfeld



    Hornissen am "Zimmereingang" Fotos: HJK


    Sehr überrascht waren wir, als wir in unserem neuen Insektenhotel den Besuch von Hornissen entdeckten. Sie hatten sich einen Einschlupf durch das Altholz ins Innere gesucht.

    Hornissen stehen unter Artenschutz. Sie sind die größten in Mitteleuropa lebenden sozialen Faltenwespen ... ja, Hornissen gehören zu den Wespen. Allerdings werden sie schon etwas größer. Die Körpergröße der Königin beträgt bis zu 35 Millimeter, die anderen Mitglieder des Staates werden zwischen 18 und 28 Millimeter groß. Sie bilden einjährige Staaten mit bis zu 700 Tieren.

    Hornissen ernähren ihre Brut von fast allen überwindbaren Insekten (z. B. Fliegen, Wespen, Bienen, Heuschrecken, Käfern, Raupen, Libellen, etc.) sowie Spinnen.  Dabei kann ein gut entwickeltes Hornissenvolk pro Tag bis zu einem halben Kilogramm Insekten erbeuten. Nun ja, da haben sich diese "Räuber" in unserem Insektenhotel ja direkt in einem Schlaraffenland einquartiert. Aber so ist eben die Natur.

    Wenn es darum geht, ihr Nest zu verteidigen, ist die Hornisse sehr wehrhaft. Der Verteidigungsradius schwankt je nach Volk in der Regel zwischen zwei und sechs Metern. Innerhalb dieses Bereiches sollte man hektische Bewegungen unbedingt vermeiden.

    Bitte beachten Sie bei Ihrem nächsten Besuch unseres Insektenhotels unbedingt diese Grenzen!

    Allerdings ist das Gift vergleichbar mit dem von Bienen und anderer Wespen - also lange nicht so gefährlich wie allgemein angenommen. Entgegen allen überlieferten Vorurteilen ist die Hornisse also kein gefährliches Insekt. Sie ist in der Regel sehr friedfertig und nicht giftiger als andere Wespen oder auch die Honigbienen.

    Für uns ist der Hornissenbesuch ein "freudiges Ereignis". Immerhin besteht für unser Insektenhotel nun ein natürlicher Schutz vor Vandalismus :-) und wir sehen, dass der Standort unseres Insektenhotels anscheinend so attraktiv ist, dass sich dort auch diese geschützten Tiere wohl fühlen.


    Hajo Kretz, Ortsverband Frankfurt-West

     



    Ouagadougou – oder: mein Leben in einer Rundhütte - Teil 2




    "Mein" Bus



    Ganz schön beladen



    Und ganz schön voll



    Endlich in Diapaga



    Im Hotel in Quaga; Fotos: Katja Heubach


    Quagadou….ah, genau! - Ich wusste doch, Sie würden sich erinnern! (Ein kleiner Tipp: Hinweise finden Sie in unserem August-Newsletter…). Nach einer kurzen Einführung in die heiße, abenteuerliche Welt im Herzen Westafrikas möchte ich Ihnen nun ein wenig detaillierter über meine Erlebnisse vor Ort berichten.

    Ankunft und Ankommen.

    Der Frankfurter Flughafen ist zugegebenermaßen ziemlich groß – auch für Globetrotter. Verglichen mit dem Flughafen in Ouaga ist unserer jedoch wahrlich groß, ein Monstrum an Dynamik, eine kleine Stadt! Der Flughafen in Ouaga ist dagegen eher, na sagen wir mal: überschaubar. Nach Verlassen des Rollfeldes, das Sie zu Fuß überqueren dürfen, werden Sie in einer an das Fundbüro des Frankfurter Hauptbahnhofs erinnernden Schalterhalle von Uniformierten empfangen, deren Mienen keine Widerrede erlauben.

    Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie Ihre Papiere und den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung zum Vorzeigen an den beiden Schalterhäuschen bereithalten. Während Sie im Fluss der Masse die fünf Meter in Richtung Ausgang geschoben werden, pressen sich Ihnen die Noch-Visumbedürftigen von links entgegen, wild Reisepässe und Geldscheine schwenkend. Spätestens jetzt trifft Sie die Hitze wie süße Rache und Sie sehnen sich zutiefst in die klimatisierte Ruhe des Flugzeugs zurück. Aber es gibt kein Zurück mehr – Sie sind jetzt mittendrin in der afrikanischen Realität aus freundlichem Gedrängel und fordernder Ungeduld begleitet vom Sound aus stetem Handyklingeln und sich überschlagenden Stimmen. Der Herzschlag Afrikas hat Sie erreicht! Nach dem gefälligen Nicken des Schalterbeamten und dem Stempel zur Bezeugung Ihrer Einreise kann Ihre eigentliche Reise beginnen: Willkommen in Afrika!

    Zurück zu meiner Reise: Am Ausgang des Flughafens nahm mich eine Doktorandin des biologischen Lehrstuhls der Universität Ouaga in Empfang, die mir in schnellem Französisch mit starken afrikanischen Akzent den Plan für die kommenden Stunden vorlegte. Elice bemerkte relativ schnell, dass mein freundliches Nicken eher mit völligem Unverständnis gleichzusetzen war. Doch, doch, ich hatte mein Schulfranzösisch in den letzten Monaten in der Volkshochschule zu verbessern versucht, aber es schien doch eher für solch simple Kommunikationsformen wie Brieffreundschaften geeignet… Elice antwortete mir mit einem herzlichen Lachen und benutzte fortan Hände und Füße, um mir den Weg zu zeigen.

    Erst einmal wollten wir Geld wechseln, ein wenig Proviant einkaufen, kurz in die Uni fahren und dann zum Hotel. Gut. Wir nahmen uns ein Taxi. Das stotterte beim Anlassen ein wenig, aber setzte sich dann doch recht leichtfüßig in Bewegung. Auch zur Wechselstube brachte es uns noch unbedenklich. Danach allerdings mussten wir es jedoch regelmäßig anschieben, um zur nächsten Station zu gelangen. Ganz zu schweigen von dem Schock, den ich erhielt, als unser Fahrer verschwunden schien – aber er war dann doch nur schnell Benzin besorgen gegangen, klärte mich Elice auf.

    Da begriff ich etwas, was mich den Rest meines Aufenthaltes von solchen Schocks und dem wilden Fluchen auf die scheinbare Unorganisiertheit der afrikanischen Welt abhalten sollte: Es geht hier eben alles etwas langsamer (Mensch wie Maschine), aber: es funktioniert! (Nicht, dass ich nicht doch das eine oder andere Mal entgegen dieser Erkenntnis gehandelt hätte.)

    Ich sollte an diesem Tag gleich noch eine zweite prägende Erfahrung machen: Weise ist der, der vor dem Kauf der Ware dessen Haltbarkeitsdatum prüft! Wie ich das erkannte? Ich kaufte Käse in einem Supermarkt. Der sah wirklich gut aus. Und ich freute mich bereits wie ein Honigkuchenpferd ob meiner Errungenschaft - hatte ich doch angenommen, ich müsste gleich an meinem ersten Abend in der afrikanischen Fremde mit Hirsebrei und extrem scharfen Gewürzen Vorlieb nehmen. Den gutaussehenden Camembert auspackend, zeichnete sich allerdings bereits durch das Packpapier das Ausmaß des Schreckens ab: Eine zähe schwarze Pilzkultur bevölkerte munter den gesamten Käselaib und sendete einen süßlich-sauren Geruch aus, der in einem Bruchteil einer Sekunde jeden Winkel meines kleinen Hotelzimmers erreicht hatte. In solchen Fällen steht man fast zwangsläufig vor dem Dilemma, entweder die Türen und Fenster zu öffnen und dem Geruch die Flucht zu ermöglichen, dabei aber gleichzeitig der Hitze den Eintritt zu gewähren, die man doch gerade erst erfolgreich durch die Klimaanlage weggezaubert hatte, oder: das Störende zu ignorieren. Ich entschied mich für die Hitze. Und prüfte fortan den unscheinbaren Aufdruck auf Warenverpackungen. Käse kaufte ich trotzdem erst wieder zurück in Deutschland.

    „Ähh…gibt es hier keinen Fahrplan?“ – oder: Der Bus fährt ab, wenn er voll ist.

    Elice wollte mich am nächsten Tag gegen halb Sieben vom Hotel abholen, um mich zum Bus zu bringen, mit dem ich zu meiner ersten Forschungsaktivität in den Süden Burkina Fasos, nach Diapaga, aufbrechen sollte. Die Busabfahrt war auf sieben Uhr geplant. Es waren auch bereits zahlreiche Anwärter auf einen der begehrten Plätze im Reisebus versammelt. Es kam auch ein Bus.

    Frohgemutet und mit einem Ticket ausgestattet, warf ich mir meinen Rucksack auf den Rücken und suchte einen netten Sitzplatz. Klar, ich dachte schon, dass sich die Abfahrt verzögern würde. Deshalb war ich auch noch nicht besorgt, als halb Acht verstrich und wir den Ausgang des Busbahnhofes noch nicht passiert hatten. Weiter stiegen Leute zu, umfangreiches Gepäck musste verstaut werden, Abschiedstränen getrocknet. Spätestens als das Motorrad im Bauch des Busses verschwunden war  und einige der Sitzplätze bereits doppelt belegt waren, dachte ich: Nun geht es aber los! Und freute mich einmal mehr. Leider war auch dieses Mal die Freude unbegründet. Es ging nicht los. Es stiegen immer noch Leute zu. Auf dem Dach des Gefährts wurden weiter Seile vertäut.

    Ich glaube es war ungefähr 9:34 Uhr als der Fahrer den Motor startete. Und ich bereits fast vor Hitze gestorben. Jetzt beim Fahren erwiesen sich die defekten Türen und Fenster als wunderbar logische Maßnahme zur Anpassung an die klimatischen Verhältnisses des Landes – in einem Cabrio zu sitzen, kann kaum schöner sein. Einziger Unterschied: Mein afrikanisches Cabrio war nicht ganz so schnittig und gab einige bedrohliche Geräusche altersschwacher und von der Hitze ausgemergelter Maschinenteile von sich.

    Wir ließen die weitläufigen Siedlungen Ouagas hinter uns, sammelten dabei immer noch Fahrgäste ein, und fuhren etwa zehn Stunden später in eine Ortschaft ein, die so abgelegen war, dass mein Begriff von Abgeschiedenheit um einige Dimensionen erweitert wurde. Menschen verließen den Bus, Gepäck wurde entschnürt, Wiedersehenstränen getrocknet. Ich blieb sitzen und wartete auf die Weiterfahrt nach Diapaga – denn das hier konnte es wirklich nicht sein. Und meine Kollegin Katharina, die mich empfangen sollte, war auch nirgends zu sehen. Also blieb ich sitzen.

    Es wurde still um mich und von außen schauten mich neugierig Kinder und ein wenig verwundert ehemalige Mitreisende an. Weißnasen (wie die Afrikaner in diesem Teil Afrika uns liebevoll getauft haben) sieht man hier wohl selten, dachte ich. Tatsächlich hatte ich beobachtet, dass neben uns ein kleinerer Bus beladen wurde und das Motorrad aus unserem Bus in den Bauch des anderen Fahrzeugs wechselte. Stutzig wurde ich erst, als ich meinen Rucksack die gleiche Strecke wandern sah. Zwischen Verwunderung und Panik des Verlustes meines Gepäcks kämpfte sich dann das logische Denken zurück in mein Großhirn und warf folgende Frage auf: Katja, vielleicht musst du hier umsteigen?

    Bingo! Musste ich. Da zwischen meiner Ankunft und dieser Erkenntnis nunmehr doch einige Minuten vergangen waren, waren die Sitzplätze in meinem neuen Reisefahrzeug nun auch bereits alle besetzt. Etwas missmutig und müde auf meinem ausklappbaren Behelfssitz Platz nehmend, las ich dann etwas über dem fensterscheibenlosen Fenster meines Nachbarn zur Rechten: „Nothammer – Mißbrauch strafbar“. Ich musste lachen. Den Hammer fand ich auch nirgends.

    Diapaga erkannte ich dann nicht nur aufgrund seiner Größe – da stand tatsächlich eine Weißnase grinsend an der Einfahrt des Busbahnhäuschens und winkte mir fröhlich zu. Katharina! Ich war wirklich erleichtert, ein paar Worte Deutsch zu hören und mich mit all der Müdigkeit in den Knochen in ein Restaurant auf einen Riz sauce (Reis mit Tomatensauce) einladen zu lassen. Nach kurzem Aufenthalt in Diapaga und einer weiteren Stunde im Auto erreichten wir dann unseren Bestimmungsort. Unser Lager war ein Gebäude der hiesigen Post, in dem wir unsere Moskitodoms aufstellten.

    Und über meine erste botanischen Erfahrungen am südlichen Ende Burkina Fasos, über Kamelfußbaum und Knickstrauch und meine spannende Entdeckungen im Elefantenkot berichte ich Ihnen dann beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt:  Ouagadougou – oder: mein Leben in einer Rundhütte. Denn schließlich müssen wir ja noch in dieser Rundhütte ankommen.

    Bis zum nächsten Mal, herzlichst


    Katja Heubach, Geschäftstelle Kreisverband Frankfurt

     


     


    Termine, Termine, Termine ...



    5. Seckbacher Apfelfest im Kirchhof: Süßer, Schafe und Gebabbel




    Beim Apfelfest vor 2 Jahren


    Sonntag, 4. Oktober 2009, 11.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

    Alle zwei Jahre organisiert die Naturschutzgruppe Seckbach ein großes Fest:
    Nach dem Erntedankgottesdienst der Ev. Mariengemeinde steht im historischen Kirchhof frisch gepresster „Süßer“ im Mittelpunkt. Mit Handkeltern pressen wir den Saft aus den knackigen Kelteräpfeln, an verschiedenen Ständen werden Produkte rund um den Apfel und Honig vom Lohrberg verkauft. Dazu gibt es Kaffee, Kuchen und Wurst vom Grill.

    Dieses Jahr wird eine kleine Schafherde das Fest bereichern. Schafe sind für die Pflege von Obstwiesen von großer Bedeutung. Der Schäfer wird zudem Produkte aus Schafwolle verkaufen.
    An einem Spinnrad wird gezeigt, wie aus geschorener Schafwolle Fäden gesponnen werden.

    Kulturelle Beiträge runden das Fest mit dem besonderen Charme des romantischen Kirchhofes ab. Neben Musikdarbietungen tritt Rezi*Babbel mit Frankfurter Mundart auf.

    Natürlich informiert die Naturschutzgruppe Seckbach über ihre Naturschutzprojekte im Frankfurter Osten.

    Wann: Sonntag, 4. Oktober 2009, 11.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
    Wo: Kirchhof der Marienkirche im Ortskern von Ffm-Seckbach, (Probst-Goebels-Weg 1) Buslinien 43 (Zentgrafenschule) oder 38 (Atzelberg-Ost)
    Information: Volker Rothenburger, Tel.: 069/94734186 

     



    Jugendfreizeit: Veranstaltung der BUNDjugend: Klettern, Jonglage & Landart




    "Klettern, Jonglage & LandArt" - unter diesem Titel veranstaltet die BUNDjugend Hessen (Jugend im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) vom 12. bis 17. Oktober 2009 eine Kletter- und Kreativfreizeit für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren in der Rhön. Die Gruppe startet vom Rhönclub-Haus auf der Maulkuppe bei Poppenhausen täglich abwechselnd zum Klettern in der "Rhöner Steilwand" und zum Experimentieren mit Farben und Formen in der reizvollen Natur und Landschaft.

    In Anlehnung an den bekannten Naturkünstler Goldsworthy wird es landArt-Kunstwerkstätten im Freien geben. Die vergänglichen Werke können dann fotografisch festgehalten werden.

    Beim Klettern werden nach einer Einführung in Klettertechnik, Absicherung und Knotenkunde verschiedene auch für Anfänger geeignete Routen unter fachkundiger Anleitung angegangen.

    Zusätzlich werden in den 6 Tagen einige Jonglier-Workshops angeboten. Die Kosten von 190,- Euro, bzw. 175,- Euro für BUND-Mitglieder beinhalten die gemeinsame Bahnfahrt ab Frankfurt (mit Zustiegsmöglichkeiten), Unterkunft, Vollverpflegung und das Programm.

    Anmeldung und nähere Informationen bei der BUNDjugend, Telefon 069-677376-30, bundjugend.hessen@bund.net, www.bundjugendhessen.de.


    Freie Plätze auf Freizeiten in den Herbstferien:

    12. - 16. Oktober: Naturforscher im Herbst, Steinesmühle bei Laubach (Mittelhessen), 8-11 Jahre, 135 / 120 Euro

    12. - 17. Oktober: Klettern, Jonglage & LandArt, Poppenhausen (Rhön), 14-18 Jahre, 190 / 175 Euro

    15. - 18. Oktober: Mit Ponys durch den Wald, Frankenau-Ellershausen (Kellerwald), 8-12 Jahre, 225 / 210 Euro

    20. - 23. Oktober: Stadtökologie, Frankfurt, ab ca. 16 Jahre, 50 / 43 Euro

    Mehr Infos: www.bundjugendhessen.de

     



     

     



    Interessante Termine anderer Verbände und Organisationen:



    Das Geheimnis der bunten Blätter



    Genießen Sie mit uns die prächtige Verfärbung der Gehölze bei einem Rundgang im Palmengarten. Besonders leuchtende Blattverfärbungen zeigen viele nordamerikanische Laubgehölze, deren Farbenfeuerwerk den sogenannten Indian Summer kennzeichnet.

    Warum färben sich die Blätter unserer Bäume und Sträucher so prächtig bunt?
    Warum fallen im Herbst die Blätter?
    Werfen alle Bäume ihre Blätter ab?
    Wie bereiten sich Pflanzen auf den Winter vor?


    Wann: 17. Oktober 2009, 15.00 Uhr
    Veranstalter:  Gesellschaft "Freunde des Palmengartens"
    Leitung: Ditmar Breimhorst
    Treffpunkt: Eingang Siesmayerstraße 63

     

     



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