Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen ...

Der BUND Frankfurt hat eine neue Geschäftsstelle! 
Liebe Mitglieder und Freunde des BUND Frankfurt, liebe Abonnenten des Newsletters,
ein herzliches Hallo aus der Geschäftsstelle des BUND Kreisverbands Frankfurt!
Sie haben eine naturschutzfachliche Frage oder suchen nach Informationen zu einem bestimmten Thema im Bereich Natur- und Umweltschutz? Sie möchten an einer der zahlreichen Veranstaltungen des BUND Frankfurt teilnehmen oder aktiv bei uns mitarbeiten? Vielleicht suchen Sie auch Mitstreiter für eine eigene Naturschutz-Aktion?
Dann rufen Sie mich doch einfach an! Gern stehe ich Ihnen bei all Ihren Fragen und Anliegen mit Rat und Tat zur Seite!
Damit Sie aber auch wissen, wer Sie am anderen Ende der Leitung oder auch in Ihrem elektronischen Postfach begrüßt, hier ganz kurz ein paar Informationen über mich:
Mein Name ist Katja Heubach, ich bin 27 Jahre jung und habe Biologie mit den Schwerpunkten Ökologie und Diversität in Frankfurt studiert.
Nach Beendigung meines Studiums zog es mich zunächst in eher ländliche Gefilde: Mit direktem Blick auf die schönen ostfriesischen Inseln war ich knapp zwei Jahre für eine Stiftung zur Finanzierung von Projekten im Natur- und Umweltschutz sowie der Entwicklungszusammenarbeit tätig.
Seit Januar 2009 bin ich nunmehr wieder zurück in Frankfurt, um mit meiner Doktorarbeit zu beginnen, die sich mit der ökonomischen Inwertsetzung von Wildpflanzen der westafrikanischen Savanne beschäftigt und mögliche Änderungen in deren Vorkommen im Hinblick auf den Klimawandel untersucht. Ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse meiner Untersuchungen!
Nun aber zurück in die heimischen Gefilde und die Naturschutzaktivitäten des BUND in Frankfurt und Umgebung:
Ich würde mich freuen, wenn Sie das Angebot der BUND-Geschäftsstelle rege in Anspruch nehmen würden und mir Ihre Fragen und Wünsche mitteilen! Ich stehe Ihnen unter der
Rufnummer 069 – 57 80 49 59 (Bürozeiten Dienstag 12 – 15 Uhr und Donnerstag 18 – 20 Uhr)
sowie per E-Mail unter
katja.heubach@bund-frankfurt.de
sehr gern zur Verfügung. Außerhalb der Bürozeiten nimmt ein Anrufbeantworter Ihre Nachricht gern entgegen.
Ich freue mich auf Sie!
Herzliche Grüße,
Katja Heubach, Geschäftstelle Kreisverband Frankfurt

Neues vom Urselbach
Nach ergiebigen Regenfällen führte der Urselbach am 11. Februar viel Wasser, aber kein Hochwasser.
Das kann als Zeichen für eine intakte Speicherung von Niederschlägen im Einzugsgebiet des Bachs, also im Heidtränktal unter dem Feldberg, gedeutet werden. Der langsame Ersatz der Fichten im Tal durch Laubgehölze seit den achtziger Jahren fördert diese Rückhaltung.
Im Jahr 1966 wurde der Oberlauf des Urselbachs im Sinn der damaligen Wasserwirtschaft begradigt, die reiche Mäandrierung beseitigt und Platz für weitere Fichtenmonokultur gewonnen. 20 Jahre später kamen Zweifel auf, ob die fortgeschrittene Knebelung des Urselbachs bis an seine Mündung in die Nidda dem neuen vernetzten Denken unter Einbeziehung ökologischer Ansprüche noch gerecht wird. Der Bach sollte nicht mehr reiner Entwässerungsgraben sein, sondern seinen Beitrag für eine bessere und artenreichere Umwelt liefern.
Der Hochtaunuskreis und die Stadt Frankfurt haben den Bach zu einem Bürgerbach mit Erholungswert gemacht, mit den Einschränkungen durch nicht mehr änderbare Eingriffe aus früheren Zeiten, wie zum Beispiel in Oberursel.
So wird der Bach auch in Zukunft zwei Gesichter zeigen. Bewundern Sie, liebe Leser, die mit der Kamera einzufangenden romantischen Szenen. Der Urselbach als Wiesenbach oder springender Gebirgsbach oder wieder als Opfer übermäßigen Wasser(ver)baus.
Das Foto (drittes von oben) zeigt eine notwendige Sicherung des obenliegenden Oberurseler Wegs mit einer Steinschüttung. Leider wurde das Ufer auf der anderen Seite ganz unnötig auch mit einer Steinschüttung befestigt, entgegen der Absicht, der Dynamik des Bachs freien Lauf zu lassen, wo es möglich ist. Der Bachpate des BUND für den Urselbach hat das beanstandet - zu spät.
Ein neuer Gefahrenbereich für den Bach ist die Änderung der U-Bahnstrecke, auch eine Aufgabe für den Bachpaten.
Zum Urselbach erteilen Auskunft die
Stadtentwässerung Frankfurt 212-32850 und der Bachpate 069 595740
Kommen Sie zum Urselbach und lernen Sie unerwartete Schönheiten kennen, es lohnt!
Carl Scherrer, Kreisverband Frankfurt und Bachpate Urselbach

BUNDjugend verschickt Programm 2009 
Erholung, Erlebnis und Freizeit für Kinder und Jugendliche. Ein buntes Programm aus Kinder- und Jugendfreizeiten, Seminaren, Fortbildungen und einem großen Eine-Erde-Camp bietet die BUNDjugend 2009 an:
Neben bewährten Angeboten wie die Sylt-Freizeit für Jugendliche (13-15 Jahre) und die Bauernhof-Freizeit für 9-12jährige in den Sommerferien gibt es zahlreiche neue Programmpunkte.
Bereits im Juni können 12-15jährige den Naturpark Kellerwald auf Streifzügen mit Ponys entdecken.
Draußen sein und die Natur erleben steht auch bei verschiedenen Naturforscher-Freizeiten für Kinder und beim Planwagen-Camp in Mecklenburg-Vorpommern für 10 bis 13jährige im Juli im Vordergrund.
Seminare zu aktuellen Themen wie Klimaschutz, Globalisierung und kritischer Konsum werden für Jugendliche ab ca. 16 Jahren angeboten und mit Methoden aus Theaterarbeit oder Planspielen jugendgerecht und spannend aufbereitet.
Höhepunkt des Veranstaltungsjahres wird das Eine-Erde-Camp sein, das vom 4.-11. August in Petterweil (Wetterau) stattfindet. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 26 Jahren sind eingeladen, sich theoretisch und praktisch mit einer nachhaltigen Lebensweise auseinander zu setzen. Das Programm bietet thematische und kreative Workshops, eigene Gestaltungsspielräume sowie ein buntes Rahmenprogramm mit Kleinkunst und Lagerfeueratmosphäre, Bio-Kiosk, Camp-Tauschring und mehr.
Das Veranstaltungsprogramm 2009 kann kostenlos in der Landesgeschäftsstelle der BUNDjugend Hessen angefordert werden und steht im Internet unter www.bundjugendhessen.de als Download bereit.
Kontakt und Infos: BUNDjugend Hessen, Triftstraße 47, 60528 Frankfurt, Telefon 069-67737630 oder per email: bundjugend.hessen@bund.net.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Michalski, Jugendbildungsreferentin

Garten 2009
Auf zur Sonderausstellung „Garten 2009“ vom 19. Bis 22. März 2009 im Palmengarten.
Unter dem Motto „Gartenvielfalt ist Lebensqualität“ rief der Palmengarten 2007 erstmalig seine Sonderausstellung „Garten“ ins Leben, die ihre kleinen und großen Besucher spielerisch und erlebnisorientiert auf die Artenvielfalt vor der eigenen Haustüre aufmerksam machen möchte.
Die diesjährige Ausstellung, die mit einem komplett überarbeiteten Gestaltungskonzept aufwartet, widmet sich insbesondere den Neubürgern in unserer heimischen Fauna und Flora, den sog. Neobiota. Unter Neobiota versteht man hierbei all jene Pflanzen- und Tierarten, die während der großen, weltumspannenden Forschungsreisen im 15. Jahrhundert entdeckt und überwiegend aus ästhetischen Gründen als Zierarten auf den europäischen Kontinent eingeführt wurden.
Viele konnten sich in ihrer neuen Umgebung gut etablieren - berühmte Beispiele sind u.a. der Waschbär am Edersee oder auch die Grünsittich-Kolonie in Köln. Zahlreiche Neubürger begleiten uns aber auch auf unseren täglichen Wegen: An vielen Frankfurter Straßen reihen sich Platanen und Robinien und in den Parks z.B. die Lorbeerkirsche in unsere Vegetation ein; am Main treffen wir auf das Geschnatter von Nil- und Kanadagänsen.
Viele unserer Neubürger sind uns mittlerweile so geläufig, dass wir sie längst zur einheimischen Artenvielfalt zählen. Es gibt jedoch auch solche Neobiota, die sich nicht ganz so problemlos in das bestehende Artenspektrum einfügen: Sogenannte invasive Neophyta führen z.B. zur Verdrängung angestammter Arten und somit zur Veränderung ganzer Artengemeinschaften oder besitzen für den Menschen gefährliche Eigenschaften wie z.B. die Allergie auslösende Ambrosie.
Der BUND Frankfurt möchte mit seinem diesjährigen Beitrag auf eine jener "problematischen" Arten hinweisen: die Rotwangen-Schmuckschildkröte. Als Jungtiere gekauft, passen die ausgewachsenen Tiere (bis zu 35 cm Länge bei 4 kg Gewicht) oft nicht mehr in die heimischen Aquarien und werden in Folge in die nahen Fließgewässer ausgesetzt. Dort verdrängen Sie jedoch unsere einzige in Deutschland heimische Schildkrötenart, die Europäische Sumpfschildkröte, von ihrem angestammten Lebensraum.
Der BUND möchte den Besuchern der Ausstellung mit einem ausgewachsenen Lebendexemplar der Rotwangen-Schildkröte für diese Problematik sensibilisieren und Aquarienbesitzer diesbezüglich beraten.
Aber auch die Pflanzen kommen natürlich nicht zu kurz: In einem Gartenrätsel können die Besucher ihre Artenkenntnis an lebenden Exemplaren unter Beweis stellen! Ganz nebenbei haben sich in diesen Garten natürlich auch einige Neubürger eingeschlichen…
Katja Heubach, Geschäftstelle Kreisverband Frankfurt

Mauersegler Jahresbericht 2008
Liebe Mauersegler-Freundinnen und Freunde,
jetzt im kalten Februar/März an unsere Segler denken?
Doch der Mai wird kommen und mit ihm die Mauersegler aus dem fernen Afrika. In Frankfurt haben wir einiges für die schnellen Flieger vorbereitet, damit sie Heimat finden in unserer Stadt. Hier der Jahresbericht 2008 unserer Initiative.
>>> Jahresbericht 2008 <<<
Für Kritik und Anregungen sind wir dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Ingolf Grabow, Frankfurter-Segler-Initiative und BUND Gebietsbeauftragter für Heddernheim und Umgebung.

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