Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen ...

Der Ortsverband Frankfurt-West auf dem Weihnachtsmarkt in Höchst
Wie bereits im Newsletter im November angekündigt, hatte der OV Frankfurt-West auch 2008 wieder seinen Stand auf dem Höchster Weihnachtsmarkt.
Am ersten Adventswochenende war das Wetter topp – kalt und trocken – und wir hatten dadurch einen reißenden Absatz an heißem Apfelwein (aus den Äpfeln unserer Streuobstwiese gekeltert) und Kartoffelsuppe. Auch die Schnuckenwürste aus dem Fleisch der Tiere der BUND-Herde wurden in diesem Jahr stark nachgefragt, so dass wir noch vor dem offiziellen Ende des Weihnachtsmarktes nichts mehr zu verkaufen hatten. Die Waffeln, die Marmeladen, die getrocknete Apfelringe, das Quittenbrot und die Adventgestecke waren vorher schon ausverkauft.
Neben dem Verkauf unserer BIO-Produkte haben wir aber auch wieder Zeit gefunden die zahlreichen Fragen der Besucher am Stand zu beantworten und damit erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit betrieben.
Der Ortsverband bedankt sich auf diesem Weg bei den vielen Helfern aus den Reihen des BUND aber auch den vielen freiwilligen Helfern des "Büro aktiv", die zu dem großen Erfolg des BUND-Stands auf dem Weihnachtsmarkt in der Höchster Altstadt beigetragen haben.
Fazit: Trotz der vielen Vorbereitungen, es hat allen wieder Spaß gemacht!
Andreas Müller, Ortsverband Frankfurt-West

Verleihung der Römerplakette für BUND-Aktive
Am 15. Dezember 2008 wurde im Kaisersaal des Römer an insgesamt 180 Personen die Römerplakette verliehen.
Vom BUND wurde Jutta Erich für ihre über 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit für den Naturschutzbeirat geehrt.
Auch Monika Peukerts Zugehörigkeit zum Naturschutzbeirat für die Botanische Vereinigung für Naturschutz in Hessen (BVNH) wurde gewürdigt.
Übergeben wurden die Plaketten für die beiden von Bürgermeisterin Jutta Ebeling (s. Fotos).
Jutta Erich erinnerte Frau Ebeling an das politische Versprechen der Grünen, sich für den Erhalt des GrünGürtels einzusetzen. Dieser solle nicht wirtschaftlichen Interessen geopfert werden, wie aktuell in der Diskussion um den neuen Standort für die Radeberger-Brauerei zu sehen. Frau Ebeling sagte zu, sich auch weiterhin für den GrünGürtel einzusetzen, da dieser auch ihr sehr am Herzen liege.
Andreas Müller, Ortsverband Frankfurt-West

Die BUNDjugend Jugendgruppe bei der Stromwechselparty
Als wir bei unserem ersten Treffen von der Stromwechselparty erfuhren, klang das für uns wie eine gute erste Aktion für unsere BUNDjugend Jugendgruppe. Wir wollten uns dort vorstellen, eventuell weitere Mitglieder werben und natürlich über unser erstes gewähltes Thema - die Energie - informieren. Schnell nahmen unsere Planungen genauere Formen an.
Also sammelten wir Tipps zum Energiesparen im Alltag, brachten die in Flyer- und Plakatform, suchten Kinderbasteleien mit Energiebezug raus um das Thema auch für die kleinsten Besucher spannend zu gestalten und backten Energiebällchen, die wir bei der Veranstaltung verkaufen wollten. Wir wollten bei unserem ersten “öffentlichen Auftritt“ alles richtig machen. Allein von dieser Vorbereitungsphase profitierten wir bereits. So wurden wir uns beispielsweise bewusst wie leicht man eine Menge Energie sparen kann ohne viel Aufwand zu betreiben. Außerdem konnten wir uns untereinander besser kennen lernen, sodass wir dann auch besser als Gruppe auftreten konnten.
Als es dann am 13. Dezember soweit war, schleppten wir die vom vorherigen FÖJler gebastelten Energiekisten mit sehr anschaulich dargestellten Informationen zu Umweltthemen sowie Energieverbrauch und Energiegewinnung in die Elisabethengemeinde in Bockenheim und bauten dort unseren Stand mitsamt Bastelecke auf.
Als um 15Uhr die Veranstaltung von einem Energiereferenten der Grünen eröffnet werden sollte, war leider noch niemand gekommen, was uns nicht weiter beunruhigte, es war ja noch früh. Also warteten wir zusammen mit den andern Veranstaltungsteilnehmern – darunter Vertreter von Mainova und Lichtblick – geduldig auf erste Besucher und sahen uns derweil selbst die andern Stände an.
Sehr erfolgreich war das warten aber dennoch nicht. Es kamen leider kaum Besucher, trotz spontan gestarteter Flyeraktion auf der Leipzigerstraße.
Als wir unsern Stand schließlich bereits um 18.00 Uhr, also zwei Stunden früher als geplant, wieder abbauten, waren wir zwar die meisten der Energiebällchen los geworden, allerdings nur an uns selbst und die andern, die mit uns warteten. Die Flyer mit den Energietipps und die mit den Informationen zu unserer Gruppe waren leider immer noch fast vollständig.
Zusammenfassend war die Aktion leider nicht so gelungen wie erhofft, aber als Start für unsere Gruppe war sie trotzdem durchaus lehrreich. Wir konnten uns als Gruppe besser zusammenfinden und haben jetzt bereits eine ungefähre Vorstellung worauf bei weiteren Aktionen zu achten ist. Auch die Sache mit der Arbeitsaufteilung konnte sich so schon ein bisschen einspielen. Es hat uns also trotz leichter Enttäuschung dennoch etwas gebracht. Nun sind wir gespannt auf unsere nächste Aktion und hoffen dass diese dann nicht nur in der Organisation, sondern auch in der Durchführung so gelingt, wie wir uns das Vorstellen, sodass wir zufrieden mit dem Erfolg der Sache sein können.
Das nächste Treffen der Jugendgruppe der BUNDjugend findet am 18.Januar 2009 in der Geschäftstelle Niederrad (Triftstr. 47, 60528 Frankfurt) statt. Beginn: 17.00 Uhr.
Kontakt: Sabrina Greul – FÖJlerin 08/09 – , Tel.: (069)677376-30

Ergebnisbericht Krötenwanderung Nied 2008
Ergebnisbericht Krötenwanderung der Erdkröte (Bufo bufo) in der Oeserstraße in Frankfurt am Main (Niedwald) 2008 .
Seit 1997 betreut der BUND-Ortsverband Frankfurt-West die Krötenwanderung in der Oeserstraße im Niedwald mit zahlreichen freiwilligen Helfern. Seit 1998 wird ein Krötenschutzzaun, finanziert aus den Mitteln der Unteren Naturschutzbehörde, aufgestellt. In diesem Jahr wurde die Krötenschutzaktion an den folgenden Terminen durchgeführt:
Aufstellen des Zauns: 23.02.2008 Einbringen der Eimer: 23.02.2008 Beginn der Krötenwanderung: 24.02.2008 Ende der Krötenwanderung: 16.03.2008 Ziehen der Eimer 29.03.2008 Abbau des Zauns: 19.04.2008
In diesem Jahr begann die Krötenwanderung Ende Februar und zog sich über einen Zeitraum von ca. 3,5 Wochen.
Die Hauptwanderung war Ende Februar bis Anfang März. Danach waren nur noch vereinzelt Kröten festzustellen. Im Gegensatz zum letzen Jahr wanderten die Kröten in einem sehr kurzen Zeitraum.
Die Krötenpopulation hat sich von 204 auf 378 lebenden Tieren fast verdoppelt. Dies stellt eine Verbesserung zur Situation des Jahres 2006 und 2007 dar. Das Diagram zeigt die Entwicklung der Population seit 1997 (einfach anklicken und sie sehen es in groß).
Führungen mit Kindergärten und Schulen konnten aufgrund des kurzen Wanderungszeitraums in 2008 leider nicht durchgeführt werden.
Auf Grund des positiven Trends 2008 werden wir die Rettung der Erdkröte im Niedwald auch 2009 fortsetzten. Der abschließende Bericht von Senckenberg zur Entwicklung der Krötenpopulation im Niedwald wird im Jahr 2009 erwartet. Weitere Maßnahmen werden ggf. danach in Angriff genommen.
Jutta Erich, Ortsverband Frankfurt-West
Bald ist es ja wieder soweit, dass "Bufo bufo" unsere Hilfe braucht. Falls auch Sie sich einmal an einer Krötenschutzaktion beteiligen möchten, melden Sie sich. Nicht nur in Nied werden fleißige Helfer für die Zeit der Krötenwanderung gebraucht.

Mauersegler brauchen Ihre Hilfe!
Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber wegen der Wichtigkeit des nachfolgenden weihnachtlichen Spendenaufrufs, den ich per E-Mail erhalten habe, habe ich ihn doch noch (leicht gekürzt) in den Newsletter aufgenommen.
Wir hoffen, dass auch nach den Feiertagen noch viele Tierfreunde ein paar Euro für eine gute Sache übrig haben.
Liebe (Segler) Freundinnen und Freunde,
2003 war der Mauersegler "Vogel des Jahres". Unter dem Motto: "Gesucht: Dachwohnung für Luftikusse" bemühen wir uns seitdem die Lebensbedingungen für diesen faszinierenden Bewohner unserer Städte zu verbessern.
Wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit der Mauersegler-Station, geführt von der Tierärztin Christiane Haupt. Dort werden jährlich ca 500 Mauersegler zur Pflege eingeliefert und größtenteils gesund wieder frei gelassen.
Diese Arbeit wird mit großem Einsatz ehrenamtlich geleistet, eine Arbeit, die nur mit Beiträgen und Spenden möglich ist.
Näheres im anhängenden Brief und unter www.mauersegler.com .
Zum Jahresende gibt es eine Vielzahl an Spendenwünschen, darum schreibe ich nur ungern diese Bitte. Doch hier ist Hilfe wirklich nötig um den Weiterbestand der Station zu sichern.
Darum, wer immer kann, bitte helft mit einer Spende an die:
Deutsche Gesellschaft für Mauersegler e.V. Frankfurter Sparkasse Konto Nr. 200 163 175 BLZ: 500 502 01 Stichwort : MS-Initiative.
Herzlichen Dank für Eure Mithilfe.
Ingolf Grabow, Frankfurter-Mauersegler-Initiative und BUND Gebietsbeauftragter für Heddernheim und Umgebung
>>> Brief von Christiane Haupt und dem Team der Mauerseglerstation Frankfurt

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