BUND - Bund für Umwelt- u. Naturschutz Deutschland e.V. / Frankfurt/Main

BUND - News November 2008

Veranstaltungsnachlese, News ...

Veranstaltungen des BUND KV Frankfurt

    • Spaziergang mit Kindern im Sossenheimer Unterfeld
    • Hausputz in den Schwanheimer Dünen
    • "Besichtigung mit Aussprache" der Wasserwerke Hinkelstein und Schwanheim
    • Das Wasser fließt in zwei Jahren
    • LESERBRIEF : "Ein Wald für Tiere", FR vom 23.10.2008
    • Grüne begrüßen Aussetzung des Kormoranabschusses - weitere Gutachten nötig

    • Vortrag: Fledermausschutz in der Praxis
    • Ortsverband Fankfurt West auf dem Höchster Weihnachtsmarkt
      Andere Veranstalter: 
    • Jugendleiter-Schulung, Teil 1
    • Kürbispuffer und Schokozauber




    Ruheplatz im Herbstlaub © Cornerstone / www.pixelio.de

     

    Liebe Leserinnen und Leser, 


    Inzwischen wird es schon sehr früh dunkel, das prächtig gefärbte Herbstlaub fällt von den Bäumen und in wenigen Wochen ist es Weihnachten.

    Und am 29/30. November ist es wieder so weit:

     

    Höchster Weihnachtsmarkt!


    Der BUND Ortsverband Frankfurt West wird auch dieses Jahr wieder teilnehmen, könnte aber noch einige "helfende Hände" gebrauchen. Wer also bereit ist 2 oder 3 Stunden Zeit zur Unterstützung des Ortsverbandes zu opfern, bitte möglichst bald melden bei:
    Gabi Rauch, Tel. 069 / 38 99 66 11

    Und ganz nebenbei: so ein großes Opfer ist es nicht - es macht nämlich richtig Spaß dabei zu sein. Vor allem, wenn viele Besucher kommen .... also liebe Newsletter Leser: rein in die warmen Jacken, Familie, Freunde oder Bekannte zum Mitgehen motiviert, raus an die frische Winterluft und auf zum Höchster Weihnachtsmarkt.


    Und nun viel Spass beim Lesen des Newsletters November.


    Weitere interessante Artikel und Informationen finden Sie wie immer auch unter www.bund-frankfurt.de .

     

    Ihr BUND-Team


    Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen ...



    Spaziergang mit Kindern im Sossenheimer Unterfeld




    Äpfel auf der Streuobstwiese des BUND OV West, Foto: HJK


    Im Rahmen einer Projektwoche der Kindertagesstätten in Frankfurt Nied zum Thema " Gesunde Ernährung" fand am 14.10.2008 in Kooperation mit dem Zentrum für Essstörung und dem BUND OV Frankfurt West ein Spaziergang mit 16 Kindern im Alter von 3-8 Jahren im Sossenheimer Unterfeld statt.

    Bei herrlich sonnigem Oktoberwetter wurde den Kindern die Wichtigkeit der Streuobstwiesen als Ernährungsquelle in früheren Zeiten und deren heutige Bedeutung nähergebracht.

    Natürlich wurde auch auf die Vernetzung in der Natur hingewiesen.  So wurde verdeutlicht, dass es nur Obst geben kann, wenn Hautflügler wie Bienen und Hummeln die  Blüten bestäuben. Daher müssen den  Hautflüglern entsprechende Nistmöglichkeiten wie z.B Altholz zur Verfügung stehen.  Dies war wiederum eine wunderbare Überleitung zu unserem Insektenhotel, welches mit den Kindern ebenfalls noch besucht wurde.

    Alle Kinder waren sich einig, dass die angesetzte Stunde für den Spaziergang wie im Flug vergangen ist, zumal  auch noch eifrig Äpfel eingesammelt wurden.

    Die Äpfel wurden am nächsten Tag in der KT 138 von allen Kindern, die mit auf der Streuobstwiese waren, zu Apfelchips verarbeitet. Gleichzeitig wurden die Äpfel der Streuobstwiese im Vergleich zu  gekauften Äpfeln probiert. Natürlich schmeckten die selbst gesammelten Früchte besonders lecker.

    Ein zweiter Spaziergang, der am 16.10.2008 stattfinden sollte, musste leider wegen Dauerregens abgesagt werden. Aber alle Beteiligten waren sich einig, im Frühjahr einen zweiten Spaziergang im Sossenheimer Unterfeld durchzuführen, damit die Kinder dann die Obstbäume in voller Blütenpracht erleben können. 


    Gabi Rauch, Ortsverband Frankfurt West



    Hausputz in den Schwanheimer Dünen




    Hausputztrupp



    Hausräumung bei den Untermietern



    Verhungertes Vogelkind, Fotos: Heidi Wieduwilt


    Bei Familie Vogel ist im Herbst Hausputzzeit. Und so haben auch in diesem Jahr wieder die Mitglieder des BUND-Ortsverbandes Südwest die Nistkästen in den Schwanheimer Dünen besucht. Unerwartete Verstärkung erhielten sie diesmal vom Schwanheimer Waldkindergarten: gleich drei Familien unterstützen die Aktion.

    Zuvor musste jedoch eine Genehmigung beim Regierungspräsidium in Darmstadt eingeholt werden, denn die Schwanheimer Dünen sind seit 1984 Naturschutzgebiet, das niemand ohne eine Erlaubnis abseits der Wege betreten darf.

    Ausgerüstet mit Genehmigung, Bürsten, Schraubenziehern und Protokollblock geht es dann zu 50 Eigenheimen von Meise, Kleiber und Baumläufer. Nach Nestern von Kohl- und Blaumeisen steht das Heim eines Kleibers an. Und hier kommt der Schraubenzieher zum Einsatz, denn der Vogel verengt, er „verklebt“ (daher sein Name) den Einflug mit einem Mörtel auf eine ihm angenehme Größe. Dieser Mörtel wird steinhart und erschwert das Reinigen der Kästen. Dass hier wirklich ein Kleiber am Werk war, wissen jetzt auch die Kinder. Im Gegensatz zum kuscheligen Moosnest der Meisen bettet der Kleiber seine Jungen nämlich auf einer Unterlage aus kleinen Rindenstückchen, die ihm die Kiefern in den Dünen im Überfluss zur Verfügung stellen.

    Einige Stationen weiter eine „Fehlbelegung“. Statt des erwarteten Nestes ist der Kasten bis unter die Decke mit Waben gefüllt. Ein Wespenvolk hat hier den Sommer über seinen Nachwuchs aufgezogen. Doch von den Tieren keine Spur mehr, das Volk ist komplett dem Herbst mit seinem unwirtlichen Wetter und dem Nahrungsmangel zum Opfer gefallen. Lediglich die jungen Königinen warten irgendwo gut versteckt auf das kommende Jahr. Und freuen sich auf frisch gesäuberte Nistkästen.

    Apropos Nahrungsmangel. Nicht ausgebrütete Eier in den Nistkästen erfreuen sich großer Beliebtheit, sie werden - sorgfältig in mit Watte ausgepolsterten Plastiktöpfchen gebettet - im Kinderzimmer verstaut. Betroffene Gesichter jedoch bei den Kindern, als sie mehr als einmal mehrere mumifizierte Vogelkinder in Nestern entdecken. Warum, wollen die Kinder wissen.

    Erklärungsversuche: zum einen hat im Frühjahr ein Kälteeinbruch um Ostern herum vielen gerade geschlüpften Raupen den Garaus gemacht. Die Vogeleltern fanden einfach nicht genug Nahrung, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen. Ihre Kinder sind schlichtweg verhungert. Das kommt in ungünstigen Jahren vor, und die häufigen Arten verkraften das ohne negative Folgen. Aber was ist zum Beispiel mit Grau- und Trauerschnäpper, die als Zugvögel ohnehin häufig das Nachsehen bei der Suche von Wohnraum haben?

    Die Beobachtungen decken sich mit denen anderer Vogelschützer, die aber auch noch einen weiteren Vorwurf erheben. Gemeinsam mit Schmetterlingsfreunden werfen sie der Stadt Frankfurt vor, der durch die Osterkälte ohnehin schon stark geschwächten Insektenwelt mit dem Hubschraubereinsatz gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners in diesem Frühjahr unnötig geschadet zu haben. Das eingesetzte Gift ist zwar in der Tat für Menschen und die meisten Tiere unschädlich. Es vernichtet aber die Nachkommenschaft aller laubfressenden Insekten und betrifft damit auch alle Tiere, die diese als Nahrung für ihren Nachwuchs brauchen.

    Dass die Raupennester des Eichenprozessionsspinners auch gezielt bekämpft werden können, zeigen Einsätze von Spezialfirmen mit Schutzanzügen und Spezialstaubsaugern in Schwimmbädern, Kindergärten und Schulen der Landkreise rund um Frankfurt. Wir hoffen auf ein vogelfreundliches Frühjahr 2009 und eine Stadt Frankfurt, die ihre Bestrebungen, die biologische Vielfalt zu erhalten, nicht nur auf Fahnen und in Pressemitteilungen schreibt, sondern auch entsprechend handelt. Auch wenn gezielte Maßnahmen vielleicht etwas teurer sind, sollte  uns die Vielfalt unserer Natur das doch wert sein!


    Heidi Wieduwilt, Ortsverband Frankfurt Südwest



    "Besichtigung mit Aussprache" der Wasserwerke Hinkelstein und Schwanheim




    Auf dem Weg zum Brunnenhaus, Foto: Carl Scherrer


    Hessenwasser hatte am 16. und 17.September 2008 zur "Besichtigung mit Aussprache" der Wasserwerke Hinkelstein und Schwanheim eingeladen.

    Aufgabe der Hessenwasser GmbH & Co. KG ist es, für einen Ballungsraum mit mehr als 2 Millionen Menschen in Südhessen frisches und sauberes Trinkwasser bereit zu stellen.

    Der BUND KV Frankfurt war bei dieser Veranstaltung durch Richard Schmidt und Carl Scherrer vertreten. 

    Dipl.-Ing. Arnd Allendorf von Hessenwasser trug ausführlich die Bedingungen der Wassergewinnung aus Grundwasser und aus Filtraten von Flusswasser vor. Nachhaltigkeit durch Ressourcenschutz und Ressourcenmanagement waren die Topthemen des technisch orientierten Vortrags. Beantwortet wurden die Fragen nach Wasserqualität, nach dem Schutz und Management des Grundwassers, z.B. nach dem Schutz vor alter Grundwasserbelastung aus der Zeit des amerikanischen Airports.

    Hessenwasser nutzt die gesetzlichen Regelungen zum Grundwasserschutz mit Anliegern und Betroffenen. Bedauert wurde lediglich, dass die Herbizidbehandlungen der Bahnstrecken von der Deutschen Bahn nicht ausreichend dokumentiert werden.

    Eine Führung durch die technischen Anlagen der Wasseraufbereitung und der Wasserverteilung sowie ein Spaziergang zu einzelnen Brunnen schloss die Informationsveranstaltung ab.

    Der BUND war der einzige nichtamtliche Teilnehmer und dankte für die Einladung.

    Im Internet sind Informationen über Hessenwasser unter www.hessenwasser.de abrufbar.


    Carl Scherrer, Kreisverband Frankfurt



    Das Wasser fließt in zwei Jahren




    Stefanie Toth erläutert das Projekt „Fließwasserverbindung“


    Gemeinsam mit dem städtischen Eigenbetrieb Stadtentwässerung hat der BUND Frankfurt eine Informationsradtour entlang der geplanten „Fließwasserverbindung“ zwischen dem Enkheimer Ried und dem Ostpark veranstaltet.

    Für den BUND erläuterte Volker Rothenburger die Landschaftsgeschichte des Frankfurter Ostens. Kinzig und Main schufen während der Eiszeit ein dichtes Geflecht von Seitenflüssen und Altarmen, die innerhalb der letzten 10.000 Jahre verlandeten und sich zu Niedermooren entwickelt haben. Seckbacher und Enkheimer Ried sind Relikte dieser Flusslandschaft.

    Durch Torfabbau und späterer Natureisgewinnung wurden die Teiche des Enkheimer Rieds geschaffen und erhalten. Das Wasser, das durch Quellen und Niederschläge die Flussebene vernässte, wurde ursprünglich im natürlichen Verlauf Richtung Frankfurt abgeleitet. Erst mit dem Torfabbau im 19. Jahrhundert wurde der „Rote Graben“ geschaffen, der das Wasser des Enkheimer Rieds – heute in einer Rohrleitung – direkt in den Main führt.

    Wenigstens ein Teil des Wassers soll bald wieder Richtung Frankfurt fließen. Stefanie Toth, Projektleiterin beim Eigenbetrieb Stadtentwässerung, stellte die Planung vor. Mittels eines 30 cm Durchmesser großen Rohrs soll ein Teil des Überlaufwassers vom Enkheimer Ried durch die Ortslage Enkheims bis zur Vilbeler Landstraße geleitet werden. Weil in Enkheim nicht mehr das natürliche Geländeniveau vorliegt, muss das Wasser mittels Pumpen bis dahin geleitet werden. Anschließend kann das Wasser in vorhandenen Gräben bis ungefähr zum FSV-Stadion fließen. Dort wird es unter der Straße „Am Erlenbruch“ wieder verrohrt, damit es dann am Fuße der Autobahn und unter dem Ratsweg bis zum Ostparkweiher fließen kann.

    Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt ist verpflichtet das Projekt zu bezahlen, das eigentlich schon vor 10 Jahren fertig gestellt werden sollte. Das Gewässer ist eine Ausgleichsmaßnahme für den U-Bahnbetriebshof Ost.

    Als erstes wird der neue Gewässerabschnitt zwischen FSV-Sportplatz und Ostpark gebaut. Stefanie Toth prognostiziert einen baldigen Baubeginn. Im nächsten Jahr wird der Abschnitt durch Enkheim ausgeschrieben und gebaut. Spätestens 2010, so Stefanie Toth, soll das Wasser fließen.

    Volker Rothenburger legte Wert darauf, dass nicht nur Wasser vom Ried zum Park fließt, sondern der Bachlauf ökologisch hochwertig angelegt wird. Flache Ufer, Ausbuchtungen und ein Erlensaum müssen das Gewässer für Tiere und Pflanzen, aber auch für die Bevölkerung attraktiv machen. Stefanie Toth weist darauf hin, dass der Grunderwerb schwierig ist. Das Projekt ist daher mit dem Bau des reinen Bachlaufs nicht fertig. Vielmehr müssen über Jahre noch die Ufer und die nahen Bachgrundstücke ökologisch verbessert werden.

    Dies erfordert für den BUND auch langfristiges Engagement, damit die Ziele nicht aus den Augen geraten.


    Volker Rothenburger, Mitglied im Kreisvorstand



    LESERBRIEF : "Ein Wald für Tiere" , FR vom 23.10.2008




    Vorsicht Wildwechsel © FR-online


    Leserbrief an die Redaktion der Frankfurter Rundschau.

    Dem Umweltamt und den Biologen sei Dank, klar und deutlich zu sagen, wie dem Wald, zumindest in kleinen Schritten, geholfen werden kann. Die Naturschutzverbände haben immer wieder auf die Schließung der Bahnstraße gedrängt.

    Die FR hat die Argumente sehr gut dargestellt. In den letzten Jahren hat der Stadtwald große Flächen für Verkehrswege verloren. Seit 1945 sind es mehr als 550 Hektar Fläche. In den Jahren seit 1372 bis 1945 waren es "nur" 530 ha. Mit dem Ausbau von "Gateway Gardens" und dem Flughafenausbau wird der Flächenverlust und die Zerschneidung des Waldes ungebremst weitergehen. Allein das ausgebaute Frankfurter Kreuz hat die doppelte Größe des Frankfurter Zoos!

    Bei diesen Zahlen ist das Zögern des Ortsbeirates 6 und anderer Verantwortlicher, auch nur einen kleinen Schritt zur Verbesserung des Stadtwaldes zu beginnen, vollkommen unverständlich. Statt neuer Gutachten abzuwarten, könnte doch mit einem nächtlichen Fahrverbot auf der Schwanheimer Bahnstraße mal angefangen werden. Dies würde zumindest dort die vielen Wildunfälle einschränken - zum Schutz von Mensch und Tier.

    Auch die alte Darmstädter Landstraße könnte ab der Sachsenhäuser Warte geschlossen werden. Mit der A661, der 4-spurigen Babenhäuser Landstraße und der ausgebauten Isenburger Schneise gäbe es drei Alternativen um von Frankfurt nach Neu-Isenburg zu kommen, und es gibt die gute schnelle Tram Linie 14!  Diese Schließung würde auch im Oberwald wieder ein großes zusammenhängenes Waldgebiet schaffen.

    Hier sind mutige Politiker nötig, die etwas zur Verbesserung des Stadtwaldes unternehmen.


    Ingolf Grabow, BUND Frankfurt Nordwest



    Grüne begrüßen Aussetzung des Kormoranabschusses - weitere Gutachten nötig




    Komoran © christel banse / www.pixelio.de


    Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 14. Oktober 2008

    Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN IM RÖMER Stefan Majer und die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN IM RÖMER Martina Feldmayer begrüßen, dass nun in Gesprächen mit der Unteren Fischereibehörde und der Unteren Naturschutzbehörde ein vorläufiges Ende des Kormoranabschusses an der Nidda erzielt werden konnte.

    Hier wurde einvernehmlich festgesetzt, dass es im September nächsten Jahres eine weitere Untersuchung des Fischbestands an der Nidda geben soll. Bis dahin soll die Abschussgenehmigung ausgesetzt werden. "Das ist ein Erfolg für den Artenschutz in Frankfurt, der den Grünen am Herzen liegt", so Feldmayer.

    Bei der Untersuchung des Fischbestandes im September nächsten Jahres soll herausgefunden werden, ob gefährdete Fischarten an der Nidda im Laufe des Jahres dezimiert wurden bzw. wie sich der Fischbestand hier entwickelt hat, um Rückschlüsse auf die Bejagung der Fische durch den Kormoran ziehen zu können. Die GRÜNEN IM RÖMER  begrüßen auch die Auffassung der Unteren Fischereibehörde und der Unteren Naturschutzbehörde, dass eine Tierart nicht gegen die andere Tierart ausgespielt werden soll.

    Martina Feldmayer, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN IM RÖMER macht jedoch darauf aufmerksam, dass die Untersuchung des Fischbestandes nur ein Teil einer umfassenderen Betrachtung der Problematik sein kann. Sie fordert ein umfassendes Gutachten zu diesem Thema, das die ökologischen Rahmenbedingungen für die verschiedenen Tierarten - Fische und Kormorane - ins Auge fasst, eine Zählung der Kormoraneinflüge zum Bestandteil hat und von Fachinstituten durchgeführt wird. Den Fischbestand alleine zu zählen reicht nicht aus, da auch andere Faktoren, außer dem Kormoran, Einfluss auf den Fischbestand haben können.



    Termine, Termine, Termine ...



    Vortrag: Fledermausschutz in der Praxis




    Fledermaus © Henry Keßler / www.pixelio.de


    Mittwoch, 26. November 2008, 20:00 Uhr

    Der Fledermaus-Experte Hans Schwarting stellt anhand von Beispielen aus dem Rhein-Main-Gebiet die heimischen Fledermausarten und deren Quartiere in Gebäuden, Brücken, Höhlen und Bäumen vor. Im Mittelpunkt des interessanten und praxisbezogenen Vortrages stehen Schutzmaßnahmen, die für die Förderung und den Erhalt der Fledermäuse notwendig sind.

    Hans Schwarting aus Rodgau engagiert sich seit Jahrzehnten für die fliegenden Säuger und wurde hierfür mit dem Umweltpreis des Kreises Offenbach ausgezeichnet.

    Ort: ehem. Rathaus Seckbach, Hofhausstraße 2
    Information: Volker Rothenburger, Tel. 069 /94 73 41 86



    Ortsverband Fankfurt West auf dem Höchster Weihnachtsmarkt




    So schön war es 2007 am Stand des OV Frankfurt West


    Samstag, 29. November 2008, Sonntag, 30. November 2008

    Der Stand des BUND Ortsverband Frankfurt West hat wie immer das Motto: ALLES BIO.

    Sie können bei uns wieder verschiedene selbst gemachte leckere Marmeladen und Gelees sowie kleine "Basteleien" günstig erwerben. 

    Für das leibliche Wohl gibt es am Stand heiße Waffeln und Kaffee, Lammwürste mit Brot, die inzwischen berühmte selbst gemachte "Kadoffelsupp"  (Kartoffelsuppe mit kräftigem Bauernbrot), alkoholfreien Punsch und natürlich unseren selbst erzeugten Apfelwein (heiß) von den Äpfeln unserer Streuobstwiese.

    Wir freuen uns sehr auf ihren Besuch und für einen kleinen "Schwatz" findet sich sicher auch etwas Zeit.

    Ort: Höchster Altstadt



    Interessante Termine anderer Verbände und Organisationen:



    Jugendleiter-Schulung, Teil 1



    Termin: 7. - 9. November 2008

    Wer gern mal eine Freizeit oder eine Kindergruppe leiten möchte, kann sich hier mit dem nötigen Handwerkszeug vertraut machen. In Zornheim bei Mainz werden wir uns den folgenden Themen nähern: Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, Arbeiten in und mit Gruppen, Rolle und Selbstverständnis der Leiter/innen.

    Kosten: 30 Euro  (ermäßigt 23 Euro, TeilnehmerInnen über 26 Jahre zahlen 60 Euro). Im Preis enthalten: 2 Übernachtungen  in Mehrbettzimmern, vegetarische Vollverpflegung (Selbstversorgerhaus), Seminarleitung, Materialien.

    Teil II der Seminarreihe findet voraussichtlich im Februar 2009 statt, Teil III kurz vor den hessischen Sommerferien.

    Zielgruppe: ab ca. 16 Jahre
    Ort: Zornheim bei Mainz
    Infos und Anmeldung: BUNDjugend Hessen, Triftstraße 47, 60528 Frankfurt, Tel.: 069-67737630, bundjugendhessen@bund.net, www.bundjugendhessen.de.



    Kürbispuffer und Schokozauber



    Termin: 21. - 23. November 2008

    Tipps und Tricks aus der vegetarischen Vollwertküche. Einfache Rezepte mit denen Leckeres für Einzelpersonen oder auch für Großgruppen gelingt! Brot, Kuchen, Weihnachtsplätzchen backen, und dazu die Klärung der Frage, welche Zusammenhänge es zwischen Ernährungsgewohnheiten und Klimaschutz gibt.

    Kosten: 40 Euro (ermäßigt 33 Euro). Im Preis enthalten: Unterkunft im Selbstversorgerhaus in Mehrbettzimmern, Vollverpflegung (vollwertig und weitgehend vegetarisch), Pädagogische Begleitung, Materialien.
    Zielgruppe: 15-26 Jahre (Grundsätzlich ist auch eine Teilnahme von Menschen über 26 Jahren möglich - bitte ggf. nachfragen).
    Ort: Bad Nauheim
    Infos und Anmeldung: BUNDjugend Hessen, Triftstraße 47, 60528 Frankfurt, Tel.: 069-67737630, bundjugendhessen@bund.net, www.bundjugendhessen.de.



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