BUND - Bund für Umwelt- u. Naturschutz Deutschland e.V. / Frankfurt/Main

BUND - News September 2008

Veranstaltungsnachlese, News ...

Aktuelle Veranstaltungen des BUND

    • Andrang und frohes Fest in der Rotlintstraße
    • Wilde Katzen im Frankfurter Zoo
    • "Insektenhotel" im Sossenheimer Unterfeld
    • Hochwasserrückhaltebecken für den Main

    • Radtour zum Naturschutzgebiet "Mainzer Sand"
    • Frischer Süßer auf dem Straßenfest in Seckbach
    • Sensekurs im Sossenheimer Unterfeld
    • Mit dem Rad entlang der geplanten Fließwasserverbindung zwischen Enkheimer Ried und Ostpark
    • Veranstaltung: "Hütewettbewerb - Trial"

      Andere Veranstalter: 
    • Wald- und Heilpflanzen kennenlernen
    • 12. Tag der offenen Tür im Botanischen Garten
    • Spaziergang: Der Sossenheimer Obstpfad
    • Großdemonstrationen Kohlekraftwerk Staudinger bei Hanau




    Cooles Wildkatzenkind beim Rotlintstrassenfest. Foto: Heidi Wieduwilt

     

    Liebe Leserinnen und Leser, 


    Am 22. September 2008 um 17:44 Uhr MESZ ist der kalendarische Herbstanfang. Am Herbstanfang sind Tag und Nacht genau gleich lang (also jeweils 12 Stunden). Ab nun werden die Nächte länger als die Tage sein.

    Geniessen Sie die schönen Herbsttage, besuchen Sie die vielfälltigen Strassenfeste (wie dieses coole Mädchen auf dem Rotlintstrassenfest) und nehmen Sie teil an der ein oder anderen Veranstaltung des BUND Kreisverbandes Frankfurt. Es ist sicher auch für Sie etwas passendes dabei!

    Aus gegebenem Anlass: Ich wurde vor einigen Tagen gefragt, ob unsere Veranstaltungen denn kostenlos seien und ob da eigentlich jeder mitmachen dürfe oder nur Mitglieder des BUND. Deshalb diesmal der Hinweis:

    JEDER IST BEI UNS GERNE GESEHEN UND HERZLICH WILLKOMMEN

    und in der Regel sind die Veranstaltungen, auf die ich im Newsletter hinweise, kostenlos (oder es steht dabei). Natürlich freut sich der jeweilige Veranstalter immer riesig über eine freiwillige (kleine) Spende :-)

    Und nun viel Spass beim Lesen des Newsletter September.


    Weitere interessante Artikel und Informationen finden Sie wie immer auch unter www.bund-frankfurt.de .

     

    Ihr BUND-Team


    Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen ...



    Andrang und frohes Fest in der Rotlintstraße




    Fleissige Helfer am Stand des BUND



    Andrang am Malplatz



    Vor dem Fragespiel Fotos: Carl Scherrer


    Am Samstag, den 16. August 2008, wurde lange vor der offiziellen Festeröffnung geschleppt, improvisiert und aufgebaut. Nach langen Planungen und Absprachen war es soweit: es ging endlich los.

    Die Kinder präsentierten auf Decken ihre ausrangierten und abgeliebten Spielsachen und Bücher.

    Kulinarische Köstlichkeiten aus Feinschmecker-Ländern wurden vorbereitet und verbreiteten ihre Düfte, gemeinnützige Vereine und Interessengruppen versuchten dem ernsthaften Anliegen einen attraktiven Mantel umzuhängen und die Aufmerksamkeit der Festbesucher auf sich zu lenken.

    So auch der Frankfurter Kreisverband des BUND, vertreten durch Heidi Wieduwilt, John Dippell, Wolfgang Hofstetter, Richard Schmidt und Carl Scherrer.

    Die BUNDjugend hatte ein tolles Partyzelt geliehen, Tische und Stühle standen bereit, an zwei Postertafeln konnte das Thema „Schutz der Wildkatze“ gezeigt und statistisch dargestellt werden.
    Ein Fragespiel mit zehn schönen Bildern, mit Fragebogen und Teilnahmedokument lockte Groß und Klein an, sich den Fragen zur Wildkatze zu stellen. Der Schutz des kleinen „Tigers“ ist auch in Hessen eine Aufgabe, die noch breite Unterstützung braucht. Schriften zum Wildkatzenschutz wurden angeboten, der Wildkatzen-Wegeplan erläutert.

    Und weil das Thema die Wildkatze war, hatte Heidi Wieduwilt aus vielen hübschen Kindergesichtern kleine Löwen, Tiger und Wildkatzen gemacht – am Fließband, mit Wartezeiten für die sonst so ungeduldigen Eltern und Sprösslinge. Dies war der unangefochtene Renner am BUND-Zelt, Masken schminken und dabei noch etwas von Wildkatzen erzählen.

    Das BüroAktiv, Vermittlungsstelle für das Ehrenamt, hatte unsere Suche nach Helfern bekannt gemacht: zwölf Damen und Herren hatten Hilfe angeboten zur Unterstützung der BUND-Aktiven. Mehr als sechs waren aber leider zu viele. Die dann letztendlich zur Hilfe kamen, waren alle super und bereicherten den Stand des BUND.
    Dafür Dank an dieser Stelle den Helfern des BüroAktiv!

    Es ist wohl keine Frage, dass der BUND sich auch 2009 wieder auf dem Rotlintstraßenfest zeigen sollte.


    Carl Scherrer, BUND Kreisverband Frankfurt



    Wilde Katzen im Frankfurter Zoo




    BUND Infogelände



    "Katzenkind"



    "Wildkatzen"-Weitsprung, Fotos: Heidi Wieduwilt


    150 Jahre Frankfurter Zoo und viele Tausend kamen zum Feiern. Auch der BUND Hessen war mit seinem „ Rettungsnetz für die Wildkatze“ dabei. Das Info-Gelände des BUND lag passend gegenüber der Löwenanlage, und der asiatische Herr der Anlage bekundete morgens lautstark seine Begeisterung über uns einheimischen Nachbarn.

    Nur wenige Menschen wissen, dass auch in Deutschland und sogar in Hessen Wildkatzen beheimatet sind, nämlich die Europäische Wildkatze (Felis sylvestris). Das Zoo-Jubiläum nahmen wir vom BUND, unterstützt von vielen weiteren Ehrenamtlichen, zum Anlass, auf die Situation der Wildkatzen aufmerksam zu machen. Anhand dreier Tipis, überzogen mit vielen Informationen zur Wildkatze in Hessen, Thüringen und Bayern, wurden Katzenfans informiert, dass durch Verlust und Zerschneidung der Lebensräume, Ausräumung der Landschaft, Jagd und Verkehrsopfer, die Zahl der in Deutschland lebenden Wildkatzen von vielen Zehntausend auf 3.000 – 5.000 Tiere zurückgegangen ist.

    Viele Kinder nutzten inzwischen die Gelegenheit, sich durch Masken oder Schminke in wilde Katzen zu verwandeln. Auch ausgefallene Wildkatzen wie der Irbis (Schneeleopard) oder der Pink Panther standen auf der Wunschliste und wurden natürlich prompt verwirklicht. Absoluter Renner war aber natürlich die in Deutschland heimische Wildkatze.

    Die Wartezeiten am Schminkzelt aufgrund des großen Andrangs überbrückten viele mit einer Teilnahme am "Kinder-Wildkatzen-Quiz". Anhand von 10 Stationen entpuppten sich ganze Familien als Wildkatzenexperten. Die Sportlichen übten sich im Wildkatzen-Weitsprung. Das Ganze aus dem Stand, und da war dann das Erstaunen doch groß, dass auch der langbeinigste Pappi weit hinter der 3-Metermarke einer erwachsenen Wildkatze landete, allenfalls so weit wie ein Heuhüpfer sprang. Dafür freute sich manches Kindergartenkind über seinen lockeren Sprung hinter die 50-cm–Marke des Flohs!

    Um die Wildkatze in ihrem ursprünglichen Gesamtareal wieder heimisch zu machen und einen Biotopverbund (Wildkatzenwegeplan) großer, zusammenhängender und naturnaher Wälder zu schaffen, hat der BUND die Kampagne „Ein Rettungsnetz für die Wildkatze“ ins Leben gerufen.

    Weitere Informationen und Möglichkeiten, „unseren“ wilden Katzen zu helfen unter
    www.bund-hessen.de/wildkatze.html


    Heidi Wieduwilt, Ortsverband Frankfurt Süd-West



    "Insektenhotel" im Sossenheimer Unterfeld




    Das Insektenhotel im Sossenheimer Unterfeld kurz vor der Fertigstellung. Foto: HJK



    Geschlossene und noch belegbare "Zimmer" des "Hotels". Foto: HJK

    Im Sommer 2008 wurde vom BUND Ortsverband Fankfurt im Sossenheimer Unterfeld ein "Insektenhotel" aufgestellt. Dieses Insektenhotel gehört zum Sossenheimer Obstpfad, der sich seit Frühjahr 2008 in neuer Erscheinung präsentiert. Das "Insektenhotel" befindet sich an der Station 15 (Hautflügler).

    Übrigens findet am 7. September ein geführter Spaziergang im Obstpfad statt - siehe unter Termine.


    Wozu brauchen Insekten ein Hotel?

    Es gibt Nutzinsekten, aber auch Insekten die den Pflanzen Schaden zufügen. Solche Insekten sind oft in der Überzahl. Aber man  sollte sie nicht mit chemischen Mitteln bekämpfen , sondern die Bekämpfung den Nutzinsekten überlassen, die z.B. Blattläuse fressen, Drahtwürmer oder Kartoffelkäfer vertilgen. Die Insektenklasse der Hauptflügler - hierzu gehören  z.B. Wildbienen- und Wespenarten - sind  also nicht nur für die Bestäubung notwendig, sie dienen als natürliche Feinde auch zur Regulierung von Schädlingen.

    Wir wollen mit unserem Insektenhotel Nutzinsekten anlocken, die sich unter günstigen Bedingungen in ihren „Zimmern“ vermehren können.

    Auch Sie können helfen Wildbienen zu schützen indem Sie naturgemäß Gärtnern, übertriebene  Pflegemaßnahmen vermeiden und auf den Einsatz von Pestiziden verzichten.


    Was sollte man beim Bau eines Insektenhotels beachten?

    Die Form und die Maße eines Insektenhotels sind völlig egal. Die meisten Hauptflügler benötigen zum Nisten Bohrgänge in abgestorbenen Hölzern. Wichtig sind also Ritzen und Löcher, die man den Insekten bieten muss. Gut geeignet sind hierfür ausgehöhlte Schilfhalme, Lochziegel, Altholz, Stroh, Holzwolle in Blumentöpfen, Bohrungen in Baumscheiben, Lehmziegel usw. Die Bohrungen sollten  ca. 5 bis 10 cm tief und 2 bis 10 mm  stark sein, um verschiedene Insektenarten zu fördern.

    Die Nisthilfen sollten möglichst an einem ruhigen, trockenen und geschützten Ort angelegt werden. Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist gut geeignet.


    Welche Insekten könnten denn einziehen?

    Sollten die Insekten das Hotel annehmen, kann man damit rechnen, dass Florfliegen, Marienkäfer, Schwebefliegen, Mauerbienen, Ohrwürmer, Schlupfwespen, Laufkäfer und viele weitere Arten  dort einziehen.

    Wildbienen (z.B. Mauerbienen  und Hummeln) helfen vor allem bei Obstgehölzen für eine bessere Befruchtung. Das ist besonders wichtig, wenn durch Frosteinwirkung ein Teil der Blüten erfroren ist. Die Gruppe der Wildbienen umfasst etwa 52 Arten. Zwei davon, die Rote und die Gehörnte Mauerbiene besiedeln die Nisthilfen besonders gerne. Beide verschließen ihre Nester mit Lehm und bevorzugen Nisthilfen mit einem Durchmesser von 6-8 mm.
    Die Wildbienen bestäuben und befruchten zahlreiche Wild- und Kulturpflanzen. Die meisten unserer Wildbienenarten leben als Einsiedlerbienen“  (Solitärbienen), die, im Gegensatz zu unseren Hausbienen, niemals Völker gründen. Das Weibchen legt Eier in einer artspezifischen Höhle ab, stattet diese dann mit Nahrung aus, die die ausgeschlüpften Larven versorgt und verschließt anschließend die Höhle (siehe Bild).


    Wildbienen sind gefährdet.

    1980 wurden in der BRD alle Wildbienen unter gesetzlichen Schutz gestellt. Durch  eingreifende Veränderungen der Landschaften in den letzten Jahrzehnten  sind ihre natürlichen Lebensräume wie Hecken und Gebüsche, Magerwiesen, Streuobstwiesen, Totholz, Trockenhänge u.v.a.m. bedroht.

    Die  Bestäubungsleistungen der Wildbienen  sind bemerkenswert. Zum einen fliegen sie schon bei sehr viel geringeren Temperaturen als unsere Honigbiene, zum anderen sind sie dort wo Imker fehlen die einzigen die Pflanzen bestäuben. Auch deshalb ist ihr Schutz von großer Wichtigkeit!


    Hajo Kretz, Ortsverband Frankfurt West.

     



    Hochwasserrückhaltebecken für den Main




    Zumindestens teil- oder zeitweise hat der untere Lachegraben in Griesheim wieder Wasser. Grund ist ein vom Stadtentwässerungsamt angelegtes Hochwasser-Auffangbecken im etwas verborgenen Dreieck zwischen der Mainzer Landstraße, der B 40 a und der S-Bahnstrecke Nied – Griesheim. Diese Ausgleichsmaßnahme ist gesetzlich vorgeschrieben, da durch die jahrelange Sanierung der Stroofstraße in die Ablaufzone für das Main-Hochwasser eingegriffen wurde.

    Technisch funktioniert das so, daß bei steigendem Mainwasser dieses in ein bis zur Eisenbahnstrecke gehendes Rohr von zwei Metern Durchmesser gedrückt wird und dann in das Rückhaltebecken läuft. Das fasst – so Bauleiter Heiko Kramer – über 3ooo Kubikmeter Wasser, die nach dem Abschwellen kontinuierlich und langsam wieder in den Main zurückfließen können. Wegen Altlasten aus dem angrenzenden Industriegelände musste das Becken in Richtung Grundwasser zusätzlich abgedichtet werden.

    Das „Hochwasserbecken“ ist als solches eigentlich nicht zu erkennen, denn es sieht mit seinem üppigen Pflanzenwuchs rundum eher wie ein mittelgroßes Feuchtbiotop aus. Auch etliche Tierarten haben sich schon hier angesiedelt. Ein schönes Beispiel, wo technischer Wasserbau und Naturschutz sich perfekt
    ergänzen.  


    Richard Schmidt, Ortsverband Frankfurt West, AK Wasser



    Termine, Termine, Termine ...



    Radtour zum Naturschutzgebiet "Mainzer Sand"




    .


    Sonntag, 14. September 2008, 9.30 Uhr

    Der Mainzer Sand ist mit seinen kalkhaltigen Flugsanden und der damit verbundenen einzigartigen Flora und Fauna ein bedeutendes Naturschutzgebiet in Europa. Die bis zu 10 m hohen Flugsanddünen entstanden während der letzten Eiszeit durch Verwehungen aus dem Bereich des Oberrheingrabens und sind bereits seit den 30er Jahren unter Schutz gestellt. 

    Wir fahren von Frankfurt-Höchst aus durch den Regionalpark Main-Taunus und überqueren bei Mainz-Kastel den Rhein. Auf der linken Rheinseite erreichen wir dann nach ca. 35 km das Naturschutzgebiet, in dem wir um 14.30 Uhr durch einen ortskundigen Naturschützer eine ca. 2stündige Führung erhalten. Für die Rückfahrt werden wir die Bahn benutzen. 

    Treffpunkt: Bahnhof Höchst, Ausgang Südseite (Bahnhofsvorplatz / Dalbergstraße).
    Information und Anmeldung:
    Richard Schmidt, Tel. 069 / 30 25 35 und Andreas Müller, Tel. 069 / 3 80 81 50



    Frischer Süßer auf dem Straßenfest in Seckbach




    Sonntag, 14. September, 12:00 - 18:00 Uhr


    Die Naturschutzgruppe Seckbach keltert auf dem Seckbacher Straßenfest den ersten Süßen und informiert über die aktuellen Aktivitäten.

    Besuchen Sie unseren Stand in der Nähe der Kreuzung Wilhelmshöher Str./Hofhausstraße.



    Sensekurs im Sossenheimer Unterfeld




    Karl Walderbach zeigt wie es geht. Foto: HJK


    Samstag, 27. September 2008, 9:00 Uhr

    Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) Ortsverband Frankfurt West lädt alle Interessierte zu einem Sensenkurs auf seine Streuobstwiese im Sossenheimer Unterfeld ein. 

    Ziel: Senstechnik erlernen und richtig anwenden.

    Nach kurzer theoretischer Einführung auf der Streuobstwiese wird das Sensen auf der Wiese geübt. (Dauer ca. 3 Stunden). Ebenfalls werden unter fachkundiger Leitung verschiedene Dengeltechniken vorgeführt.

    Es empfiehlt sich, sofern vorhanden, eigene Sensen mitzubringen. 

    Treffpunkt: wird bei der Anmeldung bekanntgegeben
    Anmeldung: bitte möglichst bis zum 12.09.2008 bei Gabriele Rauch, Tel. 069 /38 99 6611



    Mit dem Rad entlang der geplanten Fließwasserverbindung zwischen Enkheimer Ried und Ostpark




    Das Enkheimer Ried - von hier soll das Wasser wieder bis in den Ostpark fließen können. Foto: Volker Rothenburger


    Sonntag, 28. September 2007, 10:00 Uhr

    Vom Enkheimer Ried bis zum Ostpark ist die Wiederherstellung des historischen Grabensystems geplant, das in der verlandeten Flussrinne eines nacheiszeitlichen Mainaltarmes verläuft. Diese so genannte "Fließwasserverbindung" ist eine Ausgleichsmaßnahme, die die Verkehrsgesellschaft Frankfurt für den Natureingriff durch den U-Bahnbetriebshof Ost finanzieren muss. Die Maßnahme ist genehmigt und die Finanzierung gesichert. Dennoch verzögert sich seit Jahren der Baubeginn.

    Im Rahmen einer kleinen Radtour wird der Verlauf der ca. 6 km langen Strecke besichtigt und der aktuelle Planungsstand dargestellt. Stefanie Toth vom städtischen Eigenbetrieb Stadtentwässerung und der Landschaftsplaner Volker Rothenburger vom BUND erläutern anhand der Genehmigungsunterlagen die geplanten Verbesserungen und Renaturierungen im Grüngebiet am Fuße von Lohrberg, Berger und Bornheimer Hang. Sollten im Jahr 2008 Teile der Fließwasserverbindung realisiert werden, wird der Baufortschritt besichtigt. 

    Die Radtour beginnt am Naturschutzgebiet Enkheimer Ried und endet im Ostpark.

    Treffpunkt mit dem Fahrrad (!): Parkplatz am Enkheimer Schwimmbad (an der Straße "Leuchte")
    Information: Volker Rothenburger, Tel. 069 /94 73 41 86



    Veranstaltung: "Hütewettbewerb - Trial"




    Border Collies Blick, © Martin Schemm / www.pixelio.de


    Sonntag, Ende September 2008 (Termin steht noch nicht fest)

    Florian Schmidt, der neue Schäfer der BUND Schnucken und sein Vater züchten Border Collies und bilden sie zu Hütehunden aus.

    Border Collies haben ihre ganz eigene Art, Schafe zu hüten. Ihre Eignung als Hütehund wird in speziellen Hütewettbewerben, den sogenannten Trials geprüft. Dabei müssen die Hunde mit fünf Schafen verschiedene Aufgaben erfüllen.

    Stefan Schmidt wird mit dem BUND einen solchen Wettbewerb im Rahmen eines kleinen Festes in Schwanheim ausrichten. 

    Treffpunkt: Zeit und Ort der Veranstaltung werden in der Presse bekannt gegeben
    Information: Heidi Wieduwilt, Tel. 069 /30 25 35





    Interessante Termine anderer Verbände und Organisationen:




    Samstag, 06. September 2008, 15.00-17.45 Uhr

    Wald- und Heilpflanzen kennenlernen

    Botanischer Entdeckungsspaziergang im Frankfurter Stadtwald

    Viele Heilpflanzen bieten Ihnen ihre Unterstützung an, zum Beispiel bei Erkältung, Husten, Kopfschmerzen, Blasenentzündung, Blutreinigung und für die bessere Verdauung fetter Speisen. Auf Heilkräuterspaziergängen lernen Sie die wertvollen Helfer kennen, erfahren Nützliches zur Heilwirkung und Anwendung. So können Sie sich gesundheitsfördernde Tees und Speisen selber zubereiten.

    Treffpunkt: Frankfurt, Haltestelle Oberschweinsstiege, Straßenbahnlinie 14
    Kosten: ca. 11,-- Euro (inkl. Kursmaterial)
    Kontakt: Vhs Frankfurt, Tel. 069/212-71502, Mitwelt aktiv




    Samstag, 06. September 2008, 9.00 - 17.00 Uhr

    12. Tag der offenen Tür im Botanischen Garten

    Programm:

    – 11.00 Uhr: Wächst hier alles von alleine? Gärtnerische Tätigkeiten und Arbeitsabläufe im Freiland des Botanischen Gartens, Führung mit Michael Strehl

    – 12.30 Uhr: Auf den Spuren der Pflanzenjäger - die abenteuerliche Geschichte der Entdeckung und Einführung unserer Zierpflanzen, Führung mit Dr. Ulrike Brunken

    – 14.00 Uhr: Führung durch die Gewächshäuser mit Prof. Georg Zizka und Hubert Meyer

    – 15.30 Uhr: Blick hinter die Kulissen – Vermehrungseinrichtungen, Samenlager&Co. – Führung mit Manfred Wessel

    Treffpunkt für alle Führungen im Garten bei den Schaukästen.

    – 12.00-15.00 Uhr: Kinderprogramm NaturKinder
    Gartenkunststücke für Mensch und Tier – Wir bauen Nisthilfen für Insekten und Naturmobilees
    Treffpunkt auf dem Kompostplatz

    – Ab 13.00 Uhr: Der unerschöpfliche Reichtum des Mikrokosmos – Manfred Ruppel demonstriert das Rasterelektronenmikroskop
    Treffpunkt im Laborgebäude (Gebäude D)

    – Ganztägig: Ausstellung auf dem Kompostplatz: Ekkahart Bouchon, Bildhauer, präsentiert seine Arbeit in Demonstration und Vortrag

    Außerdem erwarten Sie: Pflanzen-, Bücher- und Antiquitätenverkauf, Infostände von NABU, Verein der Staudenfreunde und Freundeskreis, Erzeugerstände mit Produkten aus dem Botanischen Garten sowie Speis, Trank und Gemütlichkeit.


    Eintritt frei! Herzlich willkommen!

    Termin: Samstag, 06. September 2008, 9.00 - 17.00 Uhr
    Ort: Botanischer Garten der Goethe-Universität, Siesmayerstraße 72,
    60323 Frankfurt
    Tel. 069/798-24790




    Sonntag, 7. September 2008, 15:00 bis ca. 18:00 Uhr

    Spaziergang: Der Sossenheimer Obstpfad

    Auf einem gemütlichen Spaziergang auf dem erneuerten Sossenheimer Obstpfad (etwa 4,5 Kilometer langer Rundweg) erfahren Sie Interesssantes über Obstanbau und Nutzung der Landschaft in vergangenen und heutigen Zeiten in einem der Zentren der Frankfurter Obstanbaugebiete. Die typische Flora und Fauna kommen dabei nicht zu kurz.

    Treffpunkt: Friedenseiche am Fußweg zwischen Wiesenfeldstraße und Dottenfeldstraße
    Leitung: Rainer Zimmermann, Heinz Kissling, Jutta Erich




    Samstag, 13. September 2008, 14:00 Uhr

    Großdemonstrationen Kohlekraftwerk Staudinger bei Hanau

    Treffpunkt: 14.00 Uhr Sternenmarsch ab Hainstadt, Großauheim, Klein-Auheim, Großkrotzenburg, Hanau

    Bühnenprogramm am Kraftwerk:

    - Bands: Blumentopf und Banjoory

    - Redner: Franz Alt, „Klimazeuge“ Fei Tevi von den Fiji Islands, Hubert Weiger (BUND-Vorsitzender), Talkrunde mit Claus Kaminsky (OB Hanau), Winfried Schwab-Posselt (Sprecher der Bürgerinitiative “Stopp Staudinger”) und Stefan Weiß (Ev. Kirche Kurhessen-Waldeck)

    Die Klima-Allianz ist ein Bündnis aus über 90 bekannten Organisationen wie z.B. Misereor, Brot für die Welt, Oxfam, BUND, NABU, WWF, Attac, Deutscher Alpenverein und vielen mehr. Das Bündnis verdeutlicht, dass Klimapolitik eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung ist, denn entgegen der vielen Verspechen der Politiker, weist die deutsche Klimapolitik noch erhebliche Mängel auf. Zum anderen gibt die Klima-Allianz Anstöße für eine Klimaschutzbewegung der Bürger/innen. Die Klima-Allianz führt am 13. September 2008 zwei bundesweite Großdemonstrationen sowie ein anschließendes kulturelles und informatives Bühnenprogramm an den Kohlekraftwerken Staudinger bei Hanau und Jänschwalde bei Cottbus durch. Zweck der Kundgebungen ist der Ausbau der beiden Kohlekraftwerke und die damit verbundene enorme Erhöhung der CO² Emissionen zu verhindern.

    Siehe auch: Die Klima-Allianz




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