BUND - Bund für Umwelt- u. Naturschutz Deutschland e.V. / Frankfurt/Main

BUND - News Januar 2008

Veranstaltungsnachlese, News ...

Aktuelle Veranstaltungen

    • Der BUND zum 10. Mal auf dem Weihnachtsmarkt in Höchst
    • Argusbläuling ist Schmetterling des Jahres 2008
    • BUND verlängert Kreativ-Wettbewerb zum Thema "Luftverkehrsanzeigen verfremden"

    • Baumschnittkurs
    • Führung: "Knospenspaziergang"




    © Gerd Altmann / www.pixelio.de

     

    Liebe Leserinnen und Leser,



    wir wünschen Ihnen ein glückliches und gesundes Jahr 2008.


    Damit Sie uns auch in diesem Jahr weiterhin begleiten und sich schon im Voraus über unsere Veranstaltungen informieren können, bekommen Sie im März unser Jahresprogramm per Post zugeschickt.



    Wie immer finden Sie interessante Artikel und Veranstaltungen auch auf unserer Webseite unter www.bund-frankfurt.de .

    Ihr BUND-Team


    Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen ...



    Der BUND zum 10. Mal auf dem Weihnachtsmarkt in Höchst




    Stand des BUND Ortsverband Frankfurt West


    Am 01. und 02. Dezember 2007 fand wieder der Höchster Weihnachtsmarkt des Vereinsrings statt. Der BUND Ortsverband Frankfurt am Main West ist hier seit 10 Jahren mit einem Stand vertreten. Dieser dient neben dem Verkauf unserer BIO-Produkte auch zur Information und Öffentlichkeitsarbeit.

    Bei uns gibt es Gelees, Pflaumenmus, Kinderpunsch und heißen Äppler, alles Erzeugnisse aus den Früchten unserer Streuobstwiese im Sossenheimer Unterfeld. Zudem bieten wir süße Waffeln und Kartoffelsuppe an, deren Zutaten natürlich auch aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Dieses Jahr hatten wir zudem heiße Lammwürste von der BUND-Schnuckenherde im Angebot, die reißenden Absatz fanden (einige kauften nach dem Genuss einer Wurst gleich noch mehrere kalte zum warmmachen zu hause ein).

    Vogelnistkästen, bunt geschmückte Baumscheiben und weitere kleine Basteleien rundeten unser Öko-Angebot ab.

    Leider kam am 02. Dezember nachmittags ein Sturm auf, der zum vorzeitigen Abbau der Stände führte und wir konnten nicht alles verkaufen. Wir hatten zwar wieder viel Arbeit mit der Vorbereitung aber auch Spaß und unsere "Stammkunden" warten ja mittlerweile im November schon sehnsüchtig auf den Genuss unserer legendären "Kadoffelsupp".

    BUND OV Frankfurt-West



    Argusbläuling ist Schmetterling des Jahres 2008




    Argusbläuling Männchen, Foto: Martin Albrecht



    Argusbläuling Weibchen, Foto: Tom Schulte


    Der Argusbläuling (Plebeius argus) ist Schmetterling des Jahres 2008. Die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wählten ihn aus, weil er an bedrohte und seltener werdende Heidelandschaften, Hochmoore und Magerrasen angepasst ist. Der Argusbläuling, auch Geißkleebläuling genannt, gilt nach der Roten Liste in Deutschland als gefährdet.

    Der Name des Falters leitet sich von seinen "Argusaugen" her. Das sind schwarz-orange-blaue Flecken an den Flügelunterseiten. Bei den Männchen sind die Flügeloberseiten metallisch tiefblau mit einem breiten dunklen Rand, beim Weibchen bräunlich mit orangen Flecken am Rand. Bei beiden Geschlechtern haben die Flügel einen weißen pelzigen Saum. Mit einer Flügelspannweite von nur 20-23 Millimeter zählt der Argusbläuling zu den kleineren Schmetterlingen. Die Farbe seiner Raupen variiert zwischen grün und braun. Ihre Rücken ziert ein breiter dunkler und kontrastreich mit Weiß abgesetzter Streifen.

    Argusbläulinge sind in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens beheimatet. Sie saugen Nektar von Heidepflanzen und Schmetterlingsblütlern wie Thymian, Hornklee, Hufeisenklee und Bunter Kornwicke. In warmen Gegenden fliegen sie in zwei Generationen von Mai bis Anfang September, in kälteren Regionen und Moorgebieten kommt zwischen Juni und August nur eine Generation vor.

    Bedroht ist der Argusbläuling in Deutschland durch die Zerstörung seiner Lebensräume. Moore und Feuchtwiesen werden trockengelegt, Heideland und Magerrasen wachsen nach Aufgabe der traditionellen Nutzung mit Büschen und Bäumen zu. Um den Argusbläuling dauerhaft zu erhalten, übernehmen Landschaftspfleger und Naturschützer oft die frühere Rolle der Bauern. Sie mähen, entfernen den Gehölzaufwuchs und sorgen für Beweidung und offene Bodenstellen.

    Das Verhalten der Raupen des Argusbläulings ist besonders interessant. So gehen sie mit Ameisen eine Symbiose ein. Während Ameisen normalerweise Schmetterlingsraupen fressen, beschützen sie die Raupen des Argusbläulings vor feindlichen Insekten und Spinnen. Im Gegenzug scheiden die Raupen, wenn sie von Ameisenfühlern stimuliert werden, zuckerhaltige Sekrete aus, die die Ameisen dann aufnehmen.

    Seit 2003 wird der Schmetterling des Jahres gekürt. Die Kampagne "Abenteuer Faltertage" des BUND, die seit 2005 jährlich durchgeführt wird, erfreut sich großer Beliebtheit. Dabei werden unter Mithilfe der Bevölkerung leicht erkennbare Schmetterlingsarten gezählt. Als Medienpartner berichtet die Zeitschrift "National Geographic Deutschland" in ihrer heute erscheinenden Januarausgabe ausführlich über die Aktion.

    Mehr Informationen unter www.abenteuer-faltertage.de .
    Druckfähige Fotos von Ei, Raupe, Puppe und ausgewachsenem Schmetterling finden Sie unter www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/schmetterling2008.htm.



    BUND verlängert Kreativ-Wettbewerb zum Thema "Luftverkehrsanzeigen verfremden"




    Luftkreuzungen © Martin Schneider / www.pixelio.de


    Negativauswirkungen des Fliegens sollen dargestellt werden.

    Aufgrund des großen Interesses verlängert der hessische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Kreativ-Wettbewerb zum Thema "Luftfahrtsanzeigen verfremden". Bis zum 26. Januar können noch Entwürfe eingesandt werden, am 27. Januar 2008 beginnt die Online-Abstimmung über den besten Beitrag.

    Die heile Welt der Werbung für das Spaß-Viel-Fliegen soll beim Wettbewerb unter die Lupe genommen werden. Hierbei werden die negativen Seiten des Fliegens für den Klimaschutz, die Lärmbelastung für Flughafenanrainer und die Naturzerstörung durch neue Bahnen durch eigene, etwas andere als von Luftverkehrsunternehmen gewohnte Anzeigenentwürfe dargestellt. Der nun in Hessen genehmigte Flughafenausbau dürfte einige Kreative zusätzlich zur Teilnahme inspirieren. Der Kreativität sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

    Einsendeschluss ist der 26. Januar, am Sonntag, 27. Januar 2007, beginnt die Abstimmung über den besten Beitrag im Internet.

    Mehr Informationen zum Wettbewerb, Hintergrundwissen zu den Themenbereichen und bisher schon eingesandte Bilder stehen im Internet unter www.kreativ.bund-hessen.de




    Termine, Termine, Termine ...



    Baumschnittkurs




    © Mitteldeutscher Rundfunk


    Donnerstag, 24. Januar 2008, 19.30 Uhr (Theorie)
    Freitag, 25. Januar 2008, 15 Uhr bis ca. 17 Uhr (Praxis)

    Der BUND Ortsverband Frankfurt West lädt alle Interessierte zu einem Baumschnittkurs ein. Was Sie schon immer über diese Schnittkunst erfahren wollten, lernen Sie bei uns.

    Die Referentin Dipl.-Ing. Barbara Helling, Geschäftsführerin des Main-Taunus Streuobst e.V., erläutert im zweiteiligen Kurs Theorie und Praxis der Baumschneidekunst.

    Kosten: Euro 10,00 pro Person, Mitglieder und Förderer des BUND die Hälfte
    Ort: Donnerstag im kath. Pfarrheim St. Josef, Schleifergasse 2 - 4, Frankfurt-Höchst; Freitag auf der Streuobstwiese des BUND
    Information und Anmeldung: Jutta Erich, Tel. 069-3808150, Anmeldung bis spätesten 20. Januar 2008 erforderlich!!!



    Führung: "Knospenspaziergang"




    Baumknospe © P. Kirchhoff / pixelio.de


    Sonntag, 17. Februar 2008, 14 Uhr

    Viele Laubbäume erkennen wir besonders gut an ihren Blättern. Im Winter ist eine Unterscheidung folgerichtig ungleich schwieriger. Glaubt man. Dass Knospen, Zweige und Borke eine Fülle von guten Unterscheidungsmerkmalen bieten, erfahren wir auf einem Spaziergang durch den Schwanheimer Wald.





    Treffpunkt: Endhaltestelle „Rheinlandstraße“ der Straßenbahnlinie 12
    Dauer: ca. 2 Stunden
    Information: Heidi Wieduwilt, Tel. 069-30 25 35



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