Veranstaltungsnachlese, News, Ankündigungen ...

Radtour zum Europareservat Kühkopf-Knoblauchsaue
Mit neun Radlern startete der BUND Ortsverband Frankfurt-West am 20. Mai 2007 bei sonnigem Wetter die 45 km lange Radtour über den Mönchbruch bis zum Naturschutzgebiet und Europareservat Kühkopf-Knoblauchsaue.
Im dortigen Naturschutz-Informationszentrum wurde bei einer Führung durch den ortskundigen Naturschutzwart viel Wissenswertes über die Rheininsel Kühkopf und den Altrhein in Erfahrung gebracht. Besonders interessant war die Vorführung der Funktion der Aue und die Simulation eines Hochwassers am Modell (siehe Foto).
Die Rückfahrt wurde nach einer Einkehr am Nachmittag angetreten und die Radlertruppe kam nach rund 90 Kilometern gegen Abend in Höchst wieder an.

Quellenführung zwischen Seckbach und Bergen
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 Teilnehmer der Quellenführung begutachten den neu gestalteten Judenborn
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Als Klassiker des BUND Veranstaltungsprogramms findet die Quellenführung zwischen Seckbach und Bergen alljährlich großen Zuspruch.
Über 30 Teilnehmer wanderten Anfang Juni mit dem Landschaftsplaner Volker Rothenburger vom Alteborn in Seckbach bis zu der in Bergen gelegenen Schelmenburg-Quelle. Von naturnahen Sumpfquellen bis zu Wasseraustritten, die in Wohnhäusern gefasst werden, reicht die Spannbreite der erkundeten Wasseraustritte.
Volker Rothenburger konnte sich nicht nur über das große Interesse an dem Thema freuen, sondern auch über großzügige Spenden für die Naturschutzgruppe Seckbach, die die Teilnehmer am Ende der Tour zusammentrugen.

„Tag der offenen Gartenpforte“ in Seckbach
Eine unerwartet große Resonanz fand am vergangenen Sonntag der „Tag der offenen Gartenpforte“. Über 150 Besucher schlenderten bei milden Temperaturen durch Seckbach und bewunderten die Gartenanlagen von zehn Privatgärten und Höfen.
Nicht nur Seckbacher, sondern auch Besucher aus der gesamten Rhein-Main-Region folgten der Einladung der Naturschutzgruppe Seckbach, die diese Veranstaltung zum ersten Mal organisiert hat.
Im Umkreis des historischen Ortskerns konnten verschieden Gartentypen bewundert werden. Eingewachsene Gärten mit altem Baum- und Strauchbestand, historische Höfe an Fachwerkhäusern mit alten Rosen, aber auch Gärten an Neubauten und Reihenhäusern mit Trockenmauern, Bachlauf und Staudenbeeten zeigten die vielfältigen Möglichkeiten auf, auch auf relativ kleinen Flächen eine hohe gestalterische und ökologische Vielfalt zu schaffen.
Die teilnehmenden Gärtner kamen aus dem Fachsimpeln nicht heraus: immer wieder wurden Fragen nach bestimmten Farnpflanzen, Baumarten oder Staudensorten gestellt. Unzählige Ideen an Farbkombinationen, Blühabfolgen oder Materialverwendungen konnten die Besucher mit nach Hause nehmen.
Bei einem abendlichen Treffen aller Gärtner war klar: diese Veranstaltung muss alle zwei Jahre wiederholt werden.
Volker Rothenburger

BUNDschau 3/2007 
Die neue BUNDschau 3/2007 ist komplett. Auf 24 Seiten sind interessante Neuigkeiten aus dem BUND versammelt. Auf den Bericht vom G8- und Alternativgipfel aus Heiligendamm/Rostock folgen im Innenteil Themen zu:
• Bundesverband • BUNDjugend/Kinder • Aktionen • Chemie/Nanotechnologie • Energie/Klima • Gentechnik • Mobilfunk • Naturschutz • Verkehr • Wasser
Sie finden die Ausgabe als pdf-Datei (mit aktiven Links!) unter
http://www.bund.net/bundschau/

Starkregen im MTK und in Frankfurt
Starkregen im MTK und in Frankfurt – da blieb auch unser kleiner Sulzbach nicht verschont und schaffte es dadurch sogar bis in den Wissenschaftsteil der FAZ zu kommen.
Das größte Problem war der Rückstau hinter der Brücke an der Straße „Alt Sossenheim“, der schon heftige Schäden anrichtete. Das Bachbett unter den zwei Brückendurchlässen einfach tiefer auszubaggern, wie es der CDU-Stadtverordnete Peter Reichwein forderte, wäre sicher eine wirksame Sofortmaßnahme um den besseren Abfluss künftig zu gewährleisten. Aber letztendlich ist ein Hochwasserkonzept wichtiger, das schon an der Quelle beginnen muß und nicht nur separat für die Stadt Frankfurt zu erstellen ist, denn eine erhebliche Wassermenge kam aus dem Bereich Bad Soden. Man muß dem Gewässer Raum geben und eine Ufervegetation schaffen, die die Fließgeschwindigkeit mindert und gleichzeitig kubikmeterweise Wasser wie ein Schwamm aufsaugt und über einen längeren Zeitraum erst wieder abgibt. Das würde die Situation sehr entspannen.
Ein zusätzliches Problem ist die zunehmende Versiegelung des Bodens, so dass das Wasser nicht mehr in Richtung Grundwasser versickern kann und somit die Abwässerkanäle gerade bei Starkregen ganz erheblich mehr belastet.
Dennoch machen alte, eng verbaute Ortsteile, durch die eingezwängte Bäche fließen, sicher auch in Zukunft die meisten Probleme. Und die Starkregen, die man früher in dieser Heftigkeit gar nicht kannte, werden uns auch noch häufiger beschäftigen – der Klimawandel macht´s möglich.
Richard Schmidt (AK Wasser)

Extensive Nutzung für Lohrbergwiese
Nach zweijährigem Bemühen durch die Naturschutzgruppe Seckbach hat das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt zugesagt, eine botanisch wertvolle Wiese wieder nur zweimal im Jahr zu mähen.
Hintergrund der Aktivitäten war die unverständliche Tatsache, dass das Grünflächenamt vor zwei Jahren begonnen hat, die Blumenwiese alle paar Wochen kurz abzumähen, obgleich die Wiese zuvor seit ca. 15 Jahren als Blumenwiese nur zweimal im Jahr gemäht wurde. Die Umstellung auf die Intensivnutzung stand im Zusammenhang mit der Ausschilderung der Wiese als "Hundewiese". Als ob Hunde einen kurz geschorenen Rasen bräuchten, wurde seit der Aufstellung des Schildes die Wiese wie ein Zierrasen kurz gemäht.
Mit dem regelmäßigen Schnitt waren viele seltene Arten des Halbtrockenrasens bedroht. So wachsen Wiesensalbei und die gefährdete Spargelschote (Tetragonolobus maritimus) auf dem Wiesenstück.
Zwei Ortstermine, mehrere Telefonate und ein Brief an den Leiter des Grünflächenamts waren notwendig, um ein Einsehen herbeizuführen. Jetzt hat das Grünflächenamt schriftlich zugesagt, die Wiese wieder extensiv zu mähen.
Volker Rothenburger

Etwa 100 Stromversorger erhöhen Anfang Juli ihre Strompreise
Etwa 100 Stromversorger werden Anfang Juli die Strompreise erhöhen. Eine gute Gelegenheit, jetzt den Stromanbieter zu wechseln. Die vom BUND und anderen empfohlenen überregionalen Ökostromanbieter wie z.B. Naturstrom, Greenpeace energy, EWS Schönau und Lichtblick planen im Gegensatz zur Konkurrenz keine Preiserhöhungen. Bereits jetzt ist Ökostrom in vielen Regionen zum gleichen Preis oder sogar günstiger als herkömmlicher Strom zu haben. Und wer keine Atomkraftwerke will, sollte auch keinen Atomstrom mehr beziehen.
Alle weiteren Infos gibt es unter
www.atomausstieg-selber-machen.de/wechsel

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